Die 5 besten Cannabis Aktien im April 2021

Cannabis-Aktien gehören zu den großen Trends der vergangenen Monate. Viele Anleger hoffen, dass in den nächsten Monaten und Jahren eine weitläufige Legalisierung von Cannabis in den USA und anderen Ländern beschlossen wird. Wie bei vielen Trend-Aktien gilt es jedoch auch hier, vorübergehende Kurskorrekturen zu umschiffen (oder auszuhalten). Die folgenden Cannabis-Aktien könnten im April besonders interessant werden.

1. Der Senkrechtstarter unter den Cannabis-Aktien: Speakeasy Cannabis Club
(ISIN: CA84730M1023)

Derzeit dürfte es vermutlich kein Cannabis-Unternehmen geben, welches Anlegern in den kommenden Monaten ein ähnliches Potenzial bietet wie Speakeasy Cannabis Club. Es handelt sich dabei um einen der größten Freiluftanbauer von Cannabis in Nordamerika.

Vor Kurzem gab das Unternehmen nun bekannt, in der ersten kanadischen Provinz eine Lizenz erhalten zu haben, um seine Produkte direkt an die Endverbraucher zu verkaufen. Diese Nachricht wäre für sich genommen bereits gut. Weiterhin rechnen Analysten nun jedoch damit, dass eine solche Lizenz auch bald in den restlichen Provinzen Kanadas winken könnte.

Speakeasy verfügt bereits über eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur. Rund 50 Millionen Dollar wurden demnach in deren Aufbau investiert. Durch die Verkaufslizenz dürfte sich nun auch bald etwas auf der Einnahmenseite tun.

Laut Unternehmensangaben ist die komplette Indoor-Ernte bereits ausverkauft. Auch die restliche Ernte für das Jahr 2021 ist bereits vorreserviert. Allein der Verkauf der Indoor-Ernte bietet laut Analysteneinschätzung bereits das Potenzial für einen Umsatz im hohen zweistelligen Millionenbereich. Wenn im nächsten Jahr auch die Freilufternte mit hinzukommt, geht Unternehmensgründer Marc Green von einem dreistelligen Millionenumsatz aus.

Bedenkt man nun jedoch, dass das Unternehmen aktuell gerade einmal mit 50 Millionen Euro bewertet wird, dürfte schnell klar werden, welches enorme Kurspotenzial derzeit in der Aktie steckt. Noch handelt es sich bei Speakeasy um einen Pennystock. Dies dürfte jedoch vermutlich nicht lange so bleiben.

2. Der zuverlässige Wachstumsmotor unter den Cannabis-Aktien: Scotts Miracle Gro
(ISIN: US8101861065)

Wie bereits erwähnt, können Cannabis-Aktien wie die meisten anderen Trend-Aktien auch sehr volatil sein. Gerade als Kleinanleger kann dies schnell abschreckend wirken. Scotts Miracle Gro sticht diesbezüglich aus dem beständig wachsenden Feld an Cannabis-Unternehmen heraus. Die Aktie kann nämlich seit nunmehr über zwei Jahren ein zuverlässiges Wachstum vorweisen.

Bei Scotts Miracle Gro handelt es sich um einen Hersteller und Vermarkter von Produkten für den Anbau und die Pflege von Gärten und Pflanzen. Damit verfügt das Unternehmen über ein solides Standbein jenseits des Cannabis-Hypes.

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Daneben verkauft man über die Marke Hawthorne alles Notwendige für den eigenen Anbau von Cannabis. Die Nachfrage nach diesen Produkten hat in den vergangenen Monaten bereits stark zugenommen. Dieser Trend dürfte sich auch in den kommenden Monaten weiter fortsetzen.

Charttechnisch hat Scotts Miracle Gro die Kurskorrektur im Februar bereits komplett überwunden. Das Papier macht derzeit keine Anstalten, von seinem beständigen Wachstumskurs abzuweichen. Es gibt daher keine Anzeichen, dass sich diese Entwicklung im April nicht weiter fortsetzen sollte.

3. Der Alleskönner unter den Cannabis-Aktien: Jushi Holdings
(ISIN: CA48213Y1079)

Jushi Holdings verfolgt eine mehrspurige Strategie. Zum einen ist das Unternehmen dabei, seine Präsenz in vier US-Bundesstaaten auszubauen. Insgesamt verfügt Jushi aktuell über 16 Filialen.

Das besonders daran ist jedoch, dass die meisten dieser Bundesstaaten nur sehr begrenzt Verkaufslizenzen ausstellen. Dies führt dazu, dass Jushi Holdings derzeit rund 80 Prozent seines gesamten Verkaufsumsatzes in Regionen erzielt, in denen es so gut wie keinen Wettbewerb gibt. Damit ist man in der Lage, die eigene Marke in bestimmten Kernregionen zu etablieren und sich einen sicheren Brückenkopf für zukünftige Expansionen aufzubauen.

Gleichzeitig ist Jushi Holdings jedoch auch bestrebt, sich möglichst breit aufzustellen. Das eigene Produktsortiment umfasst Vape-Produkte, CBD-Öle, medizinisches Marihuana, mit THC versetzte Lebensmittel und vieles mehr. Hinter jeder Produktart steht dabei eine gesonderte Marke. Auf diese Weise kann Jushi jeden Kundengeschmack bedienen, sich gleichzeitig aber jeweils als Spezialist für verschiedene Cannabis-Produkte etablieren.

Die Aktie wird derzeit mit dem 12,5-Fachen des Umsatzes gehandelt. Im Vergleich zu den meisten anderen Cannabis-Aktien handelt es sich hierbei um ein relativ günstiges Papier.

4. und 5. Der neue Riese unter den Cannabis-Aktien: Tilray/Aphria
(ISIN: US88688T1007/CA03765K1049)

Aphria ist eine der bekanntesten kanadischen Cannabis-Aktien. Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern von Cannabis-Produkten in Kanada. Tilray darf sich im Gegenzug damit rühmen, der erste Anbieter von medizinischem Cannabis in Nordamerika gewesen zu sein. Das Unternehmen, welches auch Joschka Fischer in seinem internationalen Beirat sitzen hat, spielt bei den Cannabis-Produzenten ebenfalls in der vordersten Reihe mit.

Wenn alles nach Plan läuft, dürfte man jedoch schon bald noch um einiges größer werden.

Im vergangenen Dezember gaben Aphria und Tilray bekannt, 2021 fusionieren zu wollen. Nach dem Zusammenschluss soll das gemeinsame Unternehmen fortan unter dem Namen Tilray weitergeführt werden. Zusammen kämen Aphria und Tilray auf einen Umsatz von 685 Millionen Dollar. Die gemeinsame Marktkapitalisierung soll sich dann auf ca. 3,9 Milliarden Dollar belaufen. Damit wäre man das aktuell drittgrößte Cannabis-Unternehmen der Welt.

Am 14. und 16. April soll jeweils eine außerordentliche Aktionärsversammlung stattfinden, in welcher die Aktionäre der beiden Unternehmen über die Fusion abstimmen werden. Durch den Zusammenschluss wäre man in der Lage, Synergien zu nutzen und schneller auf neue sich bietende Märkte zu expandieren.

Sollten die Aktionäre zustimmen, wäre bei beiden Aktien daher durchaus im April noch ein Kurssprung möglich. Der eigentliche Zusammenschluss soll dann noch in diesem Quartal erfolgen.

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