ETF: Ist der Totalverlust möglich?

Jeder Anleger, der Exchange Traded Funds besitzt hat sich das bestimmt schon einmal gefragt: Ist mein Geld eigentlich weg, wenn die Bank in Konkurs geht, bei der ich mein Depot habe? Was passiert bei der Insolvenz eines großen Unternehmens aus meinem Portfolio?

Im klassischen Aktienmarkt ist dieses Szenario durchaus möglich: Wenn ein Anleger Aktien von nur einer Firma hält, kann er sein angelegtes Vermögen im Falle eines Konkurses schlimmstenfalls ganz verlieren.

Risikominimierung durch breite Streuung

Bei ETFs sieht die Situation anders aus: Indexfonds bilden die Wertentwicklung eines Börsenindex nach und richten sich nicht nach dem Erfolg eines einzelnen Unternehmens. Daher wäre eine Pleite eines Unternehmens zwar schlecht für die Wertentwicklung, ein Totalverlust wäre aber nicht möglich. Ein Besonderheit gibt es für den sicherheitsorientierten Anleger allerdings zu beachten: Bei sogenannten synthetischen ETF muss die Bank die Aktien nicht zwingend besitzen, hier wird der Index nur synthetisch durch Swap-Geschäfte abgebildet. Diese ETF sind zwar kostengünstiger als physische ETF, allerdings besteht ein gewisses Restrisiko.

Anleger vor Bankenpleiten geschützt

Auch im Falle einer Bankenpleite erleidet der Anleger keinen Totalverlust. ETF gelten als Sondervermögen und blieben im Falle einer Bankeninsolvenz im Besitz der Anleger. Sondervermögen wird vom Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt und im Falle einer Pleite des Geldverwalters an den Anleger ausbezahlt.

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