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FTX Hack – Wurden 600 Millionen USD einfach gestohlen?
FTX Hack – Wurden 600 Millionen USD einfach gestohlen?

Patryk Don

Profi Investor

Nachdem die Kryptobörse FTX in den vergangenen Tagen zuerst Abbuchungen eingestellt und nun Insolvenz angemeldet hat, scheinen die Negativ-Schlagzeilen kein Ende nehmen zu wollen. Heute Morgen wurde bekannt, dass die Plattform offenbar Ziel eines Hackerangriffs wurde, bei dem insgesamt Assets im Wert von rund 600 Millionen Dollar entwendet wurden. Jetzt wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Ursachen und vor allem die Verantwortlichen zu identifizieren.

Erst Bankrott und jetzt gehackt?

Die Nachrichten rund um die Plattform FTX lesen sich dieser Tage wie ein Finanzkrimi. Nachdem die Börse erst durch Gerüchte, dann durch einen Bankrun und schließlich durch belegte Vorwürfe unter Druck stand, meldete sie gestern Insolvenz an. Doch damit scheint das Debakel noch längst nicht seine ganze Tragweite erreicht zu haben. Neben den schwerwiegenden Folgen für alle Nutzer, Investoren und Partner, muss jetzt offenbar auch noch mit den Konsequenzen eines massiven Hackerangriffs umgegangen werden.

FTX teilte heute Morgen mit, dass es eine ganze Reihe unautorisierter Transaktionen gegeben habe. Durch diese seien Vermögenswerte in Höhe von 600 Millionen Dollar von der Börse an externe Wallets abgeflossen. Die restlichen Assets seien infolgedessen aus Sicherheitsgründen auf ein Cold-Wallet, einen Offline-Speicher, transferiert worden und somit sicher vor weiteren Angriffen.

Während solch ein Cold-Wallet sicher vor jedem Hackerangriff ist, können die Schlüssel zu Hot-Wallets, welche auf Servern hinterlegt sind, mit den richtigen Mitteln identifiziert und manipuliert werden. Da eine Plattform wie FTX jedoch über enorm hohe Sicherheitsstandards verfügt, ist es in diesem Fall sogar wahrscheinlich, dass der Angriff intern von Mitarbeitern durchgeführt wurde.

Es wird dringend von der weiteren Nutzung der Internetseite und den Apps von FTX abgeraten. Durch den Angriff könne über diese jetzt nämlich Malware verbreitet und Trojaner installiert werden. Diese Schadsoftware könne dann noch über die Plattform hinaus Schaden auf den verwendeten Endgeräten anrichten. Am sichersten sei es nun, die App von FTX sowie alle damit in Verbindung stehenden Dienste zu löschen. Die Website von FTX soll diesen Angaben zufolge auch betroffen sein. Zwar kann man die Page noch erreichen, doch ein Log-In ist nicht mehr möglich. Sollten sich diese Befürchtungen bewahrheiten und tatsächlich Trojaner verbreitet worden sein, könnten die Folgen noch weit über die eigentlich betroffene Plattform hinausgehen.

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Wer steckt hinter dem Angriff?

Nach dieser turbulenten Woche voller Negativ-Schlagzeilen rund um FTX und Alameda Research, ist der gesamte Krypto-Sektor schwer geschädigt. Man reagiert nun fassungslos auf das nächste damit in Verbindung stehende Fiasko und versucht schnellstmöglich die Verantwortlichen zu ermitteln.

Bisher noch unbestätigten Quellen zufolge soll die Sicherheitslücke plattformintern aufgebaut und nun auch genutzt worden sein. Sam Bankman-Fried, der ehemalige CEO von FTX, könnte demnach selbst involviert sein und die Hintertür erst ermöglicht haben. So soll es einen Mechanismus geben, der genau für den Zweck konzipiert wurde, Gelder in Milliardenhöhe zu verschieben, ohne dass die Sicherheitssysteme der Plattform Alarm schlagen.

Weiteren bisher unbestätigten Quellen zufolge soll Bankman-Fried heute den Firmensitz auf den Bahamas verlassen haben. Er befinde sich demnach in seinem Privatjet auf dem Weg in Richtung Argentinien. Dieser Umstand lässt eine Verwicklung von ihm in die nicht autorisierten Transaktionen noch wahrscheinlicher erscheinen.

Gestohlene Assets auf verschiedene Plattformen verschoben

Der bisher noch nicht klar ermittelte Angreifer soll die erbeuteten Coins On-Chain-Daten zufolge in andere Kryptowährungen umgewandelt und auf andere Plattformen wie Kraken transferiert haben. Diesen öffentlich einsehbaren Daten zufolge waren der oder die Angreifer wenig vorsichtig in ihrem Vorgehen, was auf einen unerfahrenen Ersttäter hindeuten könnte.

Es könnte sogar sein, dass die Transfers derart unvorsichtig vorgenommen wurden, dass Kraken den Angreifer mittels der Plattform vorliegenden Informationen identifizieren könnte.

Außerdem seien laut dem Stablecoin-Emittent Tether Funds in Millionenhöhe geblockt und auf eine schwarze gesetzt worden. Diese stünden mit dem Hack in Verbindung und seien als Stablecoins (USDT) über die Netzwerke von Avalanche und Solana transferiert worden.

Da die meisten dieser Informationen zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht bestätigt sind, sollten sie mit Vorbehalt betrachtet werden. Die kommenden Stunden und Tage werden mehr Klarheit über die genauen Umstände, den Verlauf und die Konsequenzen des Angriffs schaffen.

Schwere Zeiten für den Kryptomarkt

Die jüngsten Ereignisse werfen ein schlechtes Licht auf den gesamten Kryptospace und die Konsequenzen beginnen sich gerade erst zu entfalten. Bereits jetzt ist der Wert der meisten Kryptowährungen in den Keller gerutscht und Milliarden an Kapital wurden dem Markt entzogen. Doch das könnte es längst noch nicht gewesen sein. Viele mit FTX und Alameda in Verbindung stehende Unternehmen und Plattformen haben enorme finanzielle Verluste erlitten. Erst gestern teilte der Lending-Anbieter BlockFi mit, Auszahlungen fürs Erste einzustellen und Experten gehen von einer bevorstehenden Insolvenz aus. Vermutlich werden weitere Unternehmen folgen und den Markt weiter unter Druck setzen.

Das Vertrauen in den Kryptospace ist also nachhaltig geschädigt worden. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Ereignisse rund um den Niedergang von FTX schnellstmöglich aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

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