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4 Aktien, auf die Analysten 2024 setzen
4 Aktien, auf die Analysten 2024 setzen
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Profi Investor

Der Aktienmarkt beendet das Jahr mit einem leichten Aufschwung und stimmt einige Anleger optimistisch aufs neue Jahr. Während sich Verluste nicht vermeiden lassen werden, versuchen Investoren sie durch das Wachstum einiger Aktien auszugleichen und Profite zu erwirtschaften. Bei welchen Unternehmen bestehen 2024 gute Chancen, besser abzuschneiden als der Rest des Marktes?

Alibaba (NYSE: BABA)

Alibaba ist mit Abstand eines der günstigsten Tech-Unternehmen der Welt. Nach einem Rückgang von fast 19 % im Jahr 2023 werden die an der New Yorker Börse notierten Aktien von Alibaba im laufenden Geschäftsjahr, das im März endet, nur mit dem Achtfachen des prognostizierten Gewinns gehandelt. Aktuell wird die Aktie mit einem Kurs von 75 USD auf dem Niveau nach ihrem Börsengang im Jahr 2014 gehandelt, obwohl der Umsatz um das Zehnfache und der Gewinn um das Fünffache gestiegen sind.

Alibaba erreicht eine Marktkapitalisierung von 191 Mrd. USD, was nur rund 15 % dessen von Amazon sind. Allerdings verfügt der Konzern um Barreserven, die einem Drittel der Marktkapitalisierung entsprechen. Analysten sehen derzeit ein mittleres Preisziel für die Aktie, das mehr als 66 % über dem jetzigen Kurs liegt. Die überwiegende Mehrheit der Beobachter rät zum Kauf der Alibaba-Aktie.

Allerdings ist Alibaba nicht risikofrei. Die Pläne für eine IPO des Cloud-Software-Geschäfts wurden aufgrund von US-Chip-Exportbeschränkungen verzögert. In China sieht sich der Konzern einem wachsenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt.

Berkshire Hathaway (NYSE: BRK-B)

Vor kurzem starb der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden von Berkshire, Charlie Munger, im Alter von 99 Jahren. Auch Warren Buffett ist mit inzwischen 93 Jahren nicht mehr ewig an der Spitze des Konzerns, wenngleich es für 2024 noch zu erwarten ist. Buffett hat die Türen für Nachfolger bereits geöffnet und gezeigt, dass das Unternehmen auch ohne ihm erfolgreich sein kann.

Rund ein Fünftel des Marktwertes des Unternehmens liegt in bar vor, insgesamt rund 150 Mrd. USD. Der Betriebsgewinn von Berkshire Hathaway stieg 2023 nach Steuern um fast 20 % und könnte 40 Mrd. USD erreichen, angetrieben durch höhere Zinserträge auf die Barmittel von Berkshire und starke Versicherungsergebnisse. Das von Apple angeführte Aktienportfolio von Berkshire hatte ein großartiges Jahr. Berkshire-Aktien sind in einem unsicheren makroökonomischen Umfeld attraktiv, wenngleich die Klasse A nur für wenige Anleger erschwinglich ist. Analysten rechnen damit, dass der Preis über 600.000 USD steigt.

Die Aktie scheint angemessen bewertet zu sein und wird mit dem 1,4-fachen geschätzten Buchwert zum Jahresende 2023 und etwa dem 18-fachen der prognostizierten Gewinne für das nächste Jahr bewertet. Die Aktien der Klasse B werden um 356 US-Dollar gehandelt und sind für herkömmliche Anleger die bessere Wahl.

Chevron (NYSE: CVX)

Im Jahr 2023 hat Chevron etwas von seinem Glanz verloren, bleibt aber eines der am besten geführten großen Energieunternehmen der Welt. Mit einem Kurs von rund 151 USD ist die Aktie seit Jahresbeginn um 13 % gefallen und schneidet damit schlechter als anderen große globalen Konkurrenten ab, einschließlich ExxonMobil mit einem Verlust von 4 %.

