In Aktien investieren: 5 Argumente, warum Aktien besser als ETFs sind 

Der Aktienmarkt bietet langfristig für Anleger die Chance auf die beste Rendite. Vermögensaufbau und Aktien – das passt einfach zusammen. Dennoch hat man die Qual der Wahl, wenn man an der Börse investieren will. Aus gutem Grund sind Exchange Traded Funds sehr beliebt. Diese streuen das Risiko automatisch und ermöglichen das passive Investieren. Ohne viel Hintergrundwissen und mit ganz wenig Aufwand können Anleger mit ETFs vom langfristig steigenden Aktienmarkt profitieren.

Doch auch Einzelaktien haben als Investment ihre Berechtigung. Im folgenden Beitrag gibt es fünf Argumente, warum Aktien besser als ETFs sind.

Keine laufenden Kosten

Wer ETFs oder Aktien kaufen möchte, braucht einen Zugang zum Aktienmarkt. Diesen bekommt man über die Broker. Das Depot ist in der Regel kostenlos. Die Gebührenstruktur für die Order sehr unterschiedlich. Allerdings fallen in der Regel sowohl für den ETF- als auch den Aktien-Kauf Ordergebühren an. Der feine Unterschied sind jedoch die laufenden Kosten. Bei einem ETF werden jährlich Verwaltungsgebühren fällig. Diese regelmäßigen Kosten werden als Total Expense Ratio (TER) angegeben. Günstige ETFs beginnen bei 0,05 % TER, während spezielle Themen-ETFs auch 0,6 % und mehr kosten können. Im Gegensatz dazu fallen bei den Aktien keine Kosten mehr an, nachdem du diese einmalig gekauft hast.

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Selbstbestimmte Auswahl der Unternehmen

Wer in Aktien investiert, kann sich eigenverantwortlich entscheiden, welche Unternehmen er in seinem Depot haben möchte. Schließlich gibt es im Index immer das ein oder andere Unternehmen, welches ethische Bedenken aufwirft oder das Geschäftsmodell als nicht zukunftsfähig erachtet wird. Obgleich die vielfältige Auswahl an weit über 1000 ETFs für jeden Anleger das Richtige zu bieten scheint, erfolgt die Auswahl von Einzelaktien selbstbestimmter. Dies kann sich mitunter auch in einer besseren Performance ausdrücken, da du dir durch das Stockpicking nur die besten Unternehmen mit der aussichtsreichsten Zukunft ins Depot legst.

Höhere Transparenz

ETFs überzeugen im Vergleich zu aktiven Fonds mit einer höheren Transparenz. Im Factsheet der ETF-Anbieter sieht man die Gewichtung nach Regionen, Sektoren und die größten Positionen. Dennoch kann es mitunter intransparent sein, wie sich die Index-Zusammenstellung verändert und welche Unternehmen eigentlich aktuell enthalten sind. Nicht immer passen Anlagestrategie und Index-Zusammensetzung perfekt zusammen.

Mit dem Kauf von Einzel-Aktien steigt die Transparenz. Schließlich wissen Aktionäre nun, an welchen Unternehmen sie beteiligt sind. Das Investieren in Einzelaktien geht somit auch mit einer höheren Transparenz einher – zumindest, wenn man nicht in Unternehmen a la Wirecard investiert.

Direkte Beteiligung am Unternehmen

Zudem beteiligst du dich mit dem Kauf einer Aktie direkt am Unternehmen, während du bei einem ETF-Kauf wichtige Rechte an die Vermögensverwalter abgibst. Mit einer Aktie hast du im Regelfall ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Du bist am Unternehmen beteiligt, kannst dich über aktuelle Entwicklungen informieren und deine Stimme abgeben.

Demgegenüber haben bei ETFs die Emittenten das Stimmrecht. Die Vermögensverwalter werden immer mächtiger und können somit auch auf die Unternehmenspolitik einwirken. Ob dies immer nur in deinem Interesse als Aktionär geschieht, kann mitunter zumindest fraglich bleiben. Mit einem Aktienkauf umgehst du dieses Problem und nimmst das Unternehmensschicksal selbst in die Hand.

Du kannst den Markt schlagen!

Viele Studien kommen zu einem Ergebnis, dass die Mehrheit der aktiven Marktteilnehmer den Vergleichsindex nicht schlägt. Doch es muss immer auch Anleger geben, die besser als der Index performen. Mit einem Investment in Aktien hast du zwar nicht die Sicherheit, dass du den Markt schlägst – es ist aber möglich!

Während du dich beim Investieren in ETFs bereits zu Beginn für die Entwicklung des Gesamtmarktes entscheidest, sieht dies bei Aktien anders aus. Du hast es nun in deiner eigenen Hand, besser als der Vergleichsindex abzuschneiden. Natürlich kann dies auch schief gehen und am Ende des Jahres steht eine geringere Rendite zu Buche. Dennoch bist du für deinen Vermögensaufbau selbst verantwortlich!

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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