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Peaks: Was taugt die Spar-App wirklich?

Bei Peaks handelt es sich um eine App, die Privatpersonen die Altersvorsorge und Geldanlage im Alltag vereinfachen möchte. In den USA setzte sich das Konzept bereits in der Vergangenheit durch – in Deutschland startete nun die App Peaks aus dem Nachbarland Niederlande. Diese legt kleine Beträge Wechselgeld automatisch an und möchte somit einen regelmäßigen Vermögensaufbau unterstützen. Aber was taugt der Anbieter? Dieser Artikel gibt Antworten!


Das US-amerikanische Pendant Acorns erreichte mittlerweile ein Anlagevermögen von über 800 Millionen Euro – an diese Erfolge möchte der europäische Anbieter anknüpfen und jungen Privatpersonen das Sparen vereinfachen. Aufrunden und investieren – das ist die Devise von Peaks*.

Peaks Webseite*

Die Funktionsweise von Peaks

Die alltagstaugliche App verfolgt große Ziele. Mit der praktischen Lösung können Anleger Kleingeld ansparen und anschließend investieren. Das Angebot von Peaks eignet sich für jedermann – Mindestsummen sind nicht erforderlich. Vielmehr können Verbraucher ab einen Euro in ETFs investieren und somit vom langfristigen Wachstum der Aktienmärkte profitieren. Darüber hinaus ist kein Vorwissen notwendig, um die Anwendung zu nutzen. Die App ist intuitiv und lässt sich schnell in den Alltag integrieren. Darüber hinaus gehen die Nutzer von Peaks* keinen Vertrag ein. Es ist jederzeit möglich, das investierte Geld wieder abzuheben oder mit dem Sparen des Wechselgelds aufzuhören.


Sind die Kosten von Peaks fair?

Natürlich handelt es sich bei der App Peaks* um keine wohltätige Lösung. Der Anbieter möchte Geld verdienen und hat sich junge Sparer als Zielgruppe ausgesucht. Die App Peaks selbst weist darauf hin, dass Investieren niemals kostenlos ist – dennoch soll die App, den Aufwand reduzieren und im Gegenzug überschaubare Gebühren verlangen. Doch wie sieht die Erfahrung in der Praxis aus? Die Gebühren für die Investitionen hängen von den Summen ab.

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Sofern Anleger unter 2500 Euro investiert haben, kostet der Service einen 1 Euro pro Monat. Bei einem Gesamtinvestment von über 2500 Euro, belaufen sich die Kosten auf 0,5 % pro Jahr. Damit setzt der Anbieter auf einen reibungslosen Übergang. Für 2500 Euro fallen 12 Euro Gebühren jährlich an. Mit steigendem Anlagevolumen steigen die Gebühren nur langsam an. Somit handelt es sich um ein überaus faires Angebot, wenn man bedenkt, dass viele Direktbanken höhere Gebühren für den ETF-Kauf verlangen.

Peaks testen*

Risikobereitschaft: für jeden das richtige Maß

Bei Peaks* haben die Nutzer die Wahl aus vier verschiedenen Risikoklassen, die sich wiederum aus einzelnen Aktien- und Anleihen-ETFs zusammensetzen. Je nach Risikobereitschaft variiert die Gewichtung:

  • Mild: 30 % Aktien, 70 % Anleihen
  • Würzig: 50 % Aktien, 50 % Anleihen
  • Scharf: 70 % Aktien, 30 % Anleihen
  • Feurig: 90 % Aktien, 10 % Anleihen

Unterstützte Banken – welcher Kontoinhaber kann via App investieren?

Die Erfahrung in der Praxis zeigt, dass nicht alle Kontonutzer das Wechselgeld gezielt sparen und investieren können. Damit die App Peaks* die Zahlungen automatisch aufrundet, ist das Einverständnis der Bank erforderlich. Der Anbieter arbeitet aktuell daran, alle Banken und Kontomodelle in das Angebot aufzunehmen. Allerdings stellt bis heute nicht jede Bank einen automatischen Zugang bereit. Folglich können einige Kontoinhaber heute kein Wechselgeld aufrunden und automatisch investieren.


Der Kundenservice von Peaks weist jedoch daraufhin, dass sie sich aktuell im Gespräch mit verschiedenen Zahlungsdienstleistern befinden. Im Dezember 2020 sind es beispielsweise die Commerzbank, Consorsbank, N26, Paypal oder Sparta-Bank, die noch nicht mit Peaks zusammenarbeiten.

Bei Banken wie der ING, Sparkasse, DKB oder der comdirect ist es wiederum möglich, Peaks zu nutzen. Eine aktualisierte Liste der Banken, die einen sicheren Zugang noch nicht gewährleisten, ist beim Peaks Kundenservice online verfügbar.

