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Die richtige Investment-Strategie für Millennials

Die Zeitungen sind voll mit Artikeln über die finanziell prekäre Lage von Millennials. Sie müssen höhere Kosten als die vorherige Generation stemmen. Gleichzeitig ist gerade für sie der private Vermögensaufbau besonders wichtig. Für viele Millennials wird das Investment daher zu einem Balanceakt. Wer ans Ziel gelangen will, muss einen Schritt vor den anderen setzen. Doch gerade der erste Schritt ist dabei meist der Schwerste.


Warum Millennials vor besonderen Herausforderungen stehen

Zahlreiche Studien und Umfragen zeigen, dass es Millennials deutlich schwerer fällt, sich ein Vermögen aufzubauen, als den vorherigen Generationen. Viele Millennials bekamen die vergangene Finanzkrise voll zu spüren. Besonders der Kauf einer eigenen Immobilie gestaltet sich für viele junge Menschen erheblich schwerer als noch für ihre Eltern. Der Grund hierfür sind auch die mittlerweile enorm angestiegenen Immobilienpreise.

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Auch mit Blick auf die eigenen Altersvorsorge sieht es für die junge Generation deutlich trüber aus. Aufgrund des bevorstehenden Renteneintritts der geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer dürfte der Druck auf die Rentenkassen in den kommenden Jahren weiter steigen. Die Jüngeren müssen die Rechnung dafür zahlen, wobei keineswegs sicher ist, wie viel sie selbst einmal im Alter bekommen werden.

Aus diesem Grund ist es für Millennials und die folgende Generation besonders wichtig, sich ausreichend um eine private Altersvorsorge zu kümmern. Trotz der im Schnitt besseren Ausbildung von Millennials im Vergleich zu älteren Generationen, fällt es vielen von ihnen jedoch schwerer, das gleiche Gehalt zu verdienen wie ihre Eltern. Gleichzeitig sehen sie sich überall mit wachsenden Kosten konfrontiert.


Anlegen trotz finanziellem Druck

Für einen vernünftigen Vermögensaufbau müssen viele jungen Menschen daher oft einen Balanceakt hinlegen. Auf der einen Seiten stehen Schulden und höhere Kosten. Auf der anderen Seite wird Geld für eine effektive Altersvorsorge benötigt. Dazwischen muss zudem auch noch genügend Geld übrig bleiben, um sich in der Zwischenzeit ein schönes Leben machen zu können.

Um sicherzustellen, dass das eigene Einkommen auch wirklich für alles reicht, sollte man daher am besten auf einige grundlegende Spartricks zurückgreifen. Eine der größten Schwierigkeiten vieler junger Menschen, sind wachsende Schulden. Diese können wichtige Aspekte der Wertpapieranlage nämlich verkomplizieren.

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Zum einen schränken Schulden den eigenen finanziellen Rahmen langfristig ein. Zum anderen kann es unter bestimmten Umständen sinnvoll sein, ein höheres Gewicht auf die Tilgung zu legen, anstatt sofort in großem Umfang in die Wertpapieranlage einzusteigen. Kosten einen die jährlichen Zinsen mehr Geld, als man durch die Rendite im Depot einnimmt, kann es durchaus sinnvoll sein, zuerst so schnell wie möglich die Schulden zurückzuzahlen.

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Andererseits besteht vielleicht auch die Möglichkeit, sich mit einer Umschuldung finanziellen Spielraum zu verschaffen, was wiederum ein effektiveres Engagement bei der Wertpapieranlage ermöglicht. Bei einer langfristigen Wertpapieranlage zahlen sich vor allem die ersten Anlagejahre besonders stark aus. Es sollte daher sorgfältig abgewogen werden, ob Schulden oder Anlage den Vorzug erhalten.

Wer unter finanziellem Druck steht und womöglich noch Verbindlichkeiten hat, sollte daher stets alle sich bietenden Optionen genau durchrechnen. Falls Hilfe benötigt wird, kann evtl. ein unabhängiger Finanz- bzw. Anlageberater weiterhelfen. Wichtig ist es in diesem Fall, nicht einfach auf das Geradewohl hin zu handeln. Dadurch könnte man evtl. viel Geld verschenken.

Langfristig erfolgreich mit Indexfonds

Millennilas mögen vielleicht nicht über die gleichen finanziellen Möglichkeiten verfügen, wie Babyboomer. Was sie dafür jedoch noch reichlich besitzen, ist Zeit. Die Laufzeit einer Anlage hat erheblichen Einfluss darauf, wie viel Rendite man über den Gesamtzeitraum mit ihr erwirtschaftet. 20 bis 25 Jahre sind bereits gut, 30 bis 35 Jahre jedoch noch besser. Aufgrund des Zinseszinseffektes nehmen Anlagen im Laufe der Zeit immer mehr an Fahrt auf. Je länger der Anlagehorizont ist, desto stärker profitiert man von diesem Effekt. Zeit ist hier im wahrsten Sinne des Wortes Geld.

