Diese 5 Pharma-Aktien sind echte Dividendenbringer

Aktuell richten sich viele Blicke auf Pharma-Aktien. Neben Biotechs wie BioNTech oder Moderna spielen nämlich auch klassische Pharmakonzerne wie Pfizer oder Johnson & Johnson eine gewichtige Rolle bei der Eindämmung von Covid-19 durch Vakzine. Gleichzeitig bevorzugen viele Anleger gerade bei Pharma-Aktien eine langfristige Perspektive. Einige dieser Papiere können sich über die Jahre hinweg nämlich als echte Renditebringer erweisen.

Wer nach der ein oder anderen Aktie mit einer möglichst sicheren und hohen Dividende sucht, sollte sich einmal die folgenden Titel etwas genauer ansehen.

1. Johnson & Johnson – 2,5 Prozent Dividendenrendite
(ISIN: US4781601046)

Wenn es um stabile Dividenden geht, gibt es kaum eine zuverlässigere Adresse als den US-Pharmakonzern Johnson & Johnson. Das Unternehmen zahlt seit 1944 durchgehend eine Dividende an seine Aktionäre und gehört zu den dienstältesten Dividenden-Aristokraten überhaupt.

Mit seinem Impfstoff für Covid-19, welcher bereits nach einer einmaligen Verabreichung einen zuverlässigen Schutz bietet, dürfte J&J in den kommenden Monaten sicherlich eine Menge Bestellungen verbuchen. Die langfristigen Aussichten sind jedoch noch besser.

J&J ist nämlich nicht nur ein Pharmaunternehmen mit zahlreichen vielversprechenden neuen Medikamenten in der Entwicklungspipeline. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen auch über ein umfassendes Sortiment an Konsumgütern. Zudem ist J&J zusammen mit Microsoft der einzige im S&P 500 geführte Konzern mit einem perfekten Kreditscore.

2. Bristol-Myers Squibb – 3,1 Prozent Dividendenrendite
(ISIN: US1101221083)

Bistol-Myers Squibb hat 2018 den Konkurrenten Celgene für 74 Milliarden Dollar gekauft. Damit gab man sich jedoch nicht zufrieden. Vergangenes Jahr nahm man nämlich weitere 13 Milliarden Dollar in die Hand und übernahm mit MyoKardia einen Spezialisten für Herzkrankheiten.

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Durch diese Deals konnte sich Bristol-Myers Squibb eine Reihe neuer und vielversprechender Medikamente sichern, die sich in den kommenden Jahren als hochprofitabel erweisen könnten. Dieser zuverlässige Strom an neuen Gewinnen dürfte auch in Zukunft hohe Ausschüttungen seitens Bristol-Myers Squibb garantieren.

3. Sanofi – 3,9 Prozent Dividendenrendite
(ISIN: FR0000120578)

Der französische Pharmakonzern Sanofi gab im Februar bekannt, seine Rendite 2021 das 27. Jahr in Folge zu erhöhen. Mittlerweile ist man Mitglied des exklusiven Klubs der Dividenden-Aristokraten. Im Gegensatz zur Konkurrenz schüttet man die Dividende einmal im Jahr komplett in einem Rutsch aus. Anleger, die sich die Aktie vor Mai ins Depot holen, können daher auf einen Schlag einen netten Bonus kassieren.

Für 2021 rechnet das Unternehmen mit einem Wachstum im hohen einstelligen Bereich. Mit seinem eigenen Impfstoff gegen Covid-19 ist Sanofi zwar etwas spät dran. Aufgrund des schleppenden Impftempos in vielen Ländern Europas dürfte das Vakzin aber vermutlich auch in der zweiten Hälfte des Jahres noch Abnehmer finden.

4. Gilead Sciences – 4,4 Prozent Dividendenrendite
(ISIN: US3755581036)

Die Aktie von Gilead Sciences sorgte in den letzten 12 Monaten zumeist für negative Schlagzeilen. Zuletzt fand dieser Trend aber zumindest vorübergehend ein Ende. In den letzte drei Monaten hat der Kurs der Aktie wieder um knapp 22 Prozent zugelegt. Einer der Gründe für die zuvor schlechte Kursentwicklung sind die eher mauen Wachstumsaussichten. Sowohl 2021 als auch 2022 rechnen Analysten mit so gut wie keinem Wachstum.

Die schlechte Kursentwicklung hat aber auch ihre guten Seiten. Im Vergleich zur Konkurrenz ist Gilead aktuell relativ günstig bewertet. Die Dividendenrendite ist derzeit ebenfalls sehr hoch. Selbst bei ausbleibendem Wachstum dürfte die Dividende zudem mindestens stabil bleiben.

5. AbbVie – 4,8 Prozent Dividendenrendite
(ISIN: US00287Y1091)

Über die letzten drei Monate hinweg hat sich beim Aktienkurs von AbbVie nicht sonderlich viel getan. Der Pharmakonzern kann nicht die gleichen Erfolge mit einem Covid-19-Vakzin vorweisen wie einige seiner Konkurrenten. Zudem verliert man in zwei Jahren auf dem US-Markt das Patent für das aktuell profitabelste Medikament.

Derzeit arbeitet AbbVie fieberhaft daran, neue Medikamente zu entwickeln, um den wegbrechenden Gewinn zu kompensieren. Tatsächlich kann man bereits erste Erfolge vorweisen und erzielte bei anderen Medikamenten im vergangenen Jahr mitunter ein Umsatzwachstum im dreistelligen Bereich. Die Dividendenrendite ist aktuell sehr hoch und AbbVie hat bereits angekündigt, in diesem Jahr eine konstante Dividende auszuschütten.

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