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DAX stürzt in Reaktion auf neue US-Arbeitsmarktbericht um 200 Punkte ab
DAX stürzt in Reaktion auf neue US-Arbeitsmarktbericht um 200 Punkte ab

Patryk Don

Profi Investor

Die Woche war geprägt von Kampf des DAX mit der 14.500-Punkte-Marke. Gestern hatte eine positive Äußerung des FED-Chefs Jerome Powell zur zukünftigen Zinspolitik noch dafür gesorgt, dass diese wichtige Marke überwunden werden konnte. Doch mit den heute veröffentlichten Daten zum US-Arbeitsmarkt fällt der deutsche Aktienindex deutlich und verschenkt damit den Aufschwung der letzten Tage. Doch wieso haben diese Daten überhaupt einen derartigen Einfluss auf den Markt und was bedeuten sie in Hinblick auf die Entwicklung des DAX in den kommenden Wochen?

Positive Job-Daten – negative Auswirkungen für den Finanzmarkt

Noch vor der Veröffentlichung der neuen Daten des US-amerikanischen Arbeitsmarktes vor ein paar Stunden, hatte der DAX in Antizipation eines für den Finanzsektor positiven Ergebnisses ein neues Rallyehoch von 14.583 Punkten erreicht. Doch die gegen 14:30 veröffentlichten Daten drehten diese vorschnelle Positivität schnell auf den Kopf.

Der DAX rauschte innerhalb weniger Minuten um ein gutes Stück ab und verlor fast 200 wichtige Punkte. Er setzte sein vorübergehendes Tief bei gut 14.372 Punkten und konnte sich seitdem wieder auf einen Wert von 14.480 Punkten erholen und liegt damit nur noch gute 0,1 % im Minus. Grund für den rasanten Absturz dürfte die Sorge von Anlegern sein, dass die FED ihre straffe Zinspolitik nun angesichts des stabilen Arbeitsmarktes doch noch weiter fortsetzen könnte.

Die Zahl der Beschäftigten in den USA stieg den aktuellen Daten zufolge im vergangenen Monat um starke 263.000 Beschäftigte an und die Arbeitslosenquote blieb auf einem extrem niedrigen Wert von 3,7 Prozent. Eigentlich waren Experten und Wirtschaftswissenschaftler von einem Rückgang der neu aufgebauten Stellen von 261.000 im Vormonat auf rund 200.000 in diesem Monat ausgegangen.

Eine weitere Zahl, die Anlegern jetzt Sorgen bereitet, sind außerdem die wieder ansteigenden Löhne in den USA. Nachdem diese in den vergangenen Monaten leicht gefallen waren, steigen sie nun wieder an und stärken damit die Befürchtungen eines Abdriftens in eine sogenannte Lohn/Preis-Spirale.

Mit diesem Begriff wird ein wechselwirkender Prozess zwischen Löhnen und Verbraucherpreisen bezeichnet. Bei einer inflationären Entwicklung der Währung kann es zu einer regelrechten Aufschaukelung kommen, bei der sich Preiserhöhungen mit Lohnerhöhungen abwechseln und die Inflation damit immer weiter in die Höhe treiben. Eine derartige Entwicklung ist konträr zu einer angestrebten Stabilität der Wirtschaft zu betrachten und übt weiteren Druck auf die FED als Währungshüter der USA aus.

Diese könnte sich jetzt gezwungen sehen, die Wirtschaft noch weiter zu entschleunigen und dafür den Leitzins weiter überproportional anzuheben. In vergleichbaren Marktphasen der Vergangenheit, hatte die FED erst begonnen, den Leitzins wieder herunterschrauben und die Wirtschaft zu entlasten, wenn steigende Arbeitslosenzahlen und sinkende Löhne sie dazu zwangen.

Daher kommt die negative Reaktion deutscher Anleger auf die eigentlich intuitiv positiv klingenden Zahlen vom US-Arbeitsmarkt. Trotz Sorgen und Befürchtungen gehen Experten von Thomas Altmann allerdings weiterhin davon aus, dass die FED in der kommenden Dezember-Sitzung für eine gewisse Entschleunigung der Rentensteigerungen sorgt. Die dementsprechend antizipierten 50, statt 75 Basispunkte-Schritte, könnten dafür noch etwas länger beibehalten werden als erwartet.

Was bedeutet diese Entwicklung für den DAX?

Eine straffere Zinspolitik der FED würde sich natürlich auch auf den DAX und die gesamte Weltwirtschaft auswirken. Während Jerome Powells jüngste Äußerung Grund zur Annahme gab, dass bald mit Entlastungen zu rechnen ist, lässt die aktuelle Entwicklung am US-Arbeitsmarkt daran zweifeln.

Mehr werden ANleger und Investoren in jedem Fall nach dem am 14. Dezember stattfindenden FOMC-Meeting wissen, in welchem über die weitere Entwicklung der Zinspolitik der US-Notenbank entschieden wird. Bei einer negativen Entwicklung könnte der DAX sich wieder nach unten orientieren und zurück in Richtung der 14.000-Euro-Marke fallen. Bei einer positiven Entscheidung der FED, ist eine Fortsetzung der jüngsten Kursrallye bis zum Jahresende wahrscheinlich.

Aktuell zeigt sich, wie wichtig die Marke von 14.500 Punkten für den DAX ist und wie schwer es im aktuellen Marktumfeld fällt, die zu überwinden. Seit Montag schon pendelt der deutsche Aktienindex in einer Range von weniger als 300 Punkten und schafft es nicht, eindeutige Impulse nach oben zu setzen. Technische Analysten halten es nach der heutigen schwachen Entwicklung für wahrscheinlich, dass der DAX zuerst noch einmal weiter in Richtung der 14.150 Zähler fällt, bevor er sich wieder in bullischer Richtung orientieren kann.

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Patryk Don

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Patryk Don

Profi Investor

Hallo, ich heiße Patryk und bin glücklicher Träger eines Meistertitels. Die Leidenschaft für Finanzen habe ich schon immer in mir getragen! Auf der Suche nach finanzieller Freiheit bin ich dann „zufällig“ auf Kryptowährungen gestoßen, seit dem habe ich kaum einen Tag, ohne mich auf dem neuesten Stand zu halten, verbracht. Die Kausalität zum traditionellen Aktienmarkt machte es unumgänglich, sich auch mit diesem sehr stark auseinanderzusetzen. „Ja, das Gold regiert die Welt. Sie baut Throne, Gott zum Hohne, der Macht, die sie gefesselt hält.“ -Georg Henischs 1616
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