Für eine erfolgreiche langfristige Anlage braucht es jedoch auch das richtige Anlageprodukt. Indexfonds eignen sich hierfür in besonderem Maße. Sie bilden den Markt ab und profitieren daher langfristig vom wirtschaftlichen Wachstum. Aufgrund ihrer breiten Streuung bieten sie ein zusätzliches Maß an Sicherheit, welches sich mit Einzelaktien nur schwerlich erreichen lässt.

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Zudem ist es möglich, eine Anlage in ETFs äußerst flexibel zu gestalten. Hierfür eignen sich besonders die zahlreichen ETF-Sparpläne. Anstatt mit einer großen Geldsumme auf einmal in den Aktienmarkt einzusteigen, kann man über einen solchen Sparplan in regelmäßigen Abständen eine kleinere Summe einzahlen. Auf diese Weise sammelt sich über die Jahre hinweg eine beachtliche Summe an.

Diese Anlagemethode ist besonders für Millennials mit begrenzten finanziellen Mitteln interessant. Läuft es einmal schlecht, erlauben es viele Anbieter, die Sparrate zwischenzeitlich ausszusetzen. Steigt man hingegen im Laufe der Jahre die Karriereleiter hinauf, lässt sich die Sparrate entsprechend erhöhen. Als langfristige Anlagemöglichkeit mit gleichzeitig hoher Flexibilität hinsichtlich der finanziellen Anforderungen eignet sich ein ETF-Sparplan geradezu ideal für junge Menschen. Er nutzt ihren größten Vorteil (Zeit) und relativiert ihren größten Nachteil (finanzieller Spielraum).


Technologie als Schlüssel

Ein großer Teil der jungen Generation ist bereits mit dem Internet groß geworden. Dadurch haben junge Menschen ein deutlich engeres Verhältnis zu Technologie als Ältere. Auch bei der Wertpapieranlage spielt Technologie eine wachsende Rolle. Hier bieten sich für junge und unerfahrene Anleger gleich mehrere Vorteile.

Zum einen ist Investieren so leicht und kostengünstig wie noch nie. Heutzutage ermöglichen es Direktbanken und Online-Broker, direkt vom eigenen PC oder gar Smartphone aus, in Wertpapiere zu investieren. Die fälligen Gebühren sinken dabei immer weiter in den Keller. Gleichzeitig erlaubt es das Internet, sich umfassend über alles rund um den Vermögensaufbau und die Investmentstrategie zu informieren. Noch nie war es so leicht, an Informationen zu kommen.

Wer jedoch dennoch gerne Hilfe in Anspruch nimmt, kann auf die Dienste eines Robo-Advisors zurückgreifen. Diese können unerfahrenen Anlegern dabei helfen, die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen und das Depot anschließend betreuen.

Zu guter Letzt haben vor allem Millennials in den letzten Jahren eine Vorliebe für Technologie-Aktien entwickelt. Die Technologie-Riesen Apple, Microsoft, Amazon und Alphabet haben in der letzten Dekade eine schier unglaubliche Entwicklung hingelegt. Auch andere kleinere aber innovative Tech-Unternehmen entwickelten sich innerhalb kurzer Zeit zu Börsenlieblingen. Aufgrund des digitalen Wandels dürfte sich diese Entwicklung auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Dank ihrer Präferenz für solche Aktien, dürften die jungen Anleger von dieser Entwicklung im besonderen Maße profitieren.


Risikomanagement nicht vernachlässigen

Jedoch droht hierbei auch die Gefahr, sich zu sehr auf einen einzigen Sektor zu konzentrieren. Viele Millennials sind vermutlich zu jung, um die Auswirkungen des Platzens der Dotcom-Blase zur Jahtausendwende bewusst mitbekommen zu haben. Zahlreiche moderne Technologien gelten nicht umsonst als disruptiv. Sie machen analoge Produkte und Verfahren zusehends obsolet. Doch eben jener technische Fortschritt, der Technologien und Unternehmen an die Spitze befördert hat, kann sie ebenso gut wieder von ihrem Thorn herabstoßen.

In Sachen Karriere und Lebensmodelle sind Millennials oftmals deutlich flexibler als ihre Vorgänger. Eben jene Flexibilität müssen sie auch in ihr Anlageverhalten mit einbringen. Unternehmen, die heute erfolgreich sind, können von den Trends von Morgen überrollt werden. Es ist daher notwendig, sich möglichst breit aufzustellen und stets ein Auge auf mögliche, zukünftige Entwicklungen zu haben.

Millennials, die gezielt von der Performance von Tech-Titeln profitieren möchten, sollten stets auf eine solide Basis in ihrem Portfolio achten. Für Sie empfiehlt sich daher eine Variante der Core-Satellite-Strategie. Der wertstabile Kern des Portfolios wird dabei von einem oder mehreren langfristig ausgelegten ETFs gebildet. Um diese herum kann hingegen eine Reihe von besonders stark wachsenden Tech-Einzelaktien oder thematischer ETFs hinzugekauft werden. Auf diese Weise ist es möglich, eine Balance zwischen Risikominimierung und hoher Rendite zu erzielen. Für Millennials ist die richtige Balance beim Vermögensaufbau so wichtig wie für keine Generation zuvor.

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