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NVIDIA Aktie im Aufwind – Ist das die Trendwende?
NVIDIA Aktie im Aufwind – Ist das die Trendwende?

Mario Pervan

Profi Investor

Die Aktie von NVIDIA machte im Verlauf der letzten Wochen wieder vermehrt auf sich aufmerksam. Nach einem seit fast ein Jahr anhaltenden Abwärtstrend, folgte in den letzten Wochen eine starke Gegenbewegung im Markt. Die Aktie stieg vom Tiefpunkt bei 112,02 Euro auf aktuell 153,90 Euro an, im letzten Jahr hatte sie noch ihren Höhepunkt bei 332,34 Euro erreicht. Doch reicht die Gegenbewegung aus, um aus dem Abwärtstrend endgültig auszubrechen? In diesem Artikel werden wir auf diese Frage genauer eingehen, doch zu aller erst klären wir, was NVIDIA überhaupt in den letzten Jahren erfolgreich gemacht hat.

NVIDIA – das Unternehmen im Überblick

Das Unternehmen hat eine Firmengeschichte, welche bis in das Jahr 1993 zurückreicht. Nvidia wurde in den USA gegründet und entwickelte sich mit den Jahren zu einem Unternehmen, welches in diesem Geschäftsjahr vermutlich einen Gesamtumsatz von mehr als 26 Milliarden Euro erreichen wird.

Das Kerngeschäft besteht aus der Entwicklung von Grafikprozessoren und Chipsätzen, welche u.a. für PCs, Server und Spielekonsolen genutzt werden können. Bekannte Marken, welche auf die NVIDA-Technologie zurückgreifen, sind u.a. Nintendo und PlayStation. Zu beachten gilt allerdings, dass keine Eigenproduktion stattfindet. Der Großteil der Produktion von Chips findet beispielsweise in Taiwan und Südkorea statt, mithilfe von Vertragsfertiger. Aktuell legt das Unternehmen den Fokus stark auf die Entwicklung von Chips, Systeme und Software, welche essentiell für die künstliche Intelligenzen der Zukunft und dem Metaversum sind. Die derzeit größten Konkurrenten von NVIDIA sind die Unternehmen Intel, ARM und Moore.

Nvidia – die Aktie

Insbesondere in den letzten Jahren konnte das Unternehmen ein rasantes Wachstum in Umsatz und Gewinn erzielen. Im Jahre 2020 lag der Umsatz noch bei 10,59 Milliarden Euro, in 2021 bei 16,18 Milliarden Euro und dieses Jahr bei vermutlich 26,11 Milliarden Euro. Der erzielte Gewinn stieg im Vergleich noch stärker an, von 2,76 Milliarden Euro in 2020, gefolgt von 4,40 Milliarden Euro in 2021, auf vermutlich 9,74 Milliarden Euro in 2022.

Das starke Wachstum spiegelte sich ebenfalls im Aktienkurs wieder. Nur eine kurze Zeit nach dem kurzzeitigen Einbruch des Aktienkurses, aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020, folgte ein rasanter Anstieg. Der Wert von NVIDA ist bei der Kurs-Rally um mehr als 550 Prozent angestiegen. Das erreichte Allzeithoch lag dadurch vor knapp einem Jahr bei 332,34 Euro.

Zurzeit steht die Aktie mit einem KBV von 14,78 und einem KGV von 37,96 zu buche. Die aller Voraussicht nach auszuschüttende Dividende in 2022, gemessen am aktuellen Kurs, liegt bei 0,11 Prozent. Zudem beträgt die derzeitige Marktkapitalisierung 338,66 Milliarden Euro.

Aktuelle Situation

Nach einem starken ersten Quartal, in welchem noch ein Umsatzplus von 46 Prozent zum Vorjahreszeitraum erzielt wurde, folgte ein durchwachsenes zweites Quartal. Die am 16.11.2022 bekanntgegebenen Quartalszahlen für das dritte abgelaufene Quartal im aktuellen Geschäftsjahr (01. Februar bis 31. Januar) knüpften an die Zahlen aus Q2 an. Der offengelegte Bericht zeigte einen deutlichen Einbruch bei Umsatz und Gewinn.

