Polygon Kurs steigt um über 100 Prozent

Der Polygon Kurs hat sich seit Anfang dieser Woche mehr als verdoppelt. Polygon erlaubt dank seiner Second-Layer-Technologie eine bessere Performance und Skalierbarkeit als Ethereum. Seit Anfang des Jahres ist die Zahl der Transaktionen über Polygon um das Zehnfache gestiegen. Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Polygon zu kaufen?

Polygon Kurs nimmt Fahrt auf

Noch zu Beginn des Jahres lag der Polygon Kurs (MATIC) bei 0,018 US-Dollar. Seitdem hat die Kryptowährung um rund 4.000 Prozent an Wert gewonnen. Bereits im Februar und März hat der Polygon Kurs jeweils einen kräftigen Sprung nach oben gemacht. Seit Mitte März befand sich der Kurs der Kryptowährung jedoch in einer Seitwärtsbewegung.

Seit diesem Montag ist damit jedoch Schluss. In den vergangenen zweieinhalb Tagen setzte der Polygon Kurs zu einer Rallye an, die ihn zwischenzeitlich bis zur Marke von 0,88 Dollar getragen hat. Zwar hat der Kurs seitdem wieder etwas nachgegeben. Zur Mittagszeit wurde Polygon jedoch noch immer bei 0,73 Dollar gehandelt.

Mehr Leistung über die zweite Schiene

Ursprünglich war Polygon 2017 in Indien unter dem Namen Matic ins Leben gerufen worden. Das Matic-Netzwerk ist eine der ersten Implementierungen eines zweiten Layers für das Ethereum-Netzwerk gewesen.

Heutzutage hat sich Ethereum zum meist genutzen Blockchain-Netzwerk entwickelt. Jedoch zeigt sich mittlerweile mehr und mehr, dass das Netzwerk mit der steigenden Zahl der Nutzer und Anwendungen nicht mehr mithalten kann. Obwohl Ethereum eine deutlich bessere Skalierbarkeit aufweist als die Bitcoin-Blockchain, ist es dennoch nicht genug.

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Second-Layer-Projekte wie Polygon erschaffen eine Art zweite Schiene, welche neben der eigentlichen Ethereum-Schiene parallel verläuft und praktisch einen Datentransfer auf der Überholspur ermöglicht. Im Gegensatz zur Layer-1-Skalierung benötigt eine derartige Layer-2-Skalierung keine Änderung am Kerncode der eigentlichen Blockchain. Gleichzeitig bietet eine solche L2-Lösung gegenüber einer Sidechain den Vorteil, dass die Hauptchain weiterhin weiß, was auf der Nebenschiene geschieht.

Wachsende Zahl an DeFi-Applikationen lassen Polygon Kurs steigen

In den vergangenen Monaten ist die Zahl der DeFi-Applikationen und Protokolle, welche mit Polygon integriert wurden, stetig gestiegen. Einer der wichtigsten Newcomer ist dabei das Open Source DeFi-Protocoll Aave (AAVE). Dabei handelt es sich um eine auf Ethereum basierende dezentrale Lending-Plattform für Kryptowährungen. Aave ermöglicht die komplikationslose Kreditvergabe und -aufnahme auf Kryptobasis.

Diesen Montag hat nun auch das DeFi-Yield-Protocoll mStable verkündet, fortan über Polygon zu laufen. Durch die Integration zusätzlicher Applikationen ist die Zahl der Transaktionen über Polygon seit Jahresanfang bereits um das Zehnfache gestiegen, wie das Blockchain-Daten-Unternehmen Nansen berichtet.

Durch diese neueste Integration dürfte die Zahl der Transaktionen in den kommenden Wochen weiter zunehmen. Mit der Integration von mStable könnten Nutzer nun auch eine größere Menge an Stablecoins auf Polygon transferieren.

Polygon kaufen: Wird der Polygon Kurs weiter steigen?

Die aktuellen Kursentwicklungen bei Polygon dürften weniger auf bloßem Hype basieren, als dies bei so mancher anderen Kryptowährung der Fall ist. Bei Polygon ist es vor allem die hinter dem Projekt stehende Technologie, die bei Anlegern wachsende Begeisterung auslöst.

Als Second-Layer-Lösung für das Ethereum-Netzwerk kann Polygon theoretisch auf einen riesigen Pool potenzieller Nutzer und Anwendungen zurückgreifen. Darüber hinaus ist das Projekt noch lange nicht zu Ende. In den kommenden Monaten sind weitere Verbesserungen geplant, um Geschwindigekti und Skalierbarkeit der 2. Layer noch weiter zu verbessern. Als L2-Aggregator dürfte Polygon zudem ohnehin so lange upgedatet werden, wie neue Applikationen für Ethereum entwickelt werden. Mit einer steigenden Zahl an Integrationen dürfte Polygon bei vielen Nutzern zunehmend an Beliebtheit gewinnen.

Es ist daher durchaus realistisch, dass der Polygon Kurs in den kommenden Wochen und Monaten noch deutlich weiter steigen könnte. Dennoch sollten Anleger jedoch mit gebotener Vorsicht vorgehen. Vereinzelte Kurskorrekturen können nie ausgeschlossen werden.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

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