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Die 10 profitabelsten Börsengeschäfte aller Zeiten

Immer wieder ergeben sich an den Börsen Gelegenheiten, innerhalb kurzer Zeit große Mengen an Geld zu verdienen (oder zu verlieren). Oftmals kommt es darauf an, im entscheidenden Moment das richtige Gespür zu gaben. Diese 10 Investoren waren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und erzielten mit einem einzigen Geschäft gigantische Gewinne.


10. Jesse Livermore geht 1929 short – 100 Millionen Dollar

Jesse Livermore wird von vielen Investoren als Pionier des Short-Gehens betrachtet. Erstmals setzte er diese Taktik 1906 und 1907 rund um das große Erdbeben von San Francisco ein. Im Laufe der Jahre perfektionierte er seine Strategie, bis 1929 schließlich sein großer Augenblick kommen sollte.

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Als einer der wenigen Investoren erkannte er die sich anbahnende Gefahr eines Börsen-Crashs und entschied sich, kurz vorher den gesamten Markt zu shorten. Seine Voraussicht wurde mit einem Gewinn in Höhe von 100 Mio. Dollar belohnt. Dies entspricht rund 1,4 Mrd. Dollar nach heutigen Maßstäben. In den folgenden Jahren sollte ihn das Glück jedoch verlassen. Nur fünf Jahre nach seinem großen Coup war Livermore pleite und wurde vom Chicago Board of Trade ausgeschlossen.

9. Paul Tudor Jones ahnt den Schwarzen Montag 1987 voraus – 100 Mio. Dollar

Der Investmentfondsmanager Paul Tudor erkannte 1987 eine signifikante Überbewertung der Märkte. Zusammen mit seinem Partner Peter Borish arbeitete er sich in mühevoller Kleinarbeit durch alle vorhanden Daten rund um den großen Börsen-Crash von 1929. Schließlich waren sich die beiden sicher, dass sich die Geschichte in den nächsten Monaten wiederholen würde.

In den folgenden Wochen begann die Tudor Investment Group damit, sich aggressiv entgegen dem bisherigen Markttrend zu positionieren. Am 19. Oktober brach der Markt schließlich innerhalb eines einzigen Tages um 22 Prozent ein. Während die Börsenwelt geschockt reagierte, spülte der Crash Tudor und Co. rund 100 Mio. Dollar in die Kasse. Im Gegensatz zu Livermore blieb Tudor der Erfolg auch in den folgenden Jahren weiterhin treu.


8. Andy Krieger wettet gegen den Neuseeland-Dollar – 300 Mio. Dollar

Der Börsen-Crash von 1987 machte jedoch nicht nur Tudor reich. Mit Andy Krieger roch auch ein anderer Trader seine große Chance. Im Gegensatz zu Tudor hatte Krieger den Schwarzen Montag zwar nicht kommen sehen. Jedoch begriff er als einer der Ersten, welche Gelegenheiten sich daraus ergeben sollten.

Nach dem Crash flohen zahlreiche Anleger vom Dollar in andere Währungen. Krieger erkannte, dass sich dadurch beim neuseeländischen Dollar eine signifikante Überbewertung ergab. Folglich entschied er sich, die auch als Kiwi bezeichnete Währung mittels Optionen zu shorten. Diese Strategie war zu jener Zeit noch relativ neu. Berichten zu Folge übertraf Kriegers Short sogar die Menge an Neuseeland-Dollar, welche überhaupt in Zirkulation war. Die Versuche der neuseeländischen Regierung, sich dagegen anzustemmen, sollten erfolglos bleiben. Der Kiwi verlor 5 Prozent an Wert und Krieger erzielte einen Profit in Höhe von 300 Mio. Dollar.

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7. Louis Bacon setzt auf Saddam Hussein – 86 Prozent Rendite

Auch Louis Bacon ahnte den Crash von 1987 voraus, konnte jedoch nicht im vergleichbaren Umfang wie Paul Tudor davon profitieren. Seine große Stunde sollte jedoch nur drei Jahre später kommen. Bacon blickte nicht nur auf Finanz- und Wirtschaftsdaten, sondern behielt stets auch ein Auge auf politische Entwicklungen. Als einer der ersten Investoren erkannte er die wachsende Gefahr einer irakischen Invasion in Kuwait.

Bacon entschied sich dazu, großflächig Aktien zu shorten und sich im Gegenzug mit einer Long-Position im Öl-Markt zu positionieren. Als im gleichen Jahr die irakischen Panzer über die kuwaitische Grenze rollten, kletterten Bacons Gewinne steil in die Höhe. Die genauen Summen, mit welchen er und sein Unternehmen auf den Irak-Krieg gesetzt hatten, wurden niemals publik. Was jedoch bekannt ist, ist, dass Bacons Unternehmen in diesem Jahr eine Rendite in Höhe von 86 Prozent erzielte.


6. Jim Chanos lässt sich nicht von Enron täuschen – 500 Millionen Dollar

Jim Chanos gilt als einer der profiliertesten Short-Seller überhaupt. Eines seiner frühen, erfolgreichen Geschäfte sollte dabei die Wette gegen den Versicherer Baldwin United sein. Hinterher stellte sich heraus, dass das Unternehmen seine Bücher gefälscht hatte. Für Chanos sollte sich dies noch als bedeutsam erweisen. Jahre später griff nämlich mit Enron der absolute Darling der Börse zu jener Zeit auf einen sehr ähnlichen Trick zurück, um die eigenen Bilanzen zu schönen.

Chanos erkannte die Anzeichen des Betrugs, während der der Rest der Wall Street weiterhin ein Loblied auf Enron sang. Im November 2000 ging Chanos schließlich short. Die Börsenanalysten hatten der Enron-Aktie einen weiterhin steilen Kursanstieg vorausgesagt. Stattdessen implodierte das Unternehmen über die folgenden Monate hinweg auf beispiellose Weise. Jim Chanos fuhr einen Gewinn in Höhe von 500 Mio. Dollar ein.