Mit Blick auf die Faktenlage, erwirtschaftete das Unternehmen im dritten Quartal gesamteinheitlich einen Umsatz in Höhe von 5,71 Milliarden Euro und damit 17 Prozent weniger, als noch ein Jahr zuvor. Der Gewinn sank im Vergleich noch stärker, um 72 Prozent zum Vorjahr, auf 654,3 Millionen Euro. Aufgeteilt auf die verfügbaren Aktien steht damit ein Gewinn von „nur“ 0,58 Euro je Aktie zubuche, planmäßig sollte ein Gewinn von 0,70 Euro je Aktie ausgewiesen werden. Trotz der vergleichsweise hohen Verluste, lag der Umsatz dennoch über den Erwartungen von vielen Analysten und sorgte für einen weiteren Auftrieb im Markt. Die Erwartungen der Analysten wurden leicht um 2 Prozent übertroffen.

Aktuell sorgt ein starkes Wachstum im Bereich der Rechenzentren-Technik dafür, die gleichzeitigen Umsatzrückgänge im Grafikkarten-Geschäft auszugleichen.

Die Sparte der Rechenzentren-Techniken hat im abgelaufenen Quartal mit insgesamt 3,69 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz beigetragen und ist damit zum Vorjahr um deutliche 31 Prozent angewachsen. Das Wachstum konnte trotz der US-Sanktionen beim Export von ausgewählten Chip-Modellen nach China erzielt werden. Die weggefallenen Exporte wurden, nach Informationen des Unternehmens, durch die Lieferung von nicht sanktionierten Modellen bestmöglich abgefangen.

Die Sparte der Grafikkarten hingegen hat vergleichsweise einen Umsatzrückgang von 51 Prozent erlitten, auf 1,57 Milliarden Euro. Die Hintergrund für den Umsatzrückgang ist in den geringen Abverkaufszahlen von PCs zu finden. Darüber hinaus ist die Nachfrage an Grafikkarten für das Mining der Kryptowährung Ethereum eingebrochen, aufgrund der Umstellung von Proof of Work zu Proof of Stake. Der Markt wurde durch den Wegfall des Minings unter dem Einsatz von Grafikkarten quasi mit gebrauchten Grafikkarten überschwemmt.

Ist die Trendwende erreicht?

Die Nvidia-Aktie hat im letzten Monat um fast 29 Prozent im Kurs zugelegt. Die positive Kursentwicklung wurde gestützt von den langfristigen Entwicklungserwartungen des Unternehmens und der aktuell generell lachlassenden Zins- und Rezessionsängsten in den Märkten. Neben der Zukunftsaussicht besitzt die Aktie, wie bereits beschrieben, mittlerweile eine akzeptable Bewertung, wodurch sie das Interesse vieler Investoren weckt.

Gemäß den Einschätzungen von 25 Analysten ist die Aktie als Kauf einzustufen, 6 weitere Analysten stufen die die Aktie wiederum auf Übergewichten ein. Nur einer der 43 Analysten empfiehlt die Aktie im Depot zu reduzieren. 11 Analysten sehen in NVIDIA wiederum eine Aktie zum weiteren Halten. Das durchschnittliche Kursziel beträgt aktuell 190,52 Euro und bietet damit ein Potenzial von 23,82 Prozent Gewinn zum aktuellen Kurs.

Ein wichtiger Einflussfaktor für die zukünftige Entwicklung werden vermutlich die zukünftig auferlegten US-Sanktionen sein. Die US-Sanktionen können massive Auswirkungen auf die Umsätze und Gewinne haben. Allein im vergangenen Quartal sollen die Sanktionen einen Mehrumsatz in Höhe von 400 Millionen Euro verhindert haben.

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Mario Pervan

Profi Investor

Mario Pervan

Profi Investor

An der Börse zu investieren ist viel zu kompliziert und benötigt ein Kapital von mehreren Millionen Euro? Viele haben genau diese Vorstellung, daher habe ich es zu meiner Aufgabe gemacht, mein Wissen über Aktien, Kryptowährungen, ETFs und vielen weiteren Investmentmöglichkeiten mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen. Anbei einige Fakten zu mir: - 24 Jahre alt - 6 Jahre Börsenerfahrung - Vorliebe zu Dividenden-Aktien - meist ein langfristiger Anlagehorizont - stetig auf der Suche nach Chancen, um Ineffizienzen des Marktes auszunutzen
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