BioNTech-Aktie kaufen: Die Gewinne sprudeln weiter

Die BioNTech-Aktie ist einer der ganz großen Gewinner des letzten Jahres. Allein innerhalb der letzten 12 Monate hat sich der Aktienkurs mehr als vervierfacht. Der Grund dafür ist natürlich die Tatsache, dass BioNTech zu den ersten Unternehmen gehörte, die einen wirksamen Corona-Impfstoff auf den Markt bringen konnten.

Die große Frage, die man sich angesichts der extrem starken Kursperformance stellt, ist natürlich, ob der Konzern damit schon zu hoch bewertet sein könnte.

Geht da noch mehr?

Tatsächlich ist es nicht so einfach diese Frage eindeutig zu beantworten. Aus aktueller Sicht scheint die BioNTech-Aktie noch relativ günstig bewertet zu sein. Denn aktuell ist das Unternehmen bei einem Aktienkurs von 199,70 Euro an der Börse mit etwa 46 Mrd. Euro bewertet. Auf den ersten Blick erscheint das natürlich extrem viel. Immerhin ist BioNTech damit schon eins der größten Unternehmen in Deutschland und sogar größer als so mancher DAX-Konzern. Und das aus gutem Grund!

Schaut man in die Geschäftszahlen der jüngsten Vergangenheit, sieht man verhältnismäßig geringe Umsätze bis zum Jahr 2019. Im Geschäftsjahr 2020 gab es dann eine Vervielfachung des Umsatzes auf mehr als 480 Mio. Euro. Zudem war BioNTech in dem Geschäftsjahr sogar schon profitabel. Allerdings hatte das hauptsächlich mit einer hohen Steuerrückzahlung zu tun und weniger mit der Ertragskraft des Unternehmens.

Auch der 2019er Umsatz ist mit mehr als 108 Millionen Euro nicht zu verachten, wirkt aber im Verhältnis zu den heutigen Umsätzen fast irrelevant. Denn im ersten Quartal dieses Jahres hat BioNTech schon mehr Gewinn erzielt, als im vergangenen Geschäftsjahr an Umsatz. Der Umsatz ist in dem Zeitraum auf mehr als zwei Mrd. Euro in die Höhe geschossen und hat BioNTech einen Gewinn nach Steuern von mehr als 1,1 Mrd. Euro beschert.

Kostenloses Depot eröffnen? Bei eToro* mit 0% Gebühren auf ETFs und Aktien handeln.

Corona-Impfstoff macht BioNTech zu Milliardenkonzern

Hauptumsatzbringer war natürlich der Corona-Impfstoff. Bis zur Veröffentlichung des Quartalsberichtes Anfang Mai hat BioNTech zusammen mit seinem Partner Pfizer insgesamt mehr als 450 Mio. Impfdosen ausgeliefert.

In den kommenen Monaten wird der Umsatz noch deutlich weiter steigen. Denn allein für dieses Jahr hat BioNTech bereits unterzeichnete Lieferverträge für mehr als 1,8 Mrd. Impfdosen. Auch für das nächste Jahr hat das Unternehmen bereits erste Lieferverträge unterzeichnet. In naher Zukunft dürfte BioNTech deshalb wohl kaum die Arbeit ausgehen.

Die Zukunftsaussichten sind also mehr als rosig. Aber bedeutet das auch, dass es sich lohnt die Aktie zu kaufen?

Geht man davon aus, dass BioNTech in diesem Jahr in jedem Quartal exakt so viel Gewinn macht, wie im ersten, dann kommt man also auf einen Gewinn von 4,4 Mrd. Euro im Gesamtjahr.

Beim aktuellen Aktienkurs ist BioNTech an der Börse mit etwa 46 Mrd. Euro bewertet. Das entspricht etwa dem 10-Fachen dieses hypothetischen Jahresgewinns. Nun ist aber schon bekannt, dass BioNTech in den kommenden Quartalen noch mehr Impfdosen ausliefern wird, als im ersten Quartal. Damit werden voraussichtlich auch Umsatz und Gewinn steigen und die obige Rechnung ergibt einen noch niedrigeren Wert. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte BioNTech also sogar mit weniger als dem 10-Fachen des Gewinns dieses Jahres bewertet sein.

Ein Problem besteht aber darin, dass noch nicht absehbar ist, wie groß die Nachfrage nach dem Impfstoff in einigen Jahren sein wird. BioNTech selbst hat noch keine Zahlen genannt, welchen Umfang die bereits unterzeichneten Verträge haben. Zudem wird der Verkaufspreis im Laufe der Zeit sinken müssen, da die Zahl der zugelassenen Impfstoffe weiter zunehmen wird.

Langfristige Entwicklung ist kaum abzuschätzen

Für Anleger bedeutet das, dass der zukünftige Gewinn nur sehr schwer zu schätzen ist. Damit ist es auch schwierig zu beurteilen, ob das Unternehmen wirklich noch günstig bewertet ist. Sollte die Nachfrage nach den Impfstoffen aber auch in den kommenden Jahren so hoch bleiben, stehen die Chancen gut, dass die BioNTech-Aktie noch weiter steigen kann.

Kostenloses Depot eröffnen? Bei eToro* mit 0% Gebühren auf ETFs und Aktien handeln.

Darüber hinaus hat das Unternehmen eine prall gefüllte Pipeline an weiteren Impfstoffen und Medikamenten, die in den kommenden Jahren auf den Markt kommen werden. Im besten Fall kann BioNTech also die Gewinne aus dem Verkauf des Corona-Impfstoffes verwenden, um die Entwicklung weiterer Medikamente zu finanzieren und die Zukunft des Konzerns langfristig zu sichern.
Bis es absehbar ist, wohin die Reise gehen wird, ist es wahrscheinlich, dass der Aktienkurs auf jede Nachricht in diesem Zusammenhang mit großen Kursschwankungen reagieren wird. Deshalb sollte man sich lieber auf mögliche große Kursschwankungen gefasst machen.

Zu 0% Kommission in Aktien investieren? Jetzt ein kostenloses Depot* bei eToro eröffnen.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

Top Aktien-Depots

Platz 1: eToro

Platz 2: LiquidityX

Platz 3: Scalable Capital

Jetzt zum ETF-Newsletter anmelden:

Vergleiche

Auf der Suche nach einem günstigen Anbieter? Hier gibt’s die Testsieger!

Auch interessant

Dein Start mit Aktien!

Anzeige

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.