Praktische Erfahrung: das sind die Vorteile

Das Prinzip Wechselgeldsparen ist einfach und leicht verständlich. Ohne große Voraussetzungen können App-Nutzer ihr Geld gezielt anlegen. Für die Nutzer stehen vier verschiedene Risikoklassen zur Verfügung. Zudem lässt sich in nachhaltige ETFs investieren. Die Mindestanlage beträgt einen Euro. Zudem ist die Kostenstruktur bei Peaks* übersichtlich. Bis zu einem Anlagevermögen von 50.000 Euro können Nutzer von geringen Kosten profitieren.

Peaks und Steuern: wie funktioniert das?

Der Anbieter Peaks* zahlt die erzielten Gewinne ohne Abzug von Steuern aus. Im Vergleich zu anderen Direktbanken und Brokern müssen die Nutzer von Peaks, die Gewinne in der Steuererklärung angeben. Schließlich werden in Deutschland die Gewinne aus Kapitalerträgen mit der Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer besteuert.

Sicherheit und Kundenservice

Der Anbieter Peaks* arbeitet mit der niederländischen Rabobank zusammen. Dies bedeutet, dass die niederländische Aufsichtsbehörde für Finanzmärkte (AFM) das Angebot reguliert. Die Anlagen im Depot werden bis zu einem Wert in Höhe von 20.000 Euro durch das niederländische Gesetz geschützt. Die Daten sind dank EU-Datenschutz-Grundverordnung sicher. Die Erfahrungen mit dem Kundenservice von Peaks zeigen, dass die Mitarbeiter stets bemüht sind, den App-Nutzern Fragen zu beantworten und Wünsche weiterzuleiten.


Fazit – lohnt sich das Aufrunden mit Peaks?

Bei Peaks* handelt es sich um ein innovatives Angebot zum Anlegen von Wechselgeld. In den USA erfreuen sich derartige Services bereits großer Beliebtheit. Die App möchte junge Anleger motivieren, ohne großen Aufwand kleine Beträge sinnvoll zu investieren. Das Aufrunden und Investieren erfolgt automatisch, die Kostenstruktur ist fair. Zudem können die Nutzer das Risiko des eigenen Depots gewichten. Für eine langfristige Geldanlage und den gezielten Vermögensaufbau via ETFs eignet sich Dieses Angebot gut. Die App Peaks kann dabei helfen, junge Menschen für den Aktienmarkt zu begeistern und spielerisch zu Aktionären zu machen.

Peaks Webseite*

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3 KOMMENTARE

  1. Ich finde die App etwas unübersichtlich. Mir persönlich stößt bei Peaks die niederländische Bank auf. Deshalb habe ich meinen Account wieder gekündigt und werde das Prinzip des Aufrundens und Besparen von Kleinbeträgen mit rubarb testen. Dieser Dienst scheint mir vertrauenswürdiger zu sein.

  2. Dieser Artikel ist meiner Meinung nach nicht kritisch genug:
    1. 0.5% Depotgebühren ist ein no go. Das bedeutet, dass meine Rendite mindestens 0.5% niedriger ist als bei anderen Anbietern – egal wie gut die Kurse stehen. Wie soll ich da sinnvoll Altersvorsorge betreiben? Man stelle sich mal die Gebühren vor, wenn irgendwann 100.000+ Euro zusammengekommen sind. Das kostet mich jedes Jahr 500€. Für nichts!
    2. Dass sich ausgerechnet Jüngere (also eher Anfänger) auch noch mit der Besteuerung ihrer Sparpläne auseinandersetzen müssen, ist wohl eher abschreckend.
    Gerade für diese Klientel wäre es besser, wenn die Bank das übernimmt – so wie es hier üblich ist! Kann man überhaupt einen Freistellungsauftrag erteilen?
    Diese Infos waren total wichtig für eine Bewertung des Angebots.
    3. “…Anlagen im Depot werden bis zu einem Wert in Höhe von 20.000 Euro durch das niederländische Gesetz geschützt.” Wie kann man solch ein k.o. Kriterium unbewertet lassen. Hier sind Aktiendepots Sondervermögen, wenn eine Depotbank pleite geht, wird das Depot übertragen – ohne Limit!
    Das auf 20.000 zu limitieren ist bei einem unbekannten Anbieter wie peaks (und ja selbst die Rabobank dahinter könnte mal abschmieren) ein Himmelfahrtskommando.

    Das Angebot in dieser Form taugt für Anfänger und junge Leute nichts, da es a) zu teuer, b) zu bürokratisch und c) nicht hinreichend abgesichert ist. Wer damit gar seine Altersvorsorge aufbauen will, hat zu wenig verstanden und sollte sich dringend informieren. Dieser Artikel ist kein Review, sondern eine schlechte Zusammenfassung.

  3. Wer nur das Wechselgeld-Sparen nutzt bezahlt dafür extrem hohe Gebühren – erst ab etwa 2000€ Gesamtvolumen werden die Gebühren erträglich.

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