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Die zehn besten Aktien der letzten fünf Jahre

Jeder Anleger träumt davon, zur richtigen Zeit auf die richtigen Wertpapiere zu setzen. Die Boston Consulting Group (BCG) hat anhand des Fünfjahresdurchschnitts errechnet, welche Unternehmensaktien ihren Anlegern die meiste Rendite eingebracht hätten, wenn sie vor fünf Jahren eingestiegen wären. Dies sind die Top 10 Renditebringer der letzten fünf Jahre.


Platz 1: Nvidia

Mit großen Abstand auf Platz 1 landet das amerikanische Unternehmen Nvidia. Die Aktie des weltweit größten Entwicklers von Chipsätzen und Grafikprozessoren erzielte in den vergangenen fünf Jahren eine durchschnittliche jährliche Rendite von 64,8 %.

Der ungeheure Aufstieg der Nvidia-Aktie liegt zu einem großen Teil am boomenden Markt für Cloud-Anbieter. Grafikprozessoren haben sich als äußerst leistungsfähig beim Umgang mit den riesigen Datenmengen erwiesen, welche tagtäglich in die großen Rechenzentren dieser Welt eingespeist werden. Dementsprechend stark wuchs der Anteil des Rechenzentrum-Segmentes von Nvidia.

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Darüber hinaus konnte der Konzern auch von den stark wachsenden Nutzerzahlen bei PC- und Konsolenspielen profitieren. Zuletzt erwies sich auch die zunehmende Beliebtheit von Krypto-Währungen als Glücksfall. So werden für das Schürfen neuer Bitcoins z. B. immer größere Mengen leistungsfähiger Grafikprozessoren benötigt.

Platz 2: Kweichow Moutai

Auf Platz 2 landet das chinesische Unternehmen Kweichow Moutai. In den letzten fünf Jahren legte die Aktie des Spirituosenherstellers jährlich um durchschnittlich 49 % zu.

Seine Marktkapitalisierung von mittlerweile 218 Milliarden Euro verdankt das Unternehmen in erster Linie seiner Haupteinnahmequelle, einem gleichnamigen Branntwein. Kweichow Moutai gilt als chinesisches Nationalgetränk. Unter anderem ist er ein fester Bestandteil eines jeden Staatsempfanges. Entscheidender für die enormen Wachstumszahlen des Unternehmens sind jedoch die rund 1,3 Milliarden Chinesen, welche den Branntwein in großen Mengen konsumieren. Die Tatsache, dass das Getränk markenrechtlich streng geschützt wird und von anderen Unternehmen nicht einfach kopiert werden darf, verschafft Kweichow Moutai zudem einen enormen Wettbewerbsvorteil.

Platz 3: Wuliangye Yibin Co., Ltd.

Der dritte Platz auf dem Treppchen geht ebenfalls an einen chinesischen Spirituosenhersteller. Die Aktie von Wuliangye Yibin Co. erzielte in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt eine Rendite von 46,8 %.

Die bekannteste Spirituose aus dem Sortiment von Wuliangye Yibin ist ein farbloser, hochprozentiger Schnaps mit dem Namen Wuliangye. Neben dem bereits erwähnten Kweichow Moutai handelt es sich um eines der beliebtesten alkoholischen Getränke Chinas. Daneben vertreibt das Unternehmen noch eine Reihe weiterer Spirituosen auf Getreidebasis und vermochte es zudem, auch außerhalb Chinas Marktanteile zu erobern.

Platz 4: Netflix

Den vierten Rang konnte die Aktie des wohlbekannten Streaming-Anbieters Netflix für sich erobern. Die durchschnittliche Aktienrendite in den vergangenen fünf Jahren betrug rund 46 %.

Die Netflix-Aktie war in den letzten 5 Jahren sehr erfolgreich.

Der große Erfolg der Netflix-Aktie dürfte für viele nicht überraschend kommen. Obwohl es bereits vorher vereinzelt Anbieter von Streaming-Diensten gab, hat erst der überwältigende Erfolg von Netflix dazu geführt, dass mittlerweile eine ganze Reihe von Streaming-Angeboten aus dem Boden gesprossen sind. Trotz einiger zwischenzeitlicher Schwankungen scheint sich der Wachstumstrend der Aktie auch in absehbarer Zukunft fortzusetzen. Nicht zuletzt aufgrund der vielerorts gültigen Kontaktbeschränkungen ist die Nachfrage nach Streaming-Angeboten in den letzten Monaten nochmals stark angestiegen.

Platz 5: Amazon

Auch Platz 5 dürfte für viele Anleger keineswegs überraschend sein. Die Aktie des weltweit führenden Online-Versandhändlers Amazon bescherte Anlegern in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt 42,8 % Rendite im Jahre.

