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Was ist der beste Inflationsschutz? Rekord-Inflation in Eurozone und Ukraine-Krieg als Treiber – was tun?
Was ist der beste Inflationsschutz? Rekord-Inflation in Eurozone und Ukraine-Krieg als Treiber – was tun?
Daniel Robrecht

Daniel Robrecht

Profi Investor

Im Februar 2022 zog die Inflation in Deutschland weiter an. Bedingt durch die steigenden Energiepreise hat die Inflation in Deutschland die Marke von fünf Prozent erneut überschritten. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vormonat erneut um fast 1 %.

Bei der Inflation handelt es sich um den relativen Anstieg eines Preisniveaus zwischen zwei bestimmten Zeitpunkten. Die meisten Finanzinstitute halten eine positive Inflationsrate von rund 2 % für ideal. Mittels des Verbraucherpreisindex wird jeden Monat die aktuelle Inflationsrate dargestellt. Während eine moderate Inflation zahlreiche Vorteile bietet, drohen bei steigender Inflation Gefahren für das Vermögen. Was sollten Anleger jetzt gegen die Inflation tun?    

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Russland-Konflikt schürt Inflationssorgen: Steigt die Inflation weiter?  

Der Russland-Konflikt schürt die Inflationssorgen. Denn die weitere Preisentwicklung bei Rohstoffen dürfte auch die Inflationsrate beeinflussen. Russland stellt über 10 % der weltweiten Ölproduktion. Bei den europäischen Gasimporten stammen sogar rund 40 % aus Russland. Zugleich gibt es auf russischem Boden beträchtliche Vorkommen der wichtigen Rohstoffe Aluminium, Palladium oder Nickel. Wenn der Konflikt weiter eskaliert, könnte dies steigende Rohstoffpreise zur Folge haben. Infolgedessen könnte die Inflation ansteigen, obgleich dies vornehmlich pandemisch verursachten Verschiebungen der Nachfrage und Basiseffekten bei den Energiepreisen geschuldet wäre.

Da die Energiepreise weiter ansteigen, rechnet beispielsweise Alexander Krüger als Chefvolkswirt der Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe mit Inflationsraten jenseits der sechs Prozent im März 2022. Der Ukraine-Krieg hat den Anstieg der Teuerungsrate weiter angefacht. Eine Rückkehr zu mittleren Inflationsraten sei vorerst unwahrscheinlich.

Institut der deutschen Wirtschaft sieht drastische Gefahr 

Bereits kurz nach dem Kriegsbeginn haben Ökonomen die möglichen Auswirkungen auf die Inflation berechnet. Demnach sei insbesondere der Gaspreis entscheidend, bei dem man eigentlich von einem Rückgang vom Rekordniveau aus dem vierten Quartal 2021 ausging. Doch der Krieg hat die Erwartungshaltung verändert. In einem optimistischen Szenario würde der Gas-Preis gleichbleiben. Infolgedessen würde im Jahr 2022 die Inflationsrate auf 4,3 % steigen und im nächsten Jahr sogar 4,5 % erreichen. Zuvor ging die Deutsche Bundesbank von 3,6 % in 2022 und 2,2 % in 2023 aus. Demnach könnte der Krieg die  somit dauerhaft antreiben. In einem pessimistischen Szenario mit einem höheren Gaspreis könnte sogar eine Inflationsrate von über 6% in 2022 in Deutschland dokumentiert werden.

Notenbanken reagieren auf hohe Inflationsraten

Bereits die expansive Geldpolitik in der Corona-Pandemie sorgte für hohe Inflationsraten. Schließlich hatten die Staaten beträchtliche Rettungspakete geschnürt, um die heimischen Wirtschaften zu unterstützen. Durch die extrem lockere Geldpolitik stieg beispielsweise die Inflation im Euroraum im Februar auf 5,8 %. So hoch war die Inflationsrate seit der Einführung des Euros nicht!

Kein Wunder, dass weltweit die ersten Notenbanken auf die hohe Inflation reagieren. Die US-amerikanische Notenbank Fed machte den ersten Schritt und kündigte bereits im Vorjahr das Tapering für 2022 an. Beim Tapering handelt es sich um das Drosseln der expansiven Geldpolitik einer Notenbank. Demnach soll der US-amerikanische Leitzins im Jahr 2022 dreimal erhöht werden, 2023 könnten drei weitere Zinserhöhungen folgen. Dies soll zwar die Inflation eindämmen, gefiel den Anlegern dennoch nicht gut. Denn höhere Zinsen gehen häufig mit sinkenden Aktienkursen einher. Allerdings bleibt es mit Blick auf die Ukraine-Krise fraglich, ob das ursprüngliche Ausmaß des Taperings beibehalten werden kann. Aktuell dürften die Notenbanker genau die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der Russland-Sanktionen im Auge behalten, um das weitere Vorgehen zu evaluieren.

Inflation: Geldvernichtung par excellence

Die Teuerungseffekte gehen mit einem Kaufkraftverlust einher. Wer heute noch 100.000 Euro auf dem Konto hat, wird sich in 20 Jahren davon deutlich weniger leisten können. Die Inflation beschreibt als Preissteigerungsrate die Teuerung in einer Wirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Deshalb sind Anleger auch im Jahr 2022 auf der Suche nach Investments, die die Inflation kompensieren können. Folglich muss die zu erwartende Rendite höher als die Inflation sein bzw. eine inflationsbereinigte, positive Performance erzielt werden.

