Steigt der Kurs der Tesla-Aktie bald auf über 1.000 Dollar?

Nach einer beinahe zweimonatigen Talfahrt scheint sich der Kurs der Tesla-Aktie wieder gefangen zu haben. Es ist noch zu früh, um zu sagen, ob es sich um den Beginn einer neuen Rallye handelt. Einige Analysten sind jedoch davon überzeugt, dass Tesla schon bald die Schallmauer von 1.000 Dollar durchbrechen kann.

Nachdem die Tesla-Aktie (ISIN: US88160R1014) im Januar ihren bisherigen Höchstwert von rund 880 Dollar erreicht hatte, musste die Aktie im darauffolgenden Februar wieder deutlich Federn lassen. Zwischenzeitlich war der Kurs um 35 Prozent eingebrochen.

Pünktlich zum Beginn des neuen Monats, begann der Kurs jedoch damit, sich wieder zu erholen. Seitdem ist der Wert der Aktie wieder um rund 25 Prozent gestiegen.

Tesla bald bei 1.000 Dollar?

Auch eine Reihe von Analysten hatten ihre Bewertung der Tesla-Aktie zuletzt wieder nach oben korrigiert. Von einem Konsensus im Hinblick auf die weitere Entwicklung kann auch weiterhin nicht die Rede sein. Manche Kursbeobachter wie JPMorgan Chase oder Barclays halten Tesla nach wie vor für deutlich überbewertet. Allerdings gibt es auch eine Reihe von Analysten, die der Ansicht sind, Tesla habe derzeit noch Potenzial für deutlich mehr.

So haben u. a. die Analysten von Oppenheimer, Piper Sandler und Wedbush aktuell ein Kursziel von 1.000 Dollar oder noch mehr ausgegeben. Diesen Montag schloß sich ihnen auch Jed Dorsheimer, Analyst bei Canaccord Genuity, an. Sein vorheriges Kursziel von 419 Dollar hatte er dabei auf 1.071 Dollar mehr als verdoppelt.

Tesla beabsichtigt große Sprünge bei der Batterieproduktion

Als Grund für seine enorm optimistische Bewertung gibt Dorsheimer jedoch nicht die erwartete Steigerung bei den Fahrzeugverkaufszahlen an. Vielmehr sei er von den Fortschritten des Unternehmens bei der Entwicklung und Herstellung leistungsfähiger Batterien und Ladesysteme überzeugt.

Derzeit plant Tesla eine deutliche Ausweitung der eigenen Produktionskapazitäten bei den Autobatterien. Laut Aussage von Tesla-CEO Elon Musk, soll die Fabrik, welche gerade in Brandenburg errichtet wird, in einer späteren Phase zur größten Batteriezellenfabrik der Welt ausgebaut werden.

Zudem hat der Konzern mit der Powerwall mittlerweile auch ein Standbein im Bereich der Heim-Energieerzeugung und -speicherung. Genau hier arbeitet Tesla nun auch an einer deutlichen Ausweitung des eigenen Engagements.

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Bereits im vergangenen Jahr ist das Unternehmen in Großbritannien und Australien als Stromanbieter in den Markt eingestiegen. Der angebotene Tarif richtet sich dabei speziell an Kunden, die eine Solaranlage und eine Tesla Powerwall besitzen. Tesla steuert das Ganze über ein virtuelles Netz aus Generatoren und Powerwalls. Seit Kurzem bietet Tesla nun auch in Teilen Deutschlands Strom an.

Ferner hat Apple bekannt gegben, mit Tesla kooperieren zu wollen, um zusammen eines der größten Batterie-Großprojekte der Welt zu verwirklichen. Geplant sei, die Lieferketten und Produkte von Apple bis 2030 CO2-neutral zu machen. Herzstück bei diesem Vorhaben sollen die Akkus von Tesla sein.

Die Konkurrenz schläft nicht

Die von Tesla geplanten Großprojekte liegen größtenteils noch Jahre in der Zukunft. Auch der Ausbau der eigenen Ladeinfrastruktur wird noch Zeit benötigen. Sollte es dem Unternehmen gelingen, sich auch abseits seiner Rolle als reiner Fahrzeughersteller als wichtiger Player zu etablieren, wäre eine noch deutlich höhere Bewertung des Unternehmens durchaus möglich.

Gleichzeitig ist es derzeit jedoch noch alles andere als sicher, ob es Tesla in den kommenden Jahren tatsächlich gelingen wird, seine Position als weltweit führender E-Auto-Hersteller zu behaupten. Prognosen zu Folge könnte Volkswagen Tesla in diesem Jahr bei der Zahl der verkauften E-Autos bereits überholen.

Noch hat Tesla jedoch einen technologischen Vorsprung vor der Konkurrenz, was die Batterien und die Software anbelangt. Zudem ist der zukünftige Markt für Elektrofahrzeuge so groß, das ausreichend Platz für mehr als einen Konzern vorhanden ist.

Die Vergangenheit hat allerdings auch gezeigt, dass die Kursentwicklung der Tesla-Aktie nicht unbedingt an die Stärke der Fundamentalzahlen des Unternehmens geknüpft ist. Kurz- bis mittelfristig dürfte dies eine weitere Kursrallye sogar wahrscheinlicher machen.

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