Bitcoin: Regulierungsangst drückt Bitcoin-Kurs unter 40.000 US-Dollar

Lange Zeit sah es so aus, als ob man den Bitcoin-Kurs nicht aufhalten kann. Schließlich gab es seit Ende letzten Jahres eine starke Performance. Seit Mitte 2020 hatte sich der Bitcoin zwischenzeitig mehr als versechsfacht. Doch in den letzten Wochen sieht es zunehmend schlechter aus. Das Allzeithoch aus dem März scheint meilenweit entfernt. In den letzten 24 Stunden brach der Bitcoin-Kurs erneut zweistellig ein und fiel unter die 40.000 US-Dollar-Marke.

40 % vom Allzeithoch entfernt

Der Kurssturz beim Bitcoin nimmt kein Ende. In den letzten Wochen etablierte sich bei der wertvollsten Kryptowährung der Welt ein Abwärtstrend. Mit dem jüngsten Verlust von über 10 % ist der Bitcoin über 40 % vom Allzeithoch entfernt. Bei rund 65.000 US-Dollar gab es noch im April 2021 ein neues Rekordhoch. Mittlerweile notiert der Kurs unter 40.000 US-Dollar. Insbesondere kurzfristige Spekulanten und unsichere Marktteilnehmer verkaufen momentan massenweise ihre Bitcoin-Position.

Negativer News-Flow: Steuer-Pläne, Elon Musk, Klimaschutz und Verbotsangst

Grund für die negative Kursentwicklung beim Bitcoin in den letzten Wochen waren negative Nachrichten. Der negative News-Flow scheint aktuell kein Ende zu nehmen. Im März 2021 gab es zunächst die neuen Steuerpläne von US-Präsident Joe Biden, der die Kapitalertragssteuer in seinem Land erhöhen möchte. Dies würde dazu führen, dass insbesondere spekulative Investments weniger attraktiv wären. Auf der einen Seite steht das Risiko hoher Verluste, auf der anderen Seite locken zwar hohe Gewinne, die aber hoch besteuert werden würden.

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Darüber hinaus ist auch der Tesla-CEO Elon Musk Teil des negativen News-Flows. Nachdem er noch im letzten Jahr Bitcoin-Zahlungen bei seinem Unternehmen akzeptierte und den Kursanstieg befeuerte, ruderte Musk zuletzt zurück. Was genau hinter der gedanklichen Kehrtwende des Unternehmens steckt, weiß niemand. Er verwies dabei auf den negativen Impact von Bitcoin auf die Umwelt, obgleich ihm der Energieverbrauch schon vorher bekannt gewesen sein dürfte.

Diskussionen rund um Energieverbrauch, fossile Energiequellen und Co. prägten das Thema Bitcoin in den letzten Tagen. Viele Anleger investierten mit Blick auf dem Nachhaltigkeitstrend mehr in Kryptowährungen, die energieeffizienter unterwegs sind.

Für den heutigen Kurssturz zeigten sich Äußerungen der chinesischen Zentralbank verantwortlich. Diese verbot den Mitgliedern der chinesischen Finanzindustrie Geschäfte mit Kryptowährungen, da diese die finanzielle Ordnung gefährden könnten.

Sollte man Bitcoin in der Korrektur kaufen?

Zuletzt dachte man, dass der Bitcoin bei ca. 42.400 US-Dollar einen Boden gefunden haben könnte. Nach den Äußerungen von Elon Musk ging es zunächst bergab, bevor der Bitcoin-Kurs sogar leicht anstieg. Die neusten News haben die Kryptowährung sogar unter die 40.000 Dollar-Grenze gedrückt. Eine weitere Korrektur ist nicht ausgeschlossen. Wer langfristig vom Bitcoin als Mittel zur Wertaufbewahrung überzeugt ist, kann gut und gerne noch eine Bodenbildung abwarten.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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