Die Underperformance von Chevron hatte folgende Ursachen. Zwei der größten Ölfelder des Konzerns in Texas und in Kasachstan verzeichneten Produktionsausfälle. Anleger zeigten sich zudem wenig beeindruckt von Chevrons 60-Mrd-Dollar-Übernahme von Hess. Das Unternehmen, dessen wichtigster Vermögenswert eine 30-prozentige Beteiligung an einem riesigen Offshore-Feld in Guyana ist, scheint überteuert gewesen zu sein.

Dennoch erscheinen die Aktien günstig, auch wenn die Gewinnschätzungen für 2024 aufgrund der jüngsten Schwäche der Öl- und Gaspreise unter den Erwartungen liegen könnten. Chevron wird mit dem 10-fachen der für 2024 prognostizierten Gewinne und einer Rendite von 4,2 % gehandelt, basierend auf dem Plan des Unternehmens, seine Dividende im Januar um 8 % zu erhöhen. Nach Abschluss der Hess-Transaktion plant das Unternehmen außerdem, jährlich Aktien im Wert von 20 Mrd. USD bzw. rund 6 % seiner Aktien zurückzukaufen. Insgesamt hat Chevron ein weniger riskantes Wachstumsprofil als seine Konkurrenz.

Analysten sehen ein mittleres Preisziel, das gut 18 % über dem aktuellen Kurs liegt und geben überwiegend eine Kaufempfehlung für die Chevron-Aktie ab.

PepsiCo (NASDAQ: PEP)

Die PepsiCo-Aktie hat in diesem Jahr bereits über 6 % eingebüßt, schneidet aber immer noch besser ab als Konkurrenz Coca-Cola. Das nachlassende Interesse der Anleger an traditionellen Basiskonsumgütern haben die PepsiCo-Aktie allerdings in diesem Jahr belastet.

Zu PepsiCo gehört auch Frito-Lay, der Hersteller von Doritos, Cheetos und Lay’s Kartoffelchips. Frito-Lay erwirtschaftet mehr als die Hälfte des Unternehmensgewinns, wodurch Pepsi weniger von zuckerhaltigen Getränken abhängig ist als Coca-Cola.

Der Verlust der Aktie lässt sich teilweise auch auf den Erfolg von Medikamenten gegen Fettleibigkeit wie Ozempic zurückführen. Das Bewusstsein, dass Hersteller wie PepsiCo und Coca-Cola für Übergewicht verantwortlich sind, steigt und führt zu mehr Zurückhaltung. Pepsi war jedoch zuversichtlich und sagte im Oktober, dass das Unternehmen mit einem Gewinnwachstum pro Aktie im einstelligen Bereich rechnet, nach einem prognostizierten Anstieg von 13 % in diesem Jahr.

Analysten sind optimistisch, was das Wachstum 2024 anbelangt, und haben ein mittleres Preisziel von 11 % über dem aktuellen Kurs festgelegt. Was die Kaufempfehlung angeht, raten 6 von 23 Beobachtern zum Kauf der PepsiCo-Aktie, jedoch 12 zum Halten. Dennoch sollten Anleger die Aktie 2024 auf dem Schirm haben und über einen Einstieg nachdenken.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

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Florian Hieke

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Florian ist als Autor darauf spezialisiert informative und ansprechende Inhalte über die Schnittstellen von Finanzwesen, Krypto und iGaming zu erstellen. Dank eines Bachelors in International Development und mehrere Jahre Erfahrung am Weltmarkt ist er mit seinem Fachwissen aus diesen Branchen besten positioniert. Ob es um die neuesten Trends von Kryptowährungen, Entwicklungen an der Börse oder von Blockchain-basierten Projekten geht, bietet er eine unverwechselbare Perspektive, um den Lesern zu helfen, auf dem Laufenden zu bleiben. Sein Ziel ist es, wertvolle Erkenntnisse zu liefern, damit die Welt von Krypto, ETFs, Aktien und anderem verständlich und leicht zu navigieren ist.
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