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Die 8 schlimmsten Anfängerfehler an der Börse

Die Börsenkurse sind so niedrig wie lange nicht mehr. Dies hat zur Folge, dass sich zahlreiche Börsenneulinge an den Anlagemarkt trauen. Vor allem Anfänger können beim Anlegen jedoch eine Menge falsch machen. Wer erfolgreich in Aktien und ETFs investieren will, sollte die folgenden acht Anfängerfehler unbedingt vermeiden.


1. Keine Anlagestrategie ausarbeiten

Wer Geld mit Wertpapieren verdienen möchte, sollte auf keinen Fall einfach drauflos kaufen. Einer der wichtigsten Grundpfeiler für ein renditeträchtiges Portfolio ist eine vernünftige Anlagestrategie. Grundsätzlich will jeder Anleger mit seiner Anlage Geld verdienen. Die Wege, wie dieses Ziel erreicht werden kann, sind jedoch unterschiedlich.

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Es gibt zahlreiche verschiedene Strategien: Buy-and-Hold, Dividenden, zyklisch und antizyklisch, Value und Growth, usw. Auch der jeweilige Anlagehorizont spielt eine entscheidende Rolle. Soll über Jahrzehnte hinweg ein Vermögen aufgebaut werden, machen z. B. eine Buy-and-Hold-Strategie mit Indexfonds oder langfristig starken Aktien Sinn. Wer auf kurzfristige Gewinne aus ist, wird hingegen hochgradig aktiv handeln und versuchen, unterbewertete Papiere und Marktschwankungen für sich zu nutzen. Auch die eigene Risikobereitschaft spielt bei der Ausarbeitung der eigenen Strategie eine Rolle.

Wer sich jedoch gleich zu Beginn nur auf bestimmte Papiere konzentriert, weil diese gerade „angesagt“ sind, ohne sich weiter Gedanken über die eigene Strategie zu machen, steht über kurz oder lang dem eigenen Erfolg im Weg.

2. In Anlageprodukte investieren, die man nicht versteht

Börsenlegende Warren Buffet verfolgt seit jeher den Ansatz, nur in solche Geschäftsmodelle zu investieren, die er auch versteht. Sein jahrzehntelanger Erfolg gibt ihm diesbezüglich recht. Besonders für Anlageanfänger gilt dieser Grundsatz gleich in zweierlei Hinsicht.

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Zum einen sind heutzutage zahlreiche Konzerne in diversen Geschäftsbereichen tätig. Zudem ist die weltweite Wirtschaft aufgrund der Globalisierung so eng miteinander verflochten wie nie zuvor. Wer sich hier als Anfänger nicht ausreichend auskennt, übersieht womöglich wirtschaftliche Zusammenhänge und daraus resultierende Risiken, welche nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Anleger, die in individuelle Unternehmensaktien investieren, sollten daher sicherstellen, dass sie wirklich alle Aspekte des Geschäfts des jeweiligen Unternehmens verstehen.

Ferner sollten Anfänger es sich genau überlegen, ehe sie in besonders komplexe Anlageklassen wie Bonitätsanleihen und ähnliche, für Privatanleger schwer zu durchschauende, Finanzprodukte investieren. Das Verlustrisiko bei solchen Anlagen ist oftmals ungleich höher. Wer nicht genauestens über alle Risiken im Bilde ist, spielt dadurch eher Kasino, als das er eine vernünftige Geldanlage betreibt.

3. Häufiges Traden statt Buy & Hold

Ein weiterer besonders gerne von Anfängern begangener Fehler ist das häufige Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren. Oftmals hängt dies mit der eigenen Ungeduld zusammen. Wenn sich das eigene Portfolio gerade nicht so entwickelt wie gewünscht und plötzlich andere Wertpapiere zum angesagten Renner werden, schichten unerfahrene Anleger gerne einmal um.

Grundsätzlich sind Umschichtungen im Portfolio nichts Schlechtes. Werden sie bei Anfängern jedoch zur Gewohnheit, steigt meistens lediglich die Summe der Ordergebühren. Diese fressen im Zweifelsfall die erzielten Mehreinnahmen gleich wieder auf.

4. Trends hinterherrennen, statt in die Zukunft zu investieren

Im Zusammenhang mit dem obigen Fehler steht auch die bei Anfängern weitverbreitete Neigung, aktuellen Trends hinterherzurennen, anstatt auf zukünftige Entwicklungen zu setzen.

Das Treiben an den Börsen ist in vielerlei Hinsicht sehr komplex. Nicht immer wird die aktuelle wirtschaftliche Situation vollständig in den Wert der jeweiligen Aktien eingepreist. Ängste und Erwartungen bezüglich der zukünftigen Entwicklung spielen oftmals eine entscheidende Rolle. Wer langfristig mit Wertpapieren Geld verdienen möchte, sollte daher nicht nur darauf schauen, wie sich die Kurse momentan entwickeln oder ob eine Branche gerade hohe Umsätze einfährt. Entscheidend ist stets die zukünftige Entwicklung.

Anfänger, welche nur auf den kurzfristigen Gewinn schauen, neigen dazu, Trends hinterherzulaufen und zu kaufen, was gerade von vielen anderen auch gekauft wird. Brechen die Kurse dann auf einmal ein, weil eine Kurskorrektur schon lange überfällig war, ist der Aufschrei meist groß. Die alte Börsenweisheit „Buy on the rumour, sell on the fact“ ist zwar überspitzt formuliert. Vor allem aktive Anleger sollten jedoch darauf achten, stets vorausschauend zu handeln.

