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Zinshammer: Was die Zinserhöhung der FED für den Aktienmarkt bedeutet
Zinshammer: Was die Zinserhöhung der FED für den Aktienmarkt bedeutet
Simon Feldhusen

Simon Feldhusen

Profi Investor

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Die Inflation ist auf einen Höchststand gekommen, welcher zuletzt in den 1980er-Jahren in den USA erreicht wurde. Deshalb hat die FED in diesem Jahr bereits 5-mal die Zinsen angehoben. Bei den beiden letzten Malen wurde der Leitzins im Juni und Juli um jeweils 75 Basispunkte erhöht. Dabei handelt es sich um die aggressivste Straffung der FED seit dem Jahre 1990. Erfahre jetzt im Folgenden alles über die neue Leitzinsanpassung, die Gründe, die Folgen sowie den weiteren Ausblick!

Wirtschaftliche Entwicklung

Das Wirtschaftswachstum hat sich in den USA in dem aktuellen Jahr verlangsamt. So wurde die Prognose der FED für 2022 von 1,7 % auf 0,2 % deutlich gesenkt. Für das kommende Jahr haben sie ebenfalls ihre Erwartungen von 1,7 % auf 1,2 % reduziert. Währenddessen soll die Arbeitslosenquote bis zum nächsten Jahr von 3,8 % auf 4,4 % ansteigen. Ein solches Ausmaß ist hingegen häufig mit Rezessionen verbunden.

Erneute Zinserhöhung der FED im September

Auch dieses Mal entschied sich die amerikanische Zentralbank erneut für eine Leitzinserhöhung um weitere 0,75 %. Somit befinden sich die Zinsen in den USA nun in einem Bereich von 3 bis 3,25 %. Im weiteren Ausblick werden noch Anhebungen bis 4,4 % bis Ende dieses Jahres und 4,6 % bis 2023 erwartet.

Bisher ging man hingegen von Leitzinsen von maximal 3,8 % aus. Somit haben sich die Aussichten also noch einmal weiter eingetrübt. Darüber hinaus geht man bis zum Jahr 2024 von keinen Zinssenkungen aus. So äußerte sich auch Jerome Powell in diesem Zusammenhang, dass er für das kommende Jahr eine Reduktion der Zinsen für unwahrscheinlich halte.

Insgesamt erwarten von der FED jetzt sechs Mitglieder konstante Zinsen, während eine Person sogar mit einer Zinssenkung für das Jahr 2023 rechnet. Der nächste Zinsschritt soll nun im November stattfinden, wobei wiederum 75 Basispunkte erwartet werden.

Die Notenbank rechnet indessen eine längere Zeit mit einer höheren Inflationsrate. Denn sie geht erst bis zum Jahr 2025 von einem Rückgang der PCE in den Bereich bis rund 2 % aus. Deshalb wird sie auch bis zur Erreichung des Ziels künftig weiterhin den Märkten Liquidität entziehen.

Folgen der Zinsanhebung

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Die Zinsanhebung hat weitreichende Folgen für die globalen Finanzmärkte und ihren weiteren Verlauf. Dazu gehören vor allem Devisen, Anleihen, Aktien, Edelmetalle und Kryptowährungen. Weiter noch sind durch die höhere Zinslast auch Hypotheken, Kreditkarten, Autokredite und mehr betroffen.

Allerdings war die Zinsanhebung wahrscheinlich bereits eingepreist, da die 75 Basispunkte lediglich die Erwartung der Analysten entsprachen und somit nicht überraschten. Schließlich stand die Wahrscheinlichkeit für eine Anhebung um 1 % sehr niedrig.

In der ersten Reaktion wurden die amerikanischen Indizes dennoch abverkauft, um anschließend wieder sprungartig anzusteigen. Dies lag an den Worten, von dem Jerome Powell bezüglich der Aussichten für die Zinssätze und die Lage der aktuellen Wirtschaft.

Bemerkenswert ist auch, dass die Zinskurve zwischen den 30-jährigen und 10-jährigen US-Staatsanleihen massiv gefallen ist. In diesem Zusammenhang hatte sich die Bank of America sogar noch kürzlich dazu geäußert, dass sie künftig von den tiefsten inversen Zinskurven seit den 80er-Jahren ausginge. Diese sind wiederum ein Anzeichen für eine kommende Rezession und einer der besten Indikatoren in diesem Bereich.

Aber auch der starke US-Dollar sollte nicht außer Acht gelassen werden. Denn viele schwergewichtige Technologieunternehmen und andere Aktiengesellschaften machen einen Anteil ihrer Einnahmen im Ausland und leiden somit dann unter geringeren Gewinnmargen. Nicht ohne Grund gibt es eine negative Korrelation zwischen den Aktienmärkten und dem US-Dollar. Darüber hinaus hat der starke US-Dollar auch Konsequenzen für Bondmärkte und Emerging Markets.

Erwartungen in Bezug auf die Notenbankpolitik

Aktuell entscheidender sind jedoch die Erwartungen der Märkte. Künftig geht man von weiteren Zinsanhebungen aus und deshalb wäre auch durchaus Abverkäufe denkbar. Schließlich hat sich das ökonomische Umfeld noch weiter eingetrübt. Darüber hinaus wird bei der nächsten Zinssitzung mit einer weiteren Straffung der Geldpolitik gerechnet.

Viele Investoren wollten vermutlich hören, dass die FED datenabhängig und flexibel bleibt sowie an der Senkung der Inflationsrate festhält. Denn somit sollen noch verheerendere Konsequenzen wie durch die Lohn-Preis-Spirale unterbunden werden. Allerdings rechnet man auch damit, dass die amerikanische Notenbank dadurch auch den Finanzmärkten und Verbrauchern schadet.

Weiter noch sollte berücksichtigt werden, dass einige Marktteilnehmer nicht glauben, dass die FED die maximalen Zinsanhebungen bekannt gibt. Stattdessen vermuten sie, dass es sich eher um eine Untergrenze als Obergrenze handelt.

Ausblick auf die Notenbankpolitik und Finanzmärkte

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Somit besteht auch kein guter Ausblick für die Finanzmärkte. Jedoch könnte durch das umsatzstärkste vierte Quartal wieder etwas mehr Hoffnung zurückkehren. Meist fängt die Weihnachtsrallye schon nach Thanksgiving an, jedoch kann sie sich auch manchmal in eine Weihnachtsbaissée verwandeln. Jedoch wird eine nachhaltige Rallye bei den aktuellen Bewertungen, Zinsen und Erwartungen schwierig.

So sollte tendenziell bis zur Umkehr der Notenbankpolitik weiterhin von einem angespannten Marktumfeld ausgegangen werden. Schließlich entziehen die Maßnahmen wie die Zinssenkungen oder Quantitative Tightening dem Markt Liquidität und bringen die Finanzmärkte weiter unter Druck.

In diesem Zusammenhang meinte Jerome Powell bei Jackson Hole, dass sie auch während einer ungemütlichen Zeit unterdurchschnittlichen Wachstums die größte Priorität in der Eindämmung der Inflationsrate sehen.

Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass die Inflation damals während des vergleichbaren Szenarios unter Paul Volcker trotz Zinsanhebungen sprungartig angestiegen ist. Zu dieser Zeit konnten die USA die Inflation durch die stärkere Förderung von Öl wieder eingrenzen.

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Simon Feldhusen

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Bereits mit 18 Jahren kam ich das erste Mal mit der Börse in Berührung und beschäftige mich seit mehr als 6 Jahren täglich mit den Finanzmärkten, Wirtschaft und Politik sowie Unternehmertum.
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