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Die schnellsten Wege, um an der Börse Geld zu verlieren

Nicht wenige Menschen sehen in der Börse eine Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit viel Geld zu verdienen. Wer jedoch mit der falschen Einstellung an die Sache herangeht, kann schnell auch sehr viel Geld verlieren. Wer der Meinung ist, zu viel Geld zu haben, findet hier ein paar nützliche Tipps, wie dessen Umverteilung beschleunigt werden kann.


1. Alles auf eine Karte setzen

Immer wieder liest man Berichte von Aktien, die durch die Decke gehen und ihre Anleger reich gemacht haben. Zudem erscheint die Marktposition mancher Unternehmen so gut, dass eigentlich gar nichts schiefgehen kann. Doch wer hier zu zögerlich handelt und auf Diversifizierung anstatt auf Konzentration setzt, verpasst evtl. die große Chance, auch endlich mal zu den Gewinnern zu gehören.

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Selbstverständlich kann sich das todsichere Investment im Nachhinein doch als Flop erweisen. In dem Fall kommt aber auch gehörig Bewegung ins eigene Portfolio – nur eben in die andere Richtung. Aber zumindest hat man aus dieser Situation etwas gelernt. Viele Millionäre betonen, dass sie durch ihre Fehler besser geworden sind. Insofern kann man mit dieser Strategie eigentlich nur gewinnen.

2. Immer in Bewegung bleiben

Wer rastet, rostet. Langfristig ausgelegte Anlagestrategien haben zwar durchaus ihre Vorteile. Wer jedoch nur einen kurzen Blick in die moderne (soziale) Medienlandschaft wirft, wird feststellen, dass Aufmerksamkeitsspannen ein aussterbendes Konzept sind. Immer nur auf das Gleiche zu setzen ist öde. Anleger, die nur alle paar Monate einen Blick in ihr Depot werfen, laufen Gefahr, den neuesten Trend zu verpassen. Wer jedoch ständig das kauft, was gerade im Kurs steigt, kann auf einer nie enden wollenden Erfolgswelle mitreiten.

Natürlich kann sich die Welle auch schnell als Sturm im Wasserglas entpuppen. Aber wie wir bereits gelernt haben, sind Fehlschläge etwas, aus dem man lernen kann. Außerdem: Wenn das Portfolio jedes Jahr aus einem Dutzend anderer Wertpapiere besteht, ist dies letztlich auch eine Form von Diversifizierung.


3. Day Trading

Day Trading ist Börsenhandel in groß – also so wie im Kino. Alles ist schneller und aufregender. Viele betrachten Day Trading als den wahren Weg zum schnellen Geld. Das tägliche auf und ab der Kurse eröffnet dem findigen Trader unerschöpflich viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen.

Studien belegen, dass über kurz oder lang 99 Prozent aller Day Trader Verluste statt Gewinne machen. Die Wahrscheinlichkeit, hier durchs Raster zu fallen, ist also durchaus hoch. Allerdings hat noch nie jemand behauptet, das Ganze wäre langweilig. Wer also nach dem richtigen Kick sucht, sollte sich hiervon nicht abschrecken lassen. Was hätte man mit dem verlorenen Geld schon anstellen können, das noch aufregender gewesen wäre?

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4. Auf der Überholspur mit Pennystocks

Pennystocks sind die echten Geheimtipps des Börsenhandels. Sie bieten den enormen Vorteil, dass sich bei ihnen die möglichen Verluste arg in Grenzen halten. Die Distanz zwischen fast Pleite und Pleite gibt halt schlicht nicht mehr viel her. Nach oben hin ist ihr theoretisches Potenzial jedoch unbegrenzt. Wenn man schon ganz unten ist, kann es ja eigentlich nur noch nach oben gehen.

Zudem neigen die Kurse von Pennystocks aufgrund ihres niedrigen Preises und des geringen Volumens schnell zu hohen Kursausschlägen. Wer hier zum richtigen Zeitpunkt aussteigt, kann satte Gewinne einstreichen. Zudem muss man hierbei nicht mal den Markt schlagen. Es reicht schon, wenn man schneller ist, als der Anlageexperte, welcher einem eben jenen Pennystock empfohlen hat.

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5. Mit Hebeln mehr aus dem eigenen Geld machen

Manchmal geben die Börsenkurse einfach nicht mehr her. Selbst der gewiefteste Investor kann keine dicken Fische fangen, wenn Windstille herrscht, oder so ähnlich. Hier sind gehebelte Produkte das Mittel der Wahl. Mit dem richtigen Hebel verwandelt sich selbst der kleinste Hügel in der Kurslandschaft zum mächtigen Renditeberg.