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5. George Soros knackt die Bank von England – 1 Mrd. Dollar

1992 gelang dem Investor und Spekulanten George Soros vermutlich eine der berühmtesten Spekulationen aller Zeiten. Zu jener Zeit war das britische Pfund über den europäischen Wechselkursmechanismus an die restlichen Währungen des Systems gebunden. Dies sollte sich jedoch als zunehmend schwierig erweisen, da die britische Inflation zu jener Zeit dreimal so hoch war wie jene der Deutschen Mark.

George Soros erkannte die wachsenden Probleme der Bank von England, das Pfund stabil zu halten. Mit seinem Quantum Funds positionierte er sich mit insgesamt 4 Mrd. Dollar gegen die britische Währung. Alle Versuche seitens der Briten, den Absturz des Pfunds abzuwenden, sollten sich als vergeblich erweisen. Großbritannien musste sich aus dem europäischen Wechselkursmechanismus zurückziehen und das Pfund verlor an einem einzigen Tag 25 Prozent an Wert. Geoge Soros erzielte mit seiner Wette einen Gewinn in Höhe von rund 1 Mrd. Dollar.


4. Stanley Druckenmiller setzt auf die DM – über 1 Mrd. Dollar

Stanley Druckenmiller war lange Jahre in George Soros Quantum Funds. Ähnlich wie Soros, sollte es auch Druckenmiller gelingen, mit einer Währungsspekulation den großen Wurf zu landen. Druckenmiller zielte jedoch auf die DM ab, welche er in den frühen 90ern für signifikant unterbewertet hielt. Bereits 1990 sollte er damit Erfolg haben, als er darauf wettete, dass sich die Wiedervereinigung positiver auf die DM auswirken würde, als vom restlichen Markt antizipiert.

Sein größtes Glanzstück sollte ihm jedoch 1992 gelingen. Während seine Partner George Soros gerade dabei war, die Bank von England niederzuringen, erkannte Druckenmiller richtigerweise, dass viele Anleger nach einem Sturz des Pfunds in die deutsche Währung flüchten würden. Dementsprechend deckte er sich mit deutschen Staatsanleihen ein. Als sich seine Prognose bewahrheitete, stieg sein Gewinn auf über eine Mrd. Dollar.

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3. Kyle Bass gelingt der Big Short – rund 4 Mrd. Dollar

Die große Subprime-Hypothekenkrise von 2007, welche letztlich zur Finanzkrise im folgenden Jahr führen sollte, erwischte fast die gesamte Finanzwelt auf dem falschen Fuß. Einige wenige Spekulanten erkannten die Zeichen jedoch bereits vorher. Einer davon war Kyle Bass.

Nachdem ihm ein zufälliges Gespräch mit einem Investmentbanker auf einer Hochzeitsfeier in Spanien mit vielen Fragen zurückgelassen hatte, entschied sich Kyla Bass, auf Finanzangelegenheiten spezialisierte Privatdetektive anzuheuern, welche den US-amerikanischen Subprime-Hypothekenmarkt genauer unter die Lupe nehmen sollten. Der ungewöhnliche Schritt sollte sich auszahlen. Bass erkannte, dass der Markt für Hypotheken in den USA auf tönernen Füßen stand. Er positionierte sich in der Folgezeit praktisch gegen das gesamte weltweite Finanzsystem. Wie die Geschichte gezeigt hat, sollte er Recht behalten und mit seinem Hedgefonds beinahe 4 Mrd. Dollar einnehmen.


2. John Paulson gelingt der Big Short – 4 Mrd. Dollar

Im Vergleich zu den Größen der Wall Street galten John Paulson und sein Hedgefonds Paulson & Co nie als wirklich bedeutsam. Dies sollte sich jedoch im Jahr 2007 ändern. Ähnlich wie Kyle Bass und einige wenige andere Spekulanten erkannte auch Paulson, in welch prekärer Lage sich der Markt für Subprime-Hypotheken in den USA befand. In der Folgezeit kaufte er so viele Credit Default Swaps auf wie nur irgend möglich. Als die Blase platzte, hatte sein Fonds rund 20 Mrd. Dollar Gewinn erzielt. Für Paulson allein fielen dabei rund 4 Mrd. Dollar ab.

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1. David Tepper glaubt an die Banken – 7 Mrd. Dollar

Im Jahr 2009 war das Vertrauen in die Banken weltweit auf einem Tiefpunkt. Mit Bear Sterns und Lehman Brothers hatten zwei Giganten der Wall Street ihre Türen für immer geschlossen. Die Aktienkurse vieler anderer großer Banken befanden sich auf einem Tiefststand und nicht wenige Analysten hielten es für möglich, dass in den kommenden Monaten noch weitere Schwergewichte zu Fall gebracht werden würden. Niemand wollte zu jener Zeit in Bank-Aktien investieren. Das heißt: niemand bis auf David Tepper.

Nachdem er ein White Paper der US-Regierung gelesen hatte, in welchem skizziert wurde, wie die kriselnden Banken durch einen staatlichen Eingriff gerettet werden könnten, entschied er sich, mit voller Kraft in den Banken-Sektor einzusteigen. Wie sich herausstellen sollte, war Teppers Vertrauen in den Willen der US-Regierung, riesige Mengen an Steuergeldern zur Rettung privater Geldhäuser auszugeben, berechtigt. Die Kurse kletterten innerhalb kurzer Zeit wieder rapide nach oben und Teppers Unternehmen erzielte innerhalb eines einzigen Jahres 7 Mrd. Dollar an Gewinn.

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