Bitcoin kaufen: Was sagen die Tiefstände der letzten Jahre über die Zukunft aus? 

Der Bitcoin befindet sich aktuell in einem Abwärtsstrudel, getrieben von einem negativen News-Flow. Regulierungsdruck, Klimadebatte, Elon Musk und Co. lassen der wertvollsten Kryptowährung der Welt keine Ruhe. Die Kurse fallen immer weiter. Der Krypto-Crash nimmt aktuell kein Ende. Allein im letzten Monat hat der Bitcoin rund 30 % seines Werts verloren – noch schein kein Boden in Sicht. Immer mehr Anleger befürchten einen unendlichen Kurssturz beim Bitcoin und verkaufen ihre Coins – einige realisieren schnell schrumpfende Buchgewinne, während andere mit hohen Verlusten aussteigen.

Doch ist die Zeit des Bitcoins schon vorbei, bevor sie richtig angefangen hat? Oder kann uns die Kursentwicklung der vergangenen Jahre vielleicht zeigen, wie es mit dem Bitcoin weiter geht? Schließlich sehen die Krypto-Fans die aktuelle Korrektur als etwas gänzlich Normales. In den letzten Jahren hat der Bitcoin schließlich immer zwischen 50-80 % seines Werts bei Crashs verloren. Im Anschluss folgte jedoch zeitnah eine Erholung, die nicht selten in neuen Hochs mündete. Im folgenden Beitrag schauen wir uns mal die Tiefstände der letzten Jahre beim Bitcoin an. Schließlich stellen sich aktuell viele Anleger die Frage, wie tief der Bitcoin im Jahr 2021 noch fallen wird.

2012

2012 kostete ein Bitcoin zwischenzeitig rund 4 US-Dollar. Aus heutiger Sicht kaum vorstellbar, griffen damals zahlreiche Anleger zu.

2013

2013 hat sich der Bitcoin vervielfacht. Die 13 US-Dollar waren die Grenze. Zu keinem Zeitpunkt sollte der Bitcoin diese Marke noch einmal unterschreiten.

2014

2014 kam es zu einem ersten, kleinen Hype am Krypto-Markt. Zu Beginn des Jahres notierte der BTC-Kurs noch deutlich höher. Im Laufe des Jahres konsolidierte er und markierte bei rund 304 US-Dollar seinen Tiefstand.

2015

2015 passierte ein Novum in den letzten 10 Jahren. Zum einzigen Mal unterbot der Bitcoin den Tiefstand aus dem Vorjahr. Zwischenzeitig konnte man einen Bitcoin für 172 USD kaufen.

2016

Im nächsten Jahr stieg der Kurs jedoch wieder deutlich an. Immer mehr Aufmerksamkeit wurde dem Bitcoin zuteil. Zu keinem Zeitpunkt fiel der Kurs unter 355 USD.

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2017

Anfang 2017 konnte man einen Bitcoin noch für den damaligen Tiefstand bei 756 USD bekommen. Im Anschluss ging es stetig und schnell nach oben. Besonders der Jahreswechsel 2017/2018 bleibt vielen Krypto-Investoren in Erinnerung.

2018

Trotz Krypto-Crash Anfang 2018 war der Tiefstand aus dem Jahr 2018 deutlich höher. Im Jahr 2018 war der Bitcoin immer mehr als rund 3191 USD wert.

2019

Zum Vorjahr veränderte sich kaum etwas. Der Bitcoin befand sich in einer Seitwärtsphase. Der niedrigste Stand war im Jahr 2019 3391 USD.

2020

Im Corona-Crash fiel der Bitcoin deutlich. Gemeinsam mit allen anderen Assets waren die Investoren kurzfristig geschockt. Dennoch war der neue Tiefstand erneut höher. Einen Bitcoin gab es für 4107 USD. Billiger sollte er bis heute nicht mehr werden.

2021

Im Jahr 2021 hat sich der Bitcoin – Stand heute – größtenteils über der 30.000 US-Dollar-Grenze befunden. Einige Male testete er die 30.000 US-Dollar. Man kann gespannt sein, welchen Tiefstand wir in diesem Jahr noch markieren. Dass es billiger wird als im Vorjahr, halte ich dennoch weitgehend für ausgeschlossen.

Wie tief wird der Bitcoin noch fallen?

Wie tief der Bitcoin noch fallen wird, kann niemand vorhersagen. In der Vergangenheit waren Korrekturen von 50-80 % nichts Außergewöhnliches. Zugleich sind auch die Diskussionen rund um staatliche Verbote, Klimaschädlichkeit und Co. nicht wirklich neu. Die fundamentalen Aussichten für den Bitcoin haben sich kaum verändert.

Die langfristigen Tiefstände der vergangenen Jahre zeigen, dass der Bitcoin trotz enormer Volatilität immer stieg – zumindest, wenn wir die Tiefpunkte als Anhaltspunkte nehmen. Es scheint wahrscheinlich, dass wir auch in diesem Jahr das Tief aus 2020 bei 4107 USD nicht mehr unterbieten. Auch wenn das für viele Anleger, die bei 40.000, 50.000 oder 60.000 US-Dollar eingestiegen sind, aktuell kein Trost sein mag.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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