Krypto Crash: Was war der Grund für den Kursrutsch?

Der gestrige Krypto Crash scheint vorläufig sein Ende gefunden zu haben. Gestern hatte der Kryptomarkt über 14 Prozent an Wert verloren. Zwischenzeitlich gab es kaum noch Ausreißer. Grund für den flächendeckenden Absturz könnte das Vorgehen des FBIs gewesen sein.

Bitcoin hatte gestern rund 12 Prozent an Wert eingebüßt. Für Ethereum ging es sogar um rund 15 Prozent nach unten. Andere Kryptowährungen wie Cardano, Dogecoin oder XRP erwischte es ähnlich schlimm.

Mittlerweile hat sich die Lage am Markt jedoch wieder beruhigt. Nachdem der Bitcoin-Kurs zwischenzeitlich auf 31.245 Dollar gesunken war, ist er bis heute Morgen wieder auf gut 33.500 Dollar gestiegen. Auch die Kurse der meisten anderen Kryptowährungen konnten sich seit gestern Abend wieder leicht erholen.

FBI als Grund für den neuerlichen Krypto Crash?

Auslöser für den Crash könnte dabei ausgerechnet ein Fahndungs-Coup des FBIs gewesen sein. Der US-amerikanischen Polizeibehörde ist es demnach gelungen, einen großen Teil des Lösegeldes zurückzuerlangen, welches Hacker vor einiger Zeit im Zuge eines Hacks des US-Pipeline-Netzwerks erbeutet hatten. Demnach erlangten die Ermittler Zugriff auf ein von den Cyberkriminellen genutztes Wallet mit 63,7 Bitcoin.

Vor einigen Monaten hatten unbekannte Hacker einen Ransomware-Angriff auf das US-Unternehmen Colonial Pipeline durchgeführt. Dadurch war es ihnen gelungen, eine der bedeutendsten Pipelines der USA vorübergehend außer Betrieb zu setzen. Daraufhin hatte Colonial Pipeline das geforderte Lösegeld in Millionenhöhe gezahlt. Ein großer Teil davon konnte nun durch das FBI zurückgewonnen werden.

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Besonderes Aufsehen erregte dabei, dass es den Ermittlern offenbar gelungen war, auf ein gesichertes Wallet zuzugreifen. Unter normalen Umständen sollte dies selbst mit modernen technischen Möglichkeiten nicht machbar sein. Zur genauen Art, wie genau das Wallet dennoch geknackt werden konnte, hielt sich das FBI bedeckt.

Dies hatte wilde Spekulationen zur Folge. Die Implikation dabei ist, dass Krypto-Wallets möglicherweise nicht so sicher sind, wie lange Zeit geglaubt wurde. Falls es tatsächlich bisher unbekannte Hintertüren gibt, wären die Folgen für die Kryptoszene durchaus weitreichend. Selbstverständlich besteht durchaus auch die Möglichkeit, dass die Ermittler auf konventionelle Weise an den Schlüssel für das Wallet gelangt sind – z. B. durch die Beschlagnahmung eines Rechners, auf welchem der Schlüssel abgespeichert war. Die genauen Details dürften jedoch im Dunkeln bleiben.

Wann beruhigen sich die Kurse wieder?

Die aktuellen Kursstürze könnten eine direkte Folge dieses Ermittlungserfolges sein, da viele Anleger womöglich ob der Sicherheit ihrer Wallets und Coins besorgt waren. Bemerkenswert ist zudem, dass zuletzt so gut wie alle Krypto-Kurse im ähnlichen Umfang eingebrochen waren. Im Gegensatz zu früheren Kursrutschen gab es kaum noch positive Ausreißer.

Auch wenn sich die Lage nun vorerst zu entspannen scheint, dürfte die weitere Entwicklung in dieser Woche noch überaus spannend werden. Das neuerliche Kursbeben verdeutlicht einmal mehr, wie angespannt die Stimmung derzeit am Markt ist. Weitere Kurseinbrüche erscheinen damit in Zukunft praktisch jederzeit möglich zu sein.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

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