Bitcoin Crash – Was jetzt für einen Einstieg spricht

Nach dem gestrigen Kurssturz am Kryptomarkt hat sich die Situation mittlerweile etwas entspannt. Zwar befinden sich alle großen Kryptowährungen nach wie vor tief in den roten Zahlen. Der steile Absturz scheint jedoch erst einmal überstanden zu sein. Könnte sich der Bitcoin-Crash nun sogar als ideale Einstiegsgelegenheit entpuppen?

Nachdem der Bitcoin Kurs gestern zwischenzeitlich 20 Prozent gefallen war, hat sich die Lage heute zumindest vorerst stabilisiert. BTC konnte sein gestriges Kurstief von knapp 34.000 Dollar wieder etwas überwinden und hat heute Morgen sogar zwischenzeitlich wieder die 40.000-Dollar-Marke erklommen.

Minus 30 Prozent im Mai

Dennoch dürfte die Lage am Markt vorerst weiterhin angespannt bleiben. Die Wellen des gestrigen Krypto-Crashs versetzten sogar zwischenzeitlich die Börse in Aufruhr. So verzeichneten gestern auch der Dow Jones und der S&P 500 merkliche Verluste, welcher mittlerweile jedoch bereits wieder zu einem Teil wettgemacht wurden.

Als Auslöser für den gestrigen Preisverfall wird die Entscheidung der chinesischen Währungshüter angesehen, Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu verbieten. Vor einigen Tagen hatte Tesla-CEO Elon Musk bereits für eine Beschleunigung des Kursverfalls von Bitcoin gesorgt, indem er bekanntgegeben hatte, Bitcoin vorerst nicht länger als Zahlungsmittel bei Tesla zu akzeptieren.

Der gestrige Bitcoin-Crash sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Kursverfall bei Bitcoin bereits länger im Gang war. Die aktuelle Abwärtsspirale hatte bereits am 10. Mai begonnen. Über den kompletten bisherigen Monat hinweg hat Bitcoin damit nunmehr rund 30 Prozent an Wert verloren. Sein bisheriger Kursrekord war dabei bereits Mitte April erreicht worden.

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Bitcoin könnte gestärkt aus Bitcoin-Crash hervorgehen

Es erscheint jedoch nicht alles schlecht für die Krypto-Leitwährung. So ist Bitcoin beispielsweise keineswegs die  Kryptowährung, welche am stärksten vom Crash betroffen worden war. Mit Ethereum und Binance Coin mussten die beiden ärgsten Verfolger teils noch deutlich höhere Verluste hinnehmen.

Dies hat dazu geführt, dass die Dominanz der Bitcoins gegenüber dem restlichen Kryptomarkt sogar noch um 8 Prozent zugenommen hat. Zudem hat sich der Bitcoin-Kurs mittlerweile wieder deutlich stärker gefangen als dies noch bei vielen anderen Kryptowährungen der Fall ist.

Während Bitcoin über die letzten 24 Stunden schon wieder gut 2 Prozent im Plus ist, sind es bei Binance Coin immer noch über 11 Prozent Minus bzw. sogar über 13 Prozent bei XRP. Auch viele andere Coins wie Polkadot oder Dogecoin sind nach wie vor noch stärker betroffen.

Die Tatsache, dass Bitcoin die mit Abstand größte Kryptowährung der Welt ist, könnte BTC hierbei zugutekommen. In Krisenzeiten flüchten Anleger gerne in vermeintlich sichere Anlagen. Bitcoin könnte am Kryptomarkt aktuell als die sicherste, weil größte und bekannteste Option gelten.

Bitcoin-Crash als Einstiegsgelegenheit?

Dies wirft natürlich auch die Frage auf, inwiefern sich geneigten Anlegern nun eine gute Einstiegsmöglichkeit bieten könnte. Mike Novogratz, CEO von Galaxy Digital, scheint dies beispielsweise so zu sehen. In einem Interview mit Bloomberg hatte er erklärt, dass die Konsolidierungsphase am Kryptomarkt zwar noch etwas anhalten könnte. Mittelfristig rechnet er jedoch wieder mit einem Bitcoin-Preis zwischen 40.000 und 55.000 US-Dollar.

Zwar liegt die Rekordmarke vom April seiner Meinung nach aktuell in weiter Ferne. Jedoch könne der Bitcoin-Kurs nach dem Ende der Konsolidierung abermals an Schwung gewinnen und für neue Kursrekorde sorgen. Als Grund hierfür sieht er u. a. den fortschreitenden Einstieg institutioneller Anleger in den Markt. Es könnte jedoch noch etwas dauern, bis sich dies als positiver Effekt bemerkbar mache.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

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