Im Gegenzug kann sich das unscheinbare Schlagloch natürlich auch zum Loch ohne Boden entwickeln. Der erfahrene Anleger setzt deshalb nur dann auf Hebel, wenn das Investment todsicher ist. Ist eine Rendite hingegen nur sehr wahrscheinlich, sollte man hingegen besser die Finger davon lassen und sich gedulden. Für ein gutes Risikomanagement müssen halt auch Opfer gebracht werden.


6. Mit geliehenem Geld investieren

Kapital hat die Neigung, mehr Kapital anzuziehen. Die beste Möglichkeit, reich zu werden, ist daher, bereits vor dem Investment reich zu sein. Anlegern, denen das zu schwerfällt, müssen im Notfall halt mit geborgtem Reichtum investieren. Dies sollte jedoch kein Problem sein. In der derzeitigen Niedrigzinsphase regiert die Wertpapierrendite.

Sollte die Sache dann dochmal schiefgehen, ist dies kein Beinbruch. Der Schuldturm wurde bereits 1868 per Gesetz abgeschafft. Zudem sind die Reichenlisten dieser Welt voll von Menschen, die erst aus der Privatinsolvenz so richtig durchgestartet sind. Wer übrigens die Wirkung dieser Strategie maximieren möchte, kann sie auch gerne im Zusammenhang mit Hebelprodukten einsetzen. Die Vorschläge dieser Liste sind nämlich kombinierbar!

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7. Je komplexer, desto besser

Wen einem Aktien, Fonds und Goldbarren zu langweilig sind, sollte man sich evtl. einmal komplexeren Anlageprodukten zuwenden. Die Welt des Investments hält eine große Vielfalt an hochinteressanten Anlagemöglichkeiten bereit. Haben Sie schonmal etwas von CFDs gehört? Die breite Masse der Anleger müht sich mit Wertpapieren ab, deren Wertentwicklung von Banalitäten wie der realen wirtschaftlichen Entwicklung zurückgehalten werden. Der echte Profi-Investor kann über Dinge wie Quartalszahlen und Cashflow nur müde lächeln.

Manche Menschen mögen der Ansicht sein, dass es gefährlich ist, Dinge zu nutzen, die man nicht versteht. Aber dieser Logik folgend müssten die meisten Menschen auch Computern, Smartphones und Autos entsagen.

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8. Den eigenen Instinkten vertrauen

Dies ist eigentlich der Anlagerat schlechthin. Instinkte sind die unterschätzten Anlageberater des inneren Ichs. Tagtäglich prasseln unzählige Informationen und Daten auf Anleger ein. Es ist unmöglich, hier den Überblick zu behalten. Wer zudem nur auf manche Experten hört und andere ignoriert, läuft Gefahr, die falsche Entscheidung zu treffen. Die bessere Lösung ist in diesem Fall, grundsätzlich alles zu ignorieren. Anleger, die nie auf etwas anderes als ihr Bauchgefühl hören, können schließlich unmöglich Betrügern oder Ahnungslosen aufsitzen.

Natürlich besteht hierbei die Gefahr, dass man anderen Täuschungen anheimfällt. Kognitive Verzerrungen, Fehlwahrnehmungen und andere Dinge, die man nicht kennt, weil man sich weigert, zu lesen, können sich als Bedrohung für die eigene Rendite erweisen. Auch Panik und Gier sollen schlechte Ratgeber sein. Sollte man Gier jedoch ohnehin für etwas Schlechtes halten, führen diese Ratschläge hier zum besten Heilmittel.


9. Gegen den Markt wetten

Alles was hochkommt, muss irgendwann auch wieder herunterkommen. Fallende Kurse gehören zum Börsengeschehen dazu. Der schlaue Anleger erkennt hierin eine Gelegenheit. Setzt man mit dem passenden Anlageprodukt auf fallende Kurse, gewinnt man, wenn alle anderen verlieren.

Damit dies geschieht, muss man freilich gegen den Markt wetten. Zudem sind die Gewinne hierbei im Gegensatz zu den Verlusten begrenzt, solange nach dem Negativzins nicht auch die negative Marktkapitalisierung erfunden wird. Andererseits bietet diese Strategie Anlegern mit unglücklichem Händchen die beste Möglichkeit für ein Comeback. Wenn sich die Kurse andauernd in die falsche Richtung entwickeln, muss man den Börsenchart halt einfach umdrehen.

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