Überraschend: Diese ETFs gehörten zuletzt zu den größten Verlierern

Die Kurse an den Börsen entwickeln sich oftmals in eine andere Richtung als ursprünglich gedacht. Nicht selten finden sich Wertpapiere, die lange Zeit zu den Gewinnern gehört haben, plötzlich bei den Verlierern wieder. Die folgenden ETFs mussten zuletzt besonders große Verluste einstecken.

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Lyxor S&P 500 VIX Futures Enhanced Roll UCITS ETF
(ISIN: LU0832435464)

Der größte Verlierer im vergangenen Monat dürfte vermutlich auch der am wenigsten Überraschende sein. Der Lyxor S&P 500 VIX Futures Enhanced Roll UCITS ETF bildet die Volatilität am Markt ab. Je turbulenter es an den Börsen zugeht, desto besser schneidet dieser ETF ab. Aus diesem Grund verzeichnete er während des zurückliegenden Crashs einen Kurssprung von rund 300 Prozent. In den letzten 30 Tagen hat der ETF nun beinahe 20 Prozent verloren. Diese Entwicklung dürfte sich auch weiterhin fortsetzen.

iShares MSCI Turkey UCITS ETF
(ISIN: IE00B1FZS574)

Der iShares MSCI Turkey UCITS ETF sowie die anderen Türkei ETFs auch befanden sich seit den letzten Monaten in einer Seitwärtsbewegung. Dies sollte sich jedoch am 22. März schlagartig ändern. Mit seiner Entlassung des Zentralbankchefs hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan für einen Schock am heimischen Aktienmarkt gesorgt. Infolgedessen brachen sämtliche MSCI Turkey ETFs innerhalb eines Tages um über 17 Prozent ein. Eine Erholung ist bisher nicht in Sicht.

Rize Education Tech and Digital Learning UCITS ETF
(ISIN: IE00BLRPQJ54)

Der Rize Education Tech and Digital Learning UCITS ETF teilte seit Mitte Februar das Schicksal vieler Tech- und Trend-ETFs. Der noch relativ junge ETF war erst vergangenen Sommer aufgelegt worden und bildet die Wertentwicklung von Unternehmen im Bereich digitales Lernen ab. Im Zuge der Corona-Pandemie wichen viele Menschen auf Online-Lernplattformen auf, um sich weiterzubilden. Dieses Konzept bietet definitiv Potenzial für die Zukunft. In den letzten sieben Wochen ist der Hype jedoch erst einmal einer neuen Nüchternheit gewichen.

iShares Global Clean Energy UCITS ETF
(ISIN: IE00B1XNHC34)

Der Kursrückgang beim iShares Global Clean Energy UCITS ETF sowie den anderen Erneuerbare Energien ETFs in diesem Jahr ist vermutlich bisher die größte negative Überraschung an den Börsen gewesen. In den letzten drei Monaten hat der ETF rund 27 Prozent seines Wertes eingebüßt. An den mittel- bis langfristigen Aussichten hat sich nichts geändert. Vom ursprünglichen Hype, welcher sich um die Branche gerankt hat, ist mittlerweile allerdings an den Börsen nur noch wenig zu spüren. Dies könnte sich aber womöglich schon bald wieder ändern.

HSBC Hang Seng Tech UCITS ETF
(ISIN: IE00BMWXKN31)

Der Aufstieg von Chinas Tech-Giganten gilt vielen als gewiss. Lange Zeit über spiegelte sich diese Gewissheit auch an den Börsen wider. Auch diese Rallye fand jedoch Mitte Februar ihr vorläufiges Ende. Zum einen spielte dabei sicherlich die generelle Skepsis gegenüber überbewerteten Tech-Aktien eine Rolle. Gleichzeitig dürften jedoch sicherlich auch die jüngsten Entwicklungen rund um den E-Commerce-Giganten Alibaba ihren Teil dazu beigetragen haben.

Seit Längerem machen Gerüchte die Runde, wonach die chinesische Regierung planen könnte, den zu groß gewordenen Konzern zurechtzustutzen. Schnell verbreitete sich die Angst, dass anderen chinesischen Tech-Unternehmen ein ähnliches Schicksal drohen könnte. Die Zukunft wird zeigen, ob diese Angst begründet ist. In dieser Woche hat der HSBC Hang Seng Tech UCITS ETF jedoch erstmal wieder um rund 8 Prozent zugelegt.

iShares S&P 500 Energy Sector UCITS ETF
(ISIN: IE00B42NKQ00)

Noch vor wenigen Monaten wäre ein Kursverlust des iShares S&P 500 Energy Sector UCITS ETF kaum überraschend gewesen. Seit November ging es für diesen und viele andere ÖL-ETFs jedoch steil bergauf. Die Nachfrage nach Öl hat mittlerweile wieder stark zugenommen und die Gewinne in der Branche sprudeln wieder. Diese Entwicklung dürfte sich auf absehbare Zeit fortsetzen. Dennoch haben Anleger den letzten Monat für Gewinnmitnahmen genutzt.

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