5 Fehler im Umgang mit Kryptowährungen 

Der Krypto-Markt der letzten Tage war blutrot. Nicht wenige Anleger haben wohl einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens verloren. Gerade im Krypto-Boom der letzten Woche hat so manch ein Enthusiast zu hohen Kursen eingekauft. Dennoch ändert sich für langfristig überzeugte Anleger nichts an der Situation.

Folglich soll es in diesem Beitrag auch gar nicht um die – sowieso bereits bekannte – Volatilität des Krypto-Marktes gehen. Vielmehr stehen fünf Fehler im Umgang mit Kryptowährungen im Mittelpunkt des Beitrags. Schließlich werden mit der steigenden Akzeptanz von Kryptowährungen, den Boom der DeFi-Anwendungen und der leichten Zugänglichkeit des Krypto-Marktes auch in Zukunft viele Neulinge in das aussichtsreiche Zukunftsspektrum vordringen.

1. Nur auf den Preis schauen

Immer wieder schauen Anleger ausschließlich auf den Stückpreis eines Coins. Schließlich wirkt es auf den ersten Blick billig, wenn man beispielsweise den VeChain (VET) für einen Preis von unter 10 Cent sieht. Allerdings sollte nicht der Preis, sondern die Marktkapitalisierung das entscheidende Kriterium sein.

Der VET ist mit einer Marktkapitalisierung von über 7 Milliarden US-Dollar deutlich teurer als der Ellipsis-Coin (EPS), der trotz Stückpreis von über einem Dollar lediglich 134 Millionen Euro Market Cap hat. Dies zeigt, wie schnell der Coinstückpreis verfälschen kann.

2. Nur auf Krypto bei der Altersvorsorge setzen

Trotz aller Liebe zu Kryptowährungen und den scheinbar unendlichen Erfolgspotenzialen der disruptiven Technologie hinter den Projekten – wir haben heute keine absolute Gewissheit, dass sich Kryptowährungen langfristig durchsetzen, die Blockchain-Technologie sämtliche Probleme unseres Lebens löst und keine neue disruptive Technologie den digitalen Währungsmarkt verändert.

Dennoch setzen viele Anleger nur auf die Assetklasse Kryptowährungen, um für das Alter vorzusorgen oder Vermögen aufzubauen. Dies kann schlimme Folgen haben, wenn der Plan nicht aufgeht und sich die Welt wider Erwarten anders entwickelt. Der Fokus sollte bei Altersvorsorge und langfristigem Vermögensaufbau auf dem Aktienmarkt liegen. Dann ist gegen eine ordentliche Portion Krypto im Depot gar nichts einzuwenden, die als Rendite-Turbo fungieren kann.

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3. Volatilität im Krypto-Markt vergessen

Krypto-Anfänger kommen häufig mit der typischen Volatilität nicht klar. Zweistellige Kurssprünge sind nichts Außergewöhnliches. Mal geht es deutlich nach oben, am nächsten Tag korrigiert der Coin-Kurs wieder. Wer damit nicht klar kommt, verkauft oftmals zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Folglich sollte man sich direkt beim ersten Kauf einer digitalen Währung fragen, ob man mit der Volatilität leben kann. Wenn das nicht der Fall ist, sind wohl defensive Aktien die bessere Wahl.

4. Alles auf eine Karte (einen Coin) setzen

Diversifikation ist das A und O bei der Geldanlage. Dies trifft sowohl auf ETFs, Aktien als auch andere Assets zu. Wer alles auf eine Karte setzt, geht ein hohes Risiko ein. Zwar gibt es die schönen Geschichten von Bitcoin-Millionären, die ihr ganzes Vermögen in Bitcoin investiert haben und nun Cocktails am thailändischen Strand schlürfen. Die Regel ist es jedoch nicht. Wer alles auf einen Coin setzt, geht ein hohes Risiko ein. Ein diversifiziertes Vorgehen ist gerade im jungen Krypto-Markt erforderlich, da niemand sicher sagen kann, welche Projekte sich langfristig durchsetzen.

5. An immer weiter steigende Kurse glauben

Erst in den letzten Tagen wurde uns (glücklicherweise) demonstriert, dass Krypto-Kurse nicht ununterbrochen steigen. Dies mag vielleicht für die besten Coins und Blockchain-Projekte auf lange Sicht zustimmen. Doch die steigende Aufmerksamkeit auf digitale Währungen hat so manch einen Meme-Coin oder wenig aussichtsreiches Projekt hervorgebracht.

Selbst wenn man an die Zukunft von digitalen Währungen, dezentralisierter Finanzmärkte und Blockchain-Technologie glaubt, wird nicht jede Kryptowährung am Ziel ankommen. Folglich sollte man immer mit einer gehörigen Portion Demut vorgehen und das Risiko eines Totalverlusts nicht außer Augen lassen.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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