Suche ETF Nachrichten
Suche ETF Nachrichten
/ News /
3 Gründe, die für eine neue Finanzkrise sprechen – Und 3 Gründe dagegen
3 Gründe, die für eine neue Finanzkrise sprechen – Und 3 Gründe dagegen

Mario Pervan Investor shield

Profi Investor

Die vergangenen Tage haben bei den meisten Bürgern und Anlegern an den Finanzmärkten Erinnerungen an 2008 geweckt. Am 15. September 2008 meldete die US-Großbank Lehman Brothers für die meisten sehr überraschend Insolvenz an und stellte damit den Höhepunkt einer globalen Finanzkrise dar. Die Folgen für die Weltwirtschaft waren immens und reichten von einem massiven Kurssturz an den Finanzmärkten bis hin zu einer weltweiten Rezession. Deutlich war die Angst der Anleger in den vergangenen Tagen an den starken Schwankungen an den internationalen Finanzmärkten zu spüren. Doch sind die drei Bankenpleiten in den USA schlussendlich der Vorbote für eine neue Finanzkrise?

Was ist unter einer Finanzkrise zu verstehen?

Eine Finanzkrise wird auch häufig als sogenannte Bankenkrise bezeichnet. Typisch für eine Bankenkrise ist der Zusammenbruch diverser Banken bzw. Finanzunternehmen, aufgrund von verschiedenen wirtschaftlichen Instabilitäten. Eng mit den Insolvenzen verbunden ist eine deutliche Abwertung von verschiedenen Vermögenswerten in breiter Front, die zu einer weiteren Destabilisierung führen.

Der Grund dafür ist in der Regel ein massiver Abzug von Kapital aus dem Finanzsystem aufgrund eines anwachsenden Misstrauens gegenüber diesem. Meist hat die Finanzkrise allerdings noch weitreichende Folgen, wie das Auslösen einer Rezession und die Insolvenz diverser Unternehmen aus den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen. Besonders betroffen sind dabei Unternehmen, die auf einen hohen Kapitalzufluss angewiesen sind.

Gründe, die für eine neue Finanzkrise sprechen

Eine Vielzahl von Experten spricht bereits jetzt schon von den Anfängen einer neuen Finanzkrise, die ersten Anzeichen dafür sind bereits erkennbar. Drei der wichtigsten Gründe, die für eine baldige Finanzkrise sprechen, sind folgende:

Bankenpleiten 

SVB wurde von FDIC geschlossen

Die Bankenpleiten sind der eindeutigste Grund, der für die Anfänge einer neuen Finanzkrise spricht. In den vergangenen Tagen haben bereits drei US-Banken innerhalb von nur kürzester Zeit ihre Zahlungsunfähigkeit bekannt gegeben. Alles fing mit der Kryptobank Silvergate Capital an, die nach Tagen voller Ungewissheit am Mittwoch vergangene Woche die freiwillige Abwicklung nach Börsenschluss bekannt gegeben hat. Am Freitag vergangene Woche folgte die Silicon Valley Bank, die von den US-Behörden geschlossen und unter staatlicher Kontrolle gestellt wurde. Das gleiche Schicksal ereignete die Signature Bank aus den USA am vergangenen Sonntag.

Mit der Zahlungsunfähigkeit der für die Öffentlichkeit weitgehend unbekannten Silicon Valley Bank handelt es sich um eine Investmentbank, die sich insbesondere auf die Finanzierung von Startups fokussiert hat. Seit den Bankenpleiten aus 2008 stellt sie die größte Insolvenz eines Kreditinstituts dar. Die Bilanzsumme betrug zuletzt rund 200 Milliarden US-Dollar.

Inflation ist außer Kontrolle

Ein weiterer Grund, der für eine neue Finanzkrise spricht, ist die hohe Inflation. Die hohe Inflation hat gleich mehrere Auswirkungen, die der Entstehung einer Finanzkrise förderlich entgegenkommen. Einerseits wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, die höheren Preise am Markt für Produkte durchzusetzen bzw. die Absätze aufrechtzuerhalten. Die Folge, die daraus entsteht, ist ein zunehmendes Risiko von Unternehmensinsolvenzen und daraus resultierenden Kreditausfällen für Banken.

Auf der anderen Seite ziehen Unternehmen zwangsläufig Finanzmittel von den Banken ab, aufgrund der durch die Inflation massiv angestiegenen Zinsen. Damit der Kapitalbedarf gedeckt werden kann, müssen von Seiten der Banken Vermögenswerte oftmals weit unter Einstandspreis verkauft werden, was Banken schnell an Grenzen bringen kann. Ein Ende und deutliche Abschwächen der Inflation unterhalb der Zielmarke von zwei Prozent ist derzeit nicht absehbar, trotz zunehmender Zinserhöhungen.

Vermögenswerte im Abwärtstrend 

Wie bereits eingangs erwähnt, steht mit einer Finanzkrise eng ein massiver Wertverfall von Vermögenswerten im Zusammenhang. In den vergangenen Monaten haben Immobilienwerte, genauso wie Aktientitel und diverse andere Vermögenswerte, hohe Verluste hinnehmen müssen. Wirft man einen Blick auf den MSCI World, dann liegt dieser trotz eines Erholungsanlaufs mehr als 18 Prozent unterhalb dem Höchststand von Anfang 2022. Bei diversen relevanten Indizes sieht der Einschnitt ähnlich und teilweise noch tiefer aus.

