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Worauf bei einer Investition in ein Startup geachtet werden sollte

Die Inflation steigt immer weiter an und ist mit 7,5 % so hoch wie noch nie seit Einführung des Euros im Jahr 1999. Wer nicht investiert, verliert effektiv Geld. Vor diesem Hintergrund zieht es zahlreiche Sparer an die Börse. Doch der Gang zum Kapitalmarkt ist nicht unbedingt nötig: Denn zahlreiche Startups und kleine Unternehmen sind besonders in ihrer Gründungsphase auf Fremdkapital von privaten Investoren angewiesen. Sie bekommen aufgrund der hohen Risiken von Banken nur selten Kredite und ein Börsengang ist in diesem Stadium noch keine Option. Doch welche Investitionsmöglichkeiten gibt es bei Startups und worauf sollte dabei geachtet?

Wodurch zeichnet sich eine Investition in ein Startup aus?

Startups-Investments zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass die Investition in einer frühen Phase erfolgt – meist befinden sich die Unternehmen noch inter Gründungsphase oder Unternehmensentwicklung. Bei vielen Startups handelt es sich dabei um innovative FinTech-Unternehmen, SaaS Unternehmen, Apps Startups, etc. Große Investitionen wurden in Deutschland in Moss, Xentral, Celonis oder Trade Republic getätigt. Investoren haben durch die frühe Beteiligung die Möglichkeit, die Gründer und ihre Idee von Anfang an zu begleiten, was zusätzlich mit einer hohen Gewinnspanne einhergehen kann. Denn setzt sich die innovative Geschäftsidee erfolgreich am Markt durch, steigt der Unternehmenswert insbesondere in den Anfangsjahren rasant und stark an. Das führt zu hohen Renditen und zur Chance, den eigenen Investmentbetrag zu vervielfachen. Doch je höher die Gewinnspanne desto höher das Risiko: Scheitert die Idee, kann es zum Totalverlust der Investition kommen.

Wie in Startups investiert werden kann

Business Angels

Unter einem Business Angel versteht man einen Investor, der Startups sowohl finanziell als auch mit seinem Know-How und seinen Kontakten unterstützt. Bei einem Business Angel handelt es sich somit um einen vermögenden Privatinvestor mit fundierten unternehmerischen und rechtlichen Kenntnissen. Business Angels tragen durch ihre Expertise und finanzielle Unterstützung weitreichend zum Erfolg des Startups bei und werden im Gegenzug am Unternehmen beteiligt. Durch die frühe und meist hohe Beteiligung haben Business Angels eine große Gewinnspanne, bergen aber auch ein hohes Risiko.

Venture-Capital

Venture Capital Fonds bzw. Venture-Capital-Gesellschaften sind ein klassischer Weg, um in Startups zu investieren. Dabei handelt es sich um eine Beteiligungsfinanzierung am Startup. Startups müssen dafür einen detaillierten Businessplan vorlegen, mit welchem die Investoren von den überdurchschnittlichen Wachstums- und Ertragschancen überzeugt werden sollen. Meist erfordern die Startups auch ein entsprechend hohes Finanzierungsvolumen. In der Regel konzentrieren sich Investoren daher auf einen beschränkten Kreis von Startups. Venture-Capital-Investitionen eignen sich besonders für wohlhabende Investoren, denen die Zeit oder Expertise für ein Business-Angel-Investment fehlt.

Crowdinvesting

Investitionen im Form von Business Angels und Venture-Capital erfordern einen hohen Kapitalbedarf und sind daher einem kleinen, ausgewählten Kreis von Anlegern vorbehalten. Für Kleinanleger, die in Startups investieren möchten, eignet sich Crowdinvesting. Beim Crowdinvesting kommen viele Anleger über eine Online-Plattform zusammen und investieren kleinere Geldbeträge. Die Startups stellen sich dabei anhand von Videos, Business- und Finanzplänen vor, um für Investitionen zu werben. Durch die Beteiligung vieler Investoren können große Summen zusammenkommen, mit denen die jeweiligen Projekte finanziert werden, die wiederum eine Rendite für die Investoren erwirtschaften.

Worauf bei der Investition geachtet werden sollte

Geschäftsmodelle verstehen

Auch wenn insbesondere beim Crowdfunding kein fachliches Vorwissen vonnöten ist, sollten Anleger immer nur in Geschäftsmodelle investieren, die sie auch selber kennen bzw. verstehen. Zudem sollte vor einer Investition der Businessplan genau beleuchtet werden, um die Gewinnchancen richtig einschätzen zu können. Neben der Geschäftsidee sollten sich Investoren aber auch im Vorhinein mit den Gründern auseinandersetzen. Denn damit das Startup erfolgreich wachsen kann und das Investment zu einem Erfolg wird ist es wichtig, dass das Startup an essentiellen Stellen richtig aufgestellt ist.

Risiko des Totalverlustes

Bei Investments in Startups handelt es sich grundsätzlich um Risikoinvestments. Den hohen Renditeaussichten stehen besonders hohe Risiken gegenüber: Wer in Startups investiert, riskiert den gesamten Betrag der Investition. Insbesondere wer früh in Startups investiert, geht ein hohes Risiko ein, da die Geschäftsidee noch in den Kinderschuhen steckt. Ist ein Startup gezwungen, Insolvenz anzumelden, kommt es für Investoren meist zum Totalverlust. Nur wenn das Startup in der Lage ist, Gewinne zu erwirtschaften, können die Rendite für Investoren gestemmt werden. Es sollte daher erstens nur Geld investiert werden, dass nicht benötigt wird und zweitens sollten Investitionen in Startups nur einen Teil des Asset-Portfolios ausmachen.

Variable Höhe der Rendite

Ob eine Investition in ein Startup zu einer Rendite führt oder nicht ist besonders im Anfangsstadium ungewiss. Denn es kann mehrere Jahre dauern, bis bekannt wird, ob eine Startup-Investition Profit erwirtschaftet hat oder erwirtschaften wird. Falls Rendite erzielt werden, können diese auch sehr variabel sein. Es sollten daher keinesfalls Fonds angelegt werden, die regelmäßige, absehbare oder stabile Erträge benötigen. Generell sollten keine Gelder in Startups angelegt werden, für die innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens oder in einer bestimmten Häufigkeit eine Rendite benötigt wird.

Fazit

Startups sind eine Möglichkeit, mit einmaligen Investments hohe Rendite zu erwirtschaften. Durch die verschiedenen Investitionsmöglichkeiten können sich sowohl reiche Privatinvestoren als auch kleine Anleger früh an Startups beteiligen. Startup-Investments haben dabei den großen Vorteil, dass sie ein hohes Renditepotenzial mit sich bringen – doch damit geht auch ein entsprechendes Risiko einher. Die Erfolgschancen eines Unternehmens in der Entwicklungsphase sind schwer vorherzusagen, daher sollten sich Investoren bewusst mit der Geschäftsidee, den Gründern und dem Businessplan auseinandersetzen.

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MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Außerdem interessiere ich mich für das Thema Aktien und ETFs. Meine Publikationen sind auch auf https://coincierge.de/author/martin-schwarz/ zu lesen.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

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