Daimler Truck IPO: Lastwagenbauer konkretisiert Renditeziele

Der Daimler Truck IPO rückt näher. Der Lastwagenbauer Daimler Truck hat nun mit Blick auf seinen in wenigen Monaten bevorstehenden Börsengang seine Renditeziele konkretisiert. Demnach strebt das Unternehmen bis 2025 zweistellige Umsatzrenditen an.

Dies hatte das Unternehmen am Donnerstag bei einem Investorentag in Stuttgart bekanntgegeben. Allerdings schränkte Vorstandschef Martin Daum ein, dass dieses Ziel nur unter der Voraussetzung starker Marktbedingungen gelte.

Grund für die Einschränkung ist laut Daum die Tatsache, dass das LKW-Geschäft äußerst volatil sei. Demnach sei es in der Branche üblich, dass es alle fünf bis sechs Jahre ein schlechtes Jahr gibt. Für diese strebe man jedoch immerhin noch einen Gewinn von ca. sechs Prozent an.

Daimler Truck IPO bis Ende des Jahres

Bisher war die LKW-Sparte ein fester Bestandteil des Daimler-Konzerns gewesen. Im Frühjahr hatte Daimler-Chef Ola Källenius den „historischen“ Schritt bekanntgegeben, Daimler aufzubrechen und in zwei voneinander unabhängige Unternehmen zu verwandeln.

Die PKW-Sparte soll dabei weiterhin bei Daimler bleiben, welches später in „Mercedes-Benz“ umbenannt werden soll. Die LKW-Sparte wird hingegen in Daimler Truck ausgegliedert und an die Börse gebracht. Zwar steht aktuell noch kein genaues Datum für den Daimler Truck IPO fest. Laut Unternehmensführung soll der Börsengang jedoch bis zum Ende des Jahres erfolgreich über die Bühne gehen.

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Mit verringerten Kosten und Wasserstoffantrieb

Einer der Hauptgründe für die Ausgliederung war der Wunsch, deutlich Kosten einzusparen. Bis 2022 sollen die Personalkosten um ca. 300 Millionen Euro gedrückt werden. Bisher hinkt die LKW-Sparte, zu welcher auch Busse gehören, der internationalen Konkurrenz in Sachen Umsatz und Rendite hinterher.

Um in Zukunft mit den Branchengrößen Volvo, Scania und Traton mitzuhalten, möchte man zudem einen stärkeren Fokus auf Elektro- und Wasserstoffantriebe legen. Bereits für das zweite Halbjahr ist der erste elektrische 25-Tonnen-Laster für den schweren Verteilverkehr in Europa geplant. Dessen Reichweite soll bei über 200 km liegen. 2024 soll dann ein elektrischer Langstrecken-LKW mit 500 km Reichweite folgen.

Darüber hinaus arbeitet man jedoch auch an der Entwicklung eines mit Wasserstoff angetriebenen LKWs. Geplant ist hier der Bau eines 40-Tonners mit einer Reichweite von bis zu 1.000 Kilometer. Bei dessen Entwicklung arbeitet man mit Volvo zusammen. Als Termin für den Serienstart ist derzeit das Jahr 2027 geplant.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

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