Gründe, die gegen eine neue Finanzkrise sprechen

Neben den Gründen, die für eine neue Finanzkrise sprechen, gibt es allerdings auch mehrere, die eindeutig dagegen sprechen. Zu den drei wichtigsten zählen derzeit folgende:

Funktionierender Interbankenmarkt

Trotz der Zahlungsunfähigkeit von drei Banken ist der Intrabankenmarkt sehr stabil. Die Interbankenzinssätze dienen dazu als guter Indikator, um das Vertrauen der Banken untereinander zu bewerten. In den vergangenen Tagen gab es allerdings nur sehr geringe Schwankungen, auch nicht in den USA, ein deutliches Signal gegen eine neue Finanzkrise.

Sobald die Zinssätze stark ansteigen, haben es Banken sehr schwer, die notwendigen und oftmals kurzfristigen Finanzierungen zu erhalten, um die finanzielle Lage im Gleichgewicht zu halten. Erhalten Banken keine oder nur sehr erschwert die notwendigen Finanzierungen, ist die Gefahr vor einer Ansteckung der Banken untereinander und einer erneuten Finanzkrise sehr hoch.

Eindämmungsmaßnahmen von Institutionen

Fed Zinserhöhung - welche 4 Aktien profitieren?

Neben der Stabilität der Interbankenzinssätze spielen die Eindämmungsmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen von Institutionen eine entscheidende Rolle, wie zum Beispiel von der Fed oder der Regierung. Bereits nach der Finanzkrise 2008 haben Institutionen diverse Sicherungsmaßnahmen getroffen, dass sich solch ein Ereignis nicht nochmal wiederholen kann.

Direkt nach der Schließung der Silicon Valley Bank hat der US-Präsident die Sicherung aller Einlagen versprochen, um dem Finanzsystem weitere Stabilität und Vertrauen zu verleihen. Darüber hinaus hat die Fed angekündigt, mit einer Kreditlinie namens Bank Term Funding Program (BTFP) dafür zu sorgen, dass den Banken ausreichend Liquidität zur Verfügung gestellt wird.

Stabiler Arbeitsmarkt

Ein dritter Faktor, der gegen die Finanzkrise spricht, ist der stabile Arbeitsmarkt. In den USA erreichte die Arbeitslosenquote im Januar den Tiefststand seit 1969 und lag im Februar nur knapp darüber. Innerhalb der EU zeichnet sich zudem ein ähnliches Bild ab. In den vergangenen Monaten erreichte die Arbeitslosenquote ein Tief der vergangenen Jahrzehnte. In Deutschland hingegen lag die Arbeitslosenquote zuletzt bei 5,4 Prozent und damit auf einem ähnlichen Niveau zu den Vormonaten.

Love Hate Inu, die Chance auf eine sichere Rendite

Die innovative Voting-Plattform auf Blockchain-Basis zieht derzeit das Interesse von einer Vielzahl von Investoren aus sich. Wenig verwunderlich, denn mit dem Ansatz des Vote-to-Earn revolutioniert das Team hinter Love Hate Inu förmlich die Branche. Jeder Teilnehmer und Inhaber des Meme-Token (LHINU) wird zukünftig die Chance haben, an Umfragen teilzunehmen und dafür in Echtzeit mit neuen Token belohnt zu werden. Der große Vorteil dabei ist, dass alle Teilnahmen an den Umfragen zudem vollkommen anonym ablaufen und eine breite Auswahl an Themenbereichen geboten wird.

Derzeit befindet sich der LHINU-Token noch in der ersten Presale-Phase zu einem vergünstigten Preis. Geplant ist, in 8 Presale-Phasen 90 Prozent der verfügbaren Tokens zu verkaufen. Investierst Du bereits in der ersten Phase, dann ist Dir eine Rendite von 70 Prozent bereits sicher.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Klicke Hier, um die besten Krypto Presales zu sehen, die sich in diesem Jahr verzehnfachen könnten!

Mario Pervan

Profi Investor

Mario Pervan

Profi Investor

An der Börse zu investieren ist viel zu kompliziert und benötigt ein Kapital von mehreren Millionen Euro? Viele haben genau diese Vorstellung, daher habe ich es zu meiner Aufgabe gemacht, mein Wissen über Aktien, Kryptowährungen, ETFs und vielen weiteren Investmentmöglichkeiten mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen. Anbei einige Fakten zu mir: - 24 Jahre alt - 6 Jahre Börsenerfahrung - Vorliebe zu Dividenden-Aktien - meist ein langfristiger Anlagehorizont - stetig auf der Suche nach Chancen, um Ineffizienzen des Marktes auszunutzen
Alle Beiträge von Mario
Themen

Weiterlesen

Commerzbank Aktie fällt deutlich

Zum Newsletter Anmelden & Informiert Bleiben

Kostenloses Abonnement

Die wichtigsten Artikel im Postfach

Jederzeit kündbar