Voller Fokus auf qualitative Aktien  

Vor einer inflationären Geldentwertung schützt nur das Investieren in die sogenannten Sachwerte, dessen Wertentwicklung die Teuerung der Verbraucherpreise kompensieren kann. An erster Stelle steht die Assetklasse Aktien, die insbesondere bei einer mäßigen Inflation das Mittel der Wahl sein sollte. Denn Aktien stellen eine Unternehmensbeteiligung dar und gelten somit als Sachwerte. Schließlich können Unternehmen grundsätzlich die Preise erhöhen, sodass Umsatz und Gewinn weiter steigen. Langfristig übertrifft die Rendite der Aktien alle anderen Assetklassen. Dennoch sollte im Jahr 2022 der Fokus auf qualitativen Unternehmen liegen. Insbesondere Value-Aktien dürften stärker performen. Eine gleichbleibende Nachfrage, ein Burggraben und eine solide Bilanz sollten dafür sorgen, dass sich auch in inflationären Zeiten Aktionäre über steigende Aktienkurse freuen können.

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Kryptowährungen: Wann etablieren sich digitale Coins als Inflationsschutz?

Per se können deflationär gestaltete Kryptowährungen einen geeigneten Schutz vor Inflation bieten. Dennoch zeigte sich in der Vergangenheit, dass Bitcoin und Co. mit hohen Teuerungsraten eher positiv korrelierten. Wenn die Inflation anzog, korrigierten die Kryptowährungen. Demgegenüber waren eher risikofreudige Märkte positiv für die Wertentwicklung der digitalen Währungen. Dies könnte sich jedoch in der Zukunft ändern, wenn sich Kryptowährungen weiter etablieren und die gesellschaftliche Akzeptanz steigt.

Zugleich lag trotz hoher Volatilität die durchschnittliche Performance in den letzten Jahren deutlich über der Entwicklung anderer Assetklassen. Wer sich im Jahr 2022 die richtigen Coins in sein Depot legt, dürfte die Teuerungsrate deutlich übertreffen. Neben stabilen Basisinvestments im Kryptomarkt wie Bitcoin oder Ethereum könnten Anleger auch neue Kryptowährungen beimischen. Eine weit überdurchschnittliche Rendite würde bei richtiger Auswahl sämtliche Inflationssorgen vergessen lassen.

Lucky Block als Inflationsschutz?

In den ersten Wochen des Jahres 2022 wurde Lucky Block häufig als Hot Coin bezeichnet. Denn Lucky Block ist eine innovative Kryptowährung, die auf eine Disruption der Glücksspielbranche abzielt. Mit der Blockchain-Technologie soll eine globale Online-Lotterie etabliert werden, bei der alle Beteiligten profitieren. Nach einem Ausverkauf beim Pre-Sale und der fulminanten Kursexplosion nach dem PancakeSwap-Listing dauerte es nur drei Wochen bis zur Market Cap von eine Milliarde US-Dollar. Damit hält Lucky Block einen Rekord.

Doch dies könnte erst der Anfang sein. Das V2-Update, der Launch der ersten NFT-Kollektion, der Start der App, weitere Börsen-Listings und die erste Lotterieziehung sind nur einige Kurstreiber für die nächsten Wochen. Wenn Lucky Block sein All-Time-High wieder erreicht und sich der Kurs verdoppelt, dürften Holder die hohe Inflation vergessen haben. Zwar würde es aufgrund der jungen Historie wohl zu weit gehen, Lucky Block als Inflationsschutz zu bezeichnen. Dennoch ist das Chance-Risiko-Verhältnis zum aktuellen Kurs  vielversprechend, um Ende des Jahres 2022 eine ansehnliche Rendite erzielt zu haben.

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Anleihen und Cash keine Alternative! 

Trotz steigender Zinsen können wir davon ausgehen, dass der Realzins von Anleihen negativ bleibt. Demnach bleiben Aktien und Kryptowährungen die einzigen liquiden Assets, die die Chance auf realen Wertzuwachs bieten. Dass Cash in Zeiten steigender Inflationsraten keine ernstzunehmende Alternative ist, braucht wohl nicht näher dargelegt zu werden.

Fazit: Was machen gegen Inflation in 2022?

Zusammenfassend lässt sich Folgendes zum besten Inflationsschutz für 2022 konstatieren. Die Inflation erreichte in der Euro-Zone ihren höchsten Stand seit der Einführung des gemeinschaftlichen Zahlungsmittels. Zudem könnte der Ukraine-Krieg durch hohe Gaspreise weiterhin die Inflation anfachen. Nicht wenige Ökonomen befürchten Inflationsraten von durchschnittlich über 4 % für 2022 und auch das kommende Jahr. Da trotz steigender Zinsen die Realrendite bei Anleihen, Tages- und Festgeldkonten auf absehbare Zeit negativ sein wird, bleiben Sachwerte das Mittel der Wahl. Auch im Jahr 2022 dürften Aktien und auch Kryptowährungen die Chance bieten, die Teuerung mehr als zu kompensieren. Für risikobereite Investoren eignen sich als Beimischung neue Kryptos wie Lucky Block, die deutlich mehr Potenzial haben, als nur die hiesige Teuerung auszugleichen.

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Daniel Robrecht

Daniel Robrecht

Profi Investor

Daniel Robrecht

Profi Investor

Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.
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