5. Falsche Prioritäten

Jetzt, wo die Kurse gerade besonders niedrig sind, ist die Versuchung bei vielen Menschen groß, endlich ihr Glück an der Börse zu versuchen. Beim Umgang mit dem eigenen Geld ist es jedoch wichtig, die richtigen Prioritäten zu setzen. Wer z. B. noch hohe Schulden abzuzahlen hat, sollte sich genau überlegen, ob es nicht vielleicht sinnvoller sein könnte, überschüssiges Geld, falls möglich, für Sondertilgungen zu nutzen. Abhängig vom jeweiligen Zinssatz können die Schulden nämlich ansonsten durchaus alle Gewinne aus dem Wertpapierhandel gleich wieder auffressen.

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Zudem sollte man grundsätzlich nur solches Geld langfristig anlegen, auf welches man auch über einen längeren Zeitraum hinweg verzichten kann. Um für kurzfristige, finanzielle Engpässe gerüstet zu sein, empfiehlt es sich zudem, Rücklagen anzulegen. Ohne derartige Rücklagen, könnten plötzlich auftretende Unkosten einen ansonsten dazu zwingen, die eigenen Wertpapiere während eines ungünstigen Zeitpunkts zu verkaufen, um an Geld zu kommen.

6. Selbstüberschätzung

Im Allgemeinen gelten die Deutschen eher als börsenskeptisch. Zu viel Angst vor möglichen Verlusten kann Anleger lähmen oder dafür sorgen, dass man erst gar nicht in Wertpapiere investiert. Das genaue Gegenteil hiervon kann sich jedoch ebenso als Nachteil erweisen.

Werfen die ersten paar Anlagen an der Börse tatsächlich eine schöne Rendite ab, gilt es vor allem als Börsenneuling, auf dem Boden zu bleiben. Selbstüberschätzung und zu große Gier haben schon so manchen Junganleger in den Ruin gestürzt. Völlig unabhängig davon, wie das eigene Portfolio gerade abschneidet, sollten Anleger niemals davon ausgehen, sie hätten als einige der wenigen den Schlüssel zum Erfolg entdeckt.

Selbst den meisten professionellen Investoren und Fondsmanagern gelingt es nur in wenigen Fällen, den Markt zu schlagen. Es ist daher ausgesprochen unwahrscheinlich, dass Privatanleger, welche zudem erst relativ kurz dabei sind, dauerhaft höhere Gewinne erwirtschaften können als die professionelle Konkurrenz oder gar der Markt. Wer sich vom eigenen Erfolg blenden lässt, geht womöglich, überzeugt vom eigenen Können, immer mehr Risiko ein, bis die eigene Erfolgsblase schließlich spektakulär platzt.

7. Zu geringe Diversifikation

Einer der häufigsten Anlagefehler überhaupt ist eine mangelnde Diversifikation im eigenen Portfolio. Anfänger, die sich zu sehr auf wenige, gerade erfolgreiche Aktien konzentrieren, gehen ohne es zu merken, ein erhöhtes Verlustrisiko ein. Leider setzt sich diese Erkenntnis oft erst durch, wenn einzelne Branchen oder Regionen in Schwierigkeiten geraten und ihr einseitiges Portfolio damit beginnt, zu kollabieren.

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Diversifikation bedeutet Risikominimierung durch eine möglichst breite Streuung auf verschiedene Unternehmen, Branchen, Regionen, Wertpapiere oder Anlageklassen. Sie zahlt sich langfristig gesehen aus, wenn der Einbruch einstiger Gewinner durch das Erstarken anderer Anlagen ausgeglichen wird. Anfängern, welchen diese langfristige Sichtweise fehlt, tun sich jedoch schwer damit, ihr Geld in Dinge anzulegen, die nichts mit den aktuellen Kursgewinnern zu tun haben und womöglich auch gerade nicht sonderlich stark performen. Auch hier ist es wichtig, stets die langfristige Entwicklung im Blick zu haben.

Ein weiterer Anfängerfehler ist zudem die Gleichsetzung von Diversifikation mit vielen Positionen im Portfolio. 30 unterschiedliche Unternehmensaktien im Portfolio stellen keine breite Streuung dar, wenn sie allesamt aus der gleichen Branche stammen.

8. Zu emotional handeln

Dieser Fehler wird keineswegs nur von Anfängern begangen. Auch viele erfahrene Anleger, welche es eigentlich besser wissen müssten, lassen sich ab und zu von ihren Emotionen leiten.

Dass Emotionen kein guter Berater in Sachen Anlagestrategie sind, ist allgemein bekannt. Solange es gut läuft, gelingt es den meisten Anlegern auch durchaus, sich an ihren guten Vorsatz, stets bedacht zu handeln, zu halten. Die eigentliche Feuerprobe für jeden Anleger steht jedoch spätestens dann an, wenn eine Krise heraufzieht.

Gute Vorsätze sind das Eine. Beim Blick auf die abstürzenden Kurse der eigenen Anlagen nicht in Panik zu geraten, stellt jedoch auch erfahrene Anleger immer wieder vor eine Probe. Hier hilft es, sich stets aufs Neue auf die eigene Anlagestrategie zu besinnen. Wer mit einem langfristigen Anlagehorizont handelt, sollte sich vergegenwärtigen, dass die momentanen Verluste nur temporärer Natur sind. Solange man nicht in Panik gerät, und die eigenen Positionen verkauft, nachdem sie bereits erheblich an Wert verloren haben, besteht langfristig gesehen, kein Grund zur Sorge. Der nächste Aufschwung kommt bestimmt.

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