Darum solltest du keine Angst vor einem Crash haben!

Viele Anleger strömten im letzten Jahr an die Börse. Immer mehr junge Menschen investieren ihr Geld in Aktien – sei es, um kurzfristig Geld zu verdienen oder langfristig Vermögensaufbau zu betreiben. Seit letztem Jahr kennt der Aktienmarkt jedoch nur eine Richtung. Neue Höchststände sind an der Tagesordnung. Bereits kleine Korrekturen sorgen für großen Schrecken. Dabei sollten sich Aktionäre schnell von dem Gedanken verabschieden, dass die Kurse kontinuierlich weiter steigen. Korrekturen am Aktienmarkt sind gesund, Crashs kommen erfahrungsgemäß alle paar Jahre. Dennoch solltest du als Anleger keine Angst vor dem nächsten Crash haben, der hundertprozentig kommen wird!

Jeder Crash wurde aufgeholt!

Die Börsengeschichte hat eins gezeigt. Jeder Crash am Aktienmarkt wurde in der darauffolgenden Zeit aufgeholt. Mal ging es schneller, mal dauerte es länger – am Ende der Erholung gab es immer wieder neue Höchststände. Während die Untergangspropheten das Ende von Kapitalismus und freiem Finanzmarkt ausrufen, macht die Börse ihren Job. Die Kurse laufen nach oben, die Indizes bewegen sich Richtung All-Time-High.

Nach einer Baisse am Aktienmarkt beginnt immer wieder die Hausse. Anleger sollten sich von dem Gedanken verabschieden, dass sie den Crash vorhersehen und rechtzeitig ihre Positionen veräußern können. Schließlich würde es keinen Crash geben, wenn jeder Anleger die Zeichen der Zeit erkennen würde. Vielmehr solltest du als Anleger keine Angst vor dem Crash haben, da sich für dich nichts ändert. Im Depot befinden sich lediglich Buchverluste – Abwarten und Tee trinken heißt die Devise, bis im Depot erneut grüne Zahlen dominieren.

Breit gestreut, nie bereut!

Ein Crash an der Börse zieht oftmals alle Unternehmen nach unten. Einige Branchen trifft es stärker, andere Sektoren weniger. Zunächst geht es jedoch für fast alle Aktien nach unten. Dies zeigte sich auch in der Corona-Pandemie. Eigentliche Profiteure wie Amazon (WKN: 906866) oder Facebook (WKN: A1JWVX) verloren in den ersten Tagen kräftig – doch die Erholung folgte umso schneller.

Wer breit seine Positionen streut, verringert das Risiko. Wenn eine Technologie-Blase platzt, können die defensiven Aktien weiter performen. In einer Banken-Krise sind es dann vielleicht die Technologie-Unternehmen, die eine überdurchschnittliche Rendite erzielen.

Crashs sind Kaufgelegenheiten!

Die meisten Crashs am Aktienmarkt beeinträchtigen die fundamentale Situation des Unternehmens kaum. Wer würde denn auf die Idee kommen, bei Rabatten im Supermarkt ängstlich zu agieren? Das Gleiche trifft auf einen Crash am Aktienmarkt zu. Denn es gibt nun die gleichen Unternehmen zu einem deutlich günstigeren Preis. Die Unternehmensbewertung sinkt und es ergeben sich große Gewinnpotenziale. Wer einkauft, wenn die Kanonen donnern, kann eine beträchtliche Überrendite erzielen. Folglich solltest du keine Angst vor Crashs haben, weil es sich um Kaufgelegenheiten handelt.

Cost-Average-Effekt beim ETF-Sparplan!

Den gleichen Punkt gibt es für ETF-Anleger, die mit einem Sparplan in den Aktienmarkt investieren. Mal sind die Kurse höher, mal gibt es günstigere Gelegenheiten zum Einkauf – der ETF- oder Aktien-Sparplan macht keinerlei Unterschiede und kauft zu jedem Zeitpunkt neue Anteile. Folglich profitierst du als Anleger vom Cost-Average-Effekt. Im Crash gibt es mehr Anteile für das gleiche Geld – wer will sich da beschweren?

Langfristig steigt der Aktienmarkt!

Mit dem Wissen eines langfristig steigenden Aktienmarkts im Hinterkopf durchstehst du jede Börsenkrise. Inflation, steigender Wohlstand, technologische Innovation und Bevölkerungswachstum werden wohl dazu führen, dass die Kurse an den Aktienmärkten weiter steigen. Dazu kommt die menschliche Natur. Die Bedürfnisse sind unendlich – wir Menschen wollen immer schneller, weiter und besser. Dies führt zu steigenden Gewinnen der Unternehmen.

Dividenden gibt es fast immer!

Dividenden-Investoren können sich freuen. Denn in vielen Krisen gibt es dennoch regelmäßig eine Gewinnausschüttung. Zwar hat die Corona-Krise gezeigt, dass Unternehmen durchaus auch ihre Dividende streichen – dennoch fließen die Gewinnausschüttungen häufig bei Kursverlusten weiter.

Starke Unternehmen und Megatrends wählen!

Mit den richtigen Unternehmen im Depot fühlt man sich sicher. Schließlich will man im Börsencrash oder einer Wirtschaftskrise nicht fürchten, dass das Unternehmen insolvent geht. Folglich sollten Anleger bereits frühzeitig die stärksten Unternehmen auswählen. Wenn diese langfristige Megatrends bearbeiten, stehen die Chancen gut, dass sie aus der Krise gestärkt hervorgehen.

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Zudem kommen viele Anleger in Krisen ins Grübeln. Sie beginnen, das Geschäftsmodell zu hinterfragen und die Aktien des Unternehmens zu verkaufen. Wer jedoch das Unternehmens bis ins kleinste Detail analysiert hat und versteht, bleibt seinem Investment treu! Mit den richtigen Unternehmen im Depot musst du also keine Angst vor einem Börsencrash haben! Häufig ist das Gegenteil der Fall. Eine Krise führt zu einer Konsolidierung des Marktumfelds. Die schwächere Konkurrenz verschwindet, die stärksten Unternehmen bauen ihren Marktanteil aus!

Panik ausblenden, Crash-Gurus ignorieren!

Nichtsdestotrotz ist Panik im Crash weit verbreitet. Dieses Mal ist alles anders, das Geld- und Wirtschaftssystem bricht zusammen. Wer auf derartige Crash-Prophezeiungen hört, wird viel Geld verlieren. Besonnene Anleger sollten die Panik ausblenden und Crash-Gurus ignorieren. Dann stehen glänzende Börsenjahre bevor und du kannst dich an einer steigenden Rendite erfreuen!

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