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Mein Kind soll einmal Millionär werden: So kann es klappen

Die Geburt eines Kindes verändert das Leben in der Familie in vielerlei Hinsicht. Die Glücksgefühle der Eltern gehen einher mit Gedanken an die Zukunft: In welcher Welt wird das Kind leben? Wie wird das wirtschaftliche Umfeld sein? Schule, Ausbildung und Studium – das will alles finanziert sein. Und wenn die Rente der jetzigen Generation nur noch Mindestbedürfnisse deckt – wie soll das in sechzig Jahren sein? Da ist es nicht verwunderlich, dass Eltern überlegen, wie sie die finanzielle Zukunft des Kindes gestalten und sichern können.


Die Macht des Zinseszinses

Albert Einstein hat den Zinseszins als die “größte Erfindung des menschlichen Geistes” bezeichnet: Fällige Zinsen werden nicht ausgezahlt, sondern direkt reinvestiert. Anfänglich ist der Unterschied kaum merklich, aber mittel- und langfristig gewaltig. Und je höher der Zinssatz, umso steiler ist der Zuwachs.

Tipp
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Ein Beispiel:
Die Eltern legen für ihr Kind 10.000 Euro mit einem Zinssatz von drei Prozent an: Die Zinsen werden automatisch reinvestiert. Nach zehn Jahren werden daraus gut 13.000 Euro, nach zwanzig Jahren 18.000 Euro und nach vierzig Jahren mehr als 32.000 Euro. Bei einem Zinssatz von sechs Prozent lauten die Zahlen – unter gleichen Bedingungen – 18.000, 32.000 und sagenhafte 102.000 Euro nach vierzig Jahren (gerundete Werte).

Wie wird das Kind zum Millionär?

Angesichts von Null- und Negativzinsen sind Sparbücher, Tages- und Festgeldkonten keine Option – da werden die Gelder inflationsbedingt eher weniger als mehr. Die Wahl ist im Grunde einfach: ein ETF-Sparplan auf den MSCI-World. Ein MSCI-World-ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, in dem mehr als 1.600 Unternehmen weltweit gebündelt sind – gemessen am Börsenwert. Der Index wird seit 1970 geführt und hat seitdem eine durchschnittliche jährliche Rendite von knapp 8 Prozent erwirtschaftet. Die Vorteile eines solchen ETFs gegenüber Einzelaktien: sehr breite Streuung, geringere Volatilität und kostengünstig.

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Was also tun?

Warum nicht als ersten Schritt das Kindergeld nutzen? Ab 2021 beträgt das Kindergeld für das erste Kind 219 Euro monatlich, und zwar – im besten Fall – 25 Jahre lang. Dieser Betrag kann über einen Sparplan in einen thesaurierenden ETF auf den MSCI World investiert werden. ETF-Sparpläne sind flexibel – die Sparraten können individuell und zeitlich flexibel angepasst werden. Die Rechnung sieht dann so aus:

Einzahlung: 219 Euro x 12 Monate x 25 Jahre = 65.700 Euro
8 Prozent mit Zinseszins = 200.441,71 Euro

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Das ist schon eine gute Basis auf dem Weg zum Millionär! Der Rest sind Zahlenspiele. Wird der Sparplan auf 40 Jahre verlängert, ergibt sich ein Kapital von 710.301,89 Euro. Wird der monatliche Sparbetrag von Anfang an um nur 100 Euro aufgestockt, dann ist die Million nach 40 Jahren erreicht: 1.034.640,65 Euro! Die Beispiele verdeutlichen, wie außerordentlich profitabel das Ausnutzen des Zinseszins-Effektes ist.

Klar, das ist vor Kosten und Steuern. Und es muss auch deutlich darauf hingewiesen werden, dass ein ETF nicht völlig ohne Risiko ist. Aber: Ein Totalverlust ist kaum wahrscheinlich – da müssten alle im Index geführten Unternehmen insolvent sein.


Tipp aus der Praxis

Aus steuerlichen Erwägungen empfiehlt es sich, den Sparplan direkt auf den Namen des Kindes anzulegen. Solche Kinder- und Juniordepots sind nach aktuellem Stand bis zu einem Betrag von 10.245 Euro (Sparerpauschbetrag 801 Euro + Grundfreibetrag 9.408 Euro + Sonderausgabenpauschale 36 Euro) steuerfrei gestellt. Achtung: Das Geld ist in diesem Fall Eigentum des Kindes.

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Schenkungsplan

Nachhelfen auf dem Weg zur Million können Eltern mit einem klug angelegten Schenkungsplan: Gemäß Erbschaftssteuerrecht gilt für Kinder bei einer Schenkung ein Freibetrag in Höhe von 400T Euro, für Enkelkinder 200T Euro. Dieser Freibetrag kann mehrfach ausgenutzt werden – im Abstand von jeweils zehn Jahren. Die steuerlichen Beträge, die hier eingespart werden können, sind beträchtlich.


Fazit

Das Ziel, das eigene Kind zum Millionär zu machen, ist hochgesteckt. Aber durchaus machbar. Voraussetzung: So früh wie möglich beginnen, um den Zinseszins-Effekt auszunutzen – mit einem langfristig konsequent eingehaltenen Plan und überschaubaren monatlichen Sparbeträgen. Schöner Nebeneffekt: Wird das Kind in den Sparprozess einbezogen, wird der Grundstein für eine positive Einstellung zu Geld und zum Sparen gelegt.

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1 KOMMENTAR

  1. Die Aussage, “Das Geld ist in diesem Fall Eigentum des Kindes”, bedarf einer Korrektur. Es sollte strikt zwischen Geld und dem Investment unterschieden werden. Wer in irgendetwas investiert, der tauscht Geld gegen das gewählte Investment und hat damit faktisch kein Geld mehr. Darüber hinaus setzt Eigentum stets eine Sache voraus. Eigentum kann daher nur an Bargeld bestehen, jedoch niemals an Bankguthaben. Letzteres ist eine Forderung gegenüber der Bank.

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