Diese zehn Dinge solltest du wissen, bevor du an der Börse durchstartest

2020 war ein tolles Jahr für die deutsche Aktienkultur. Immer mehr Menschen strömten an die Börse. ETFs, Aktien und Co. erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. Diese Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende. Mangels Alternativen wollen immer mehr Menschen ihr Geld investieren, statt auf dem Sparbuch versauern zu lassen.


Neben riesigen Chancen birgt die Börse auch einige Risiken. Folglich solltest du mindestens die folgenden 10 Dinge wissen, bevor du an der Börse richtig durchstartest.

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1. Die Börse verursacht weder Krise noch Crash

Die Börse hat bei vielen Menschen keinen allzu guten Ruf. Die Börse ist doch verantwortlich für Finanzkrisen, Spekulationen und Crashs. Doch so ganz stimmt dies nicht – schließlich handelt es sich bei der Börse lediglich um einen Marktplatz für Aktien und Anleihen. Schuld an Krisen und Börsencrashs sind die menschlichen Emotionen. Insbesondere Gier und Angst beeinflussen das bunte Treiben an den Aktienmärkten. Die Börse ist per se weder gut noch schlecht – vielmehr gibt sie Menschen die Möglichkeit, in diejenigen Unternehmen oder Finanzprodukte zu investieren, die zu der eigenen Strategie passen.

2. Aktienkurse steigen und fallen

Wer im Corona-Crash 2020 mit dem Investieren in Aktien begonnen hat, blickt ein Jahr später auf wahrlich tolle Renditen. Viele Aktien steigen kontinuierlich – wirklich nennenswerte Korrekturen gab es lange Zeit nicht. Dann sorgt es oftmals für Angst und Schrecken, wenn eine Aktie um 10-20 % ihres Werts fällt.

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Wer an der Börse durchstarten möchte, sollte sich jedoch bewusst machen, dass Aktienkurse steigen und fallen. Die Kursentwicklung ist von einem ständigen Auf und Ab geprägt. Zugleich lassen sich Korrekturen und Kurseinbrüche relativieren, wenn Anleger das große Ganze anschauen. Schließlich sind viele Aktien in den letzten Jahren viele Prozent gestiegen, bevor es einen kleinen Satz zurückging. Die Korrektur ist jedoch oftmals nur eine kleine Verschnaufpause für eine neue Rallye. Das Fallen von Aktienkursen ist somit völlig normal.

3. Aktien sind Beteiligungen an Unternehmen

Für Ruhe und Sicherheit bei der Geldanlage kann die Tatsache sorgen, dass Aktienkurse eben nicht nur eine zufällige Veränderung von Zahlen darstellen. Vielmehr geht es um Beteiligungen an Unternehmen. Anleger können sich immer die Frage stellen, ob sich was am jeweiligen Unternehmen bei kurzfristig fallenden Kursen ändert. Oftmals ist das Unternehmen das Gleiche, das Geschäftsmodell ist intakt. Wer dem Unternehmen vertraut, sitzt derartige Kurskapriolen locker und gelassen aus.

4. Entscheidend ist die Zukunft

Die Börse handelt die Zukunft. Die aktuelle Situation ist nicht entscheidend. Warum sonst hätten inmitten der Corona-Krise die weltweiten Börsen neue Höchststände feiern können? Die Investoren denken bereits an eine kräftige wirtschaftliche Erholung. Folglich müssen Investoren an der Börse immer nach vorne schauen, wenn sie richtig durchstarten wollen.


5. Übertreibungen gibt es immer wieder

Psychologie ist von elementarer Bedeutung für die Entwicklung der Aktienmärkte. Während sich langfristig Aktienkurse der Unternehmensrealität annähern, gibt es kurzfristige Hypes und Übertreibungen. Man denke nur an die Wallstreetbets-Trader, die ohne fundamentale Begründung Aktienkurse nach oben getrieben haben. Ebenfalls typisch sind Hype-Themen, bei denen die Anleger gierig den steigenden Kursen hinterher rennen. Typischerweise werden solche Übertreibungen im Laufe der Zeit abgebaut. Dies dauert mal länger, mal kürzer. Wer an der Börse durchstarten möchte, sollte sich dies bewusst machen, um souverän und langfristig zu investieren.

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6. Viele Wege führen nach Rom

Für den Start an der Börse überlegen sich viele Anleger, welche Anlagestrategie von Erfolg gekrönt ist. Doch bestenfalls verabschieden sich die Investoren von starren Vorgaben und Grenzen. Obgleich eine eigene Strategie von enormer Bedeutung ist, sind viele Strategien von Erfolg gekrönt. Das wahllose Investieren an der Börse ist selten zielführend – mit fundierten Überlegungen und klaren Kriterien können Anleger jedoch einen eigenen Weg nach Rom finden – oder besser gesagt: Einen Weg zu Wohlstand und finanzieller Freiheit.

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7. Kurzfristig riskant, langfristig sicher

Kurzfristig gibt es an der Börse unvorhersehbare Entwicklungen. Börsencrashs kommen in gewisser Regelmäßigkeit vor. Auch wenn niemand den genauen Zeitpunkt vorhersagen kann, ist eins sicher: Der nächste Crash kommt bestimmt. Kurzfristig gibt es somit erhebliche Risiken bei der Geldanlage am Aktienmarkt. Langfristig kennen die Börsen jedoch nur eine Richtung. Inflation, technologische Innovationen, Bevölkerungswachstum und Wachstum der Weltwirtschaft treiben die Aktienmärkte zu neuen Höchstständen. Bis heute hat die Börse noch jeden Crash mit Leichtigkeit aufgeholt.

8. Perfekte Entscheidungen und Zeitpunkte gibt es nicht

Wer an der Börse beginnt, ist oftmals perfektionistisch. Bei der Suche nach einem ETF oder Unternehmen soll es bitte schön die Position sein, die die höchste Rendite bringt. Der Einstieg erfolgt am Tiefpunkt, der Ausstieg bestenfalls beim Allzeithoch. Doch perfekte Entscheidungen und Zeitpunkte gibt es an der Börse nicht. Wer dies akzeptiert, kann schneller am Aktienmarkt durchstarten.


9. Mehr Sicherheit mit Risikostreuung

Alles auf eine Karte für den schnellen Reichtum? Möglich! Aber mit der langfristigen Geldanlage hat dies gar nichts zu tun. Um an der Börse durchzustarten und langfristig zu investieren, heißt Risikostreuung das Mittel der Wahl. Dies gelingt hervorragend mit ETFs, die bereits verschiedene Unternehmen enthalten.

10. Keine Aktie ohne Depot

Schritt Nummer 1: Du musst ein Depot eröffnen. Schließlich kannst du keine Aktien an der Börse kaufen und diese zuhause in deiner Schublade aufbewahren. Du brauchst ein Wertpapierdepot bei einem Broker, um Aktien von Unternehmen kaufen zu können. Ohne Depot gibt es für dich keinen Handel an der Börse!

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