Mit einer Marktkapitalisierung von mittlerweile über einer Billion Euro sowie einem jährlichen Umsatz von 280 Milliarden Euro gehört Amazon zu den größten Gewinnern der letzten Jahre. Der Trend zum Online-Shopping sowie das wachsende Cloud-Geschäft verschafften dem US-Konzern überwältigende Wachstumszahlen. Angesichts der jüngsten Zunahme des Online-Geschäfts aufgrund der Corona-Krise sowie der voranschreitenden Digitalisierung dürfte sich daran auch in Zukunft kaum etwas ändern.

Platz 6: Sberbank

Auf Platz 6 landet die russische Sberbank. Die durchschnittliche Aktienrendite lag in den vergangenen fünf Jahren bei 41,2 %.

Die Sberbank ist die größte Bank in ganz Russland und befindet sich mittlerweile überwiegend in staatlichem Besitz. Der Kurs unterlag in den letzten Jahren zwar gelegentlichen Schwankungen, da er stark mit dem Ölpreis korrelierte. Insgesamt betrachtet ging es jedoch deutlich bergauf. Die Eigenkapitalrendite der Bank lag zuletzt bei rund 20 % (Durchschnitt Eurozone: 6 %). Zusätzlich durften sich Anleger in den letzten Jahren über teils enorm hohe Dividenden freuen.

Platz 7: Adidas

Mit dem Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach hat es auch ein deutsches Unternehmen unter die besten 10 geschafft. Eine durchschnittliche Aktienrendite von 40,2 % verhalf der Adidas-Aktie auf Rang 7.

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Nachdem die Umsatzzahlen zwischen 2012 und 2014 auf der Stelle traten, gelang es Adidas in den letzten fünf Jahren, ein stetiges Umsatzwachstum zu erzielen. Der Gewinn kletterte sogar sechsmal so schnell wie der Umsatz. Mittlerweile scheint auch der langjährige, weltweite Branchenprimus Nike in greifbarer Nähe zu sein.

Auf Angriffskurs: Schafft Adidas es, Nike zu überholen?

Die Hauptgründe für den rapiden Anstieg lassen sich im stärker werdenden Online-Geschäft sowie einer Reihe von Erfolgen auf dem amerikanischen Markt verorten. Zudem setzt das Unternehmen bei der Optimierung von Bestellmengen und Logistik seit Jahren vermehrt auf KI, was zu erheblichen Effizienzsteigerungen geführt hat.

Platz 8: Adobe

Auf Platz 8 folgt der US-amerikanische Softwarehersteller Adobe. Wer vor fünf Jahren in die Adobe-Aktie investierte, konnte sich über eine jährliche Rendite von durchschnittlich 35,2 % freuen.

Bekanntheit erlangte Adobe durch sein Photoshop-Programm sowie den Adobe Reader. Zwar hat Photoshop bei den Bildbearbeitungsprogrammen nach wie vor eine dominante Stellung inne. In letzter Zeit nahm der Konkurrenzdruck in diesem Segment jedoch spürbar zu. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen aus San José sein Sortiment jedoch erheblich erweitert. Vor allem im Cloud-Bereich bietet Adobe mittlerweile eine ganze Palette an Programmen und Softwarelösungen an.

Platz 9: Kering

Der neunte Platz im Ranking wird von dem französischen Modekonzern Kering belegt. Die durchschnittliche Aktienrendite belief sich in den vergangenen fünf Jahren auf 34,3 %.

Mit bekannten Modemarken wie Gucci oder Saint Laurent gehört Kering zu den weltweit führenden Unternehmen in der Modebranche. Vor allem die enorm beliebte Luxusmarke Gucci verschaffte den Franzosen in den vergangenen Jahren mehrfach zweistellige Wachstumszahlen. Besonders in den aufstrebenden Metropolen Chinas erfreuen sich die exklusiven Kleidungstücke und Mode-Accessoires einer stetig wachsenden Beliebtheit. Zudem führte Kering in den vergangenen Jahren eine Reihe von Umstrukturierungen durch, bei welchen man sich von einer Reihe unprofitabler Segmente trennte.

Platz 10: Recruit Holdings

Abgeschlossen werden die Top 10 schließlich von der japanischen Personalfirma Recruit Holdings. Die Aktienrendite des Konzerns belief sich in den vergangenen fünf Jahren immer noch auf 30,6 %.

Das Unternehmen mit Sitz in Tokio hat sich auf die Vermittlung von Nachwuchskräften spezialisiert. In Deutschland ist das Unternehmen über seine Tochter Indeed vertreten. Der Drittanbieter-Rekrutierungsmarkt verzeichnete in den vergangenen Jahren ein enormes Wachstum. Als einer der Hauptprofiteure konnte Recruit Holdings zudem eine Reihe prominenter Konkurrenten übernehmen. In Japan ist der Einfluss des Vermittlers so groß, dass die Uniformität der meisten Stellenbewerber allgemeinhin als Recruit-Stil bezeichnet wird.

Die Aktie des Unternehmens wurde von dem Börsen-Crash allerdings besonders stark in Mitleidenschaft gezogen und stürzte zwischenzeitlich um über 40 % ab.

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