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ETF-Analyse – Wie kann ich chancenreiche ETFs für mein Depot identifizieren?

Die grundsätzliche Idee eines Exchange Traded Fund (ETF) ist die kostengünstige Diversifikation des zugrunde liegenden Investments. Diese ist auch wichtig, um langfristig ein erfolgreiches Portfolio aufzubauen. Das ETF Anlageuniversum jedoch ist riesig und nicht alle ETFs eignen sich gleichermaßen für den eigenen Portfolioaufbau. Um dein Portfolio optimal zu allokieren ist eine Selektion verschiedener ETFs deshalb unabdingbar.


Doch worauf solltest Du bei einer solchen ETF Auswahl achten? Um diese Frage zu beantworten solltest Du dir zunächst über deine persönlichen Ziele und Präferenzen deiner Wertanlage Gedanken machen. Welche Rendite erwartest Du über welchen Zeitraum hinweg, welches Risiko möchtest Du dafür auf Dich nehmen und verfolgst Du generell ethische oder moralische Investmentansätze, die du in deinem Portfolio umsetzen möchtest? All das sind Fragen, die Du zunächst klären solltest. Danach können wir mit der ETF Auswahl beginnen. Doch worauf solltest Du also bei ETFs achten? Dieser Artikel gibt dir fünf Aspekte an die Hand, mit denen Du deinen nächsten Lieblings-ETF identifizieren kannst.

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1) Die Zusammensetzung des ETF

Der erste wichtige Faktor ist die Zusammensetzung des ETF. Das bedeutet konkret: Wie viele Titel enthält ein ETF, welche Titel sind das und wie sind diese wiederum innerhalb des ETF gewichtet? Oft genügt es hierbei sicherlich bereits die zehn am stärksten gewichteten Titel des ETF genauer zu betrachten, sollten diese den Großteil des ETF ausmachen. Diese Erkenntnis führt direkt auch zu einem weiteren wichtigen Aspekt. Denn ein ETF sollte insgesamt nicht zu viele verschiedene Titel enthalten, schließlich soll an der Wertentwicklung einzelner Werte partizipiert werden.

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Bildet der ETF einen zu großen Index ab, werden viele Werte mit nur einem sehr geringen Anteil in den ETF eingerechnet, ihre Wertentwicklung ist damit nahezu unerheblich für die Rendite deines eigenen Portfolios. Es kann also durch aus sinnvoll sein, mehrere ausgewählte ETFs in dein Portfolio zu integrieren, anstatt wenige die versuchen den gesamten Markt in einem einzigen ETF abzubilden.

2) Das Volumen eines ETF

Das Volumen eines ETF gibt Dir an, wie viel Vermögen über den ETF verwaltet wird. Es ist eine entscheidende Kennzahl, wenn es um die Handelbarkeit des ETF geht. Je höher das Volumen des ETF desto liquider ist dieser. Ein höheres Volumen bringt dabei insbesondere zwei Vorteile mit sich. Einerseits ergeben sich durch eine gute Handelbarkeit des ETF geringere Transaktionskosten, der Kauf- und Verkaufspreis eines ETF befinden sich in diesem Fall dicht bei einander. Genauso können auch Opportunitätskosten gering gehalten werden. Diese könnten andernfalls beispielsweise dadurch entstehen, wenn Du einen ETF zu einem gewünschten Zeitpunkt aufgrund der schlechten Handelbarkeit nicht kaufen oder verkaufen kannst. Zuletzt zeugt ein hohes Volumen von einer gewissen Marktakzeptanz, der ETF bildet damit eventuell einen Markt hoher Nachfrage ab.


3) Die Performance eines ETF

Die historische Performance eines ETF lässt an sich zwar keine Rückschlüsse auf die zukünftige Performance zu. Dennoch sollte diese wesentlich zu Deiner Entscheidung beitragen in einen ETF zu investieren. Ebenfalls ein wichtiger Punkt: Als Faustregel solltest Du darauf achten, dass die Performance Deines ETF wenigstens ein Jahr in die Vergangenheit reicht, um so eine Art „Proof of Concept“ zu erhalten. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein sich an dieser Stelle erneut auf die Zusammensetzung des ETF zu besinnen. Je nach Aufteilung und Gewichtung könnten bereits zwei bis fünf einzelne Wertpapiere einen großen Anteil (oder sogar die Mehrheit) des ETF ausmachen. Ein Blick auf die individuelle Performance dieser Wertpapiere kann Dir zusätzliche und hilfreiche Erkenntnisse liefern.

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4) Die Kosten eines ETF

Ein nicht zu unterschätzender Faktor sind auch die Kosten eines ETF. Jeder ETF hat eine Gebühr (oft Total Expense Ratio, oder kurz TER, genannt), die in der Regel jährlich auf Dein in den ETF investiertes Vermögen anfällt. Da sich diese Kosten in Einzelfällen stark voneinander unterscheiden können ist es sinnvoll diese bei verschiedenen ETFs gegeneinander zu vergleichen. Auch wenn zunächst ein Unterschied von 0.3 % zu 0.8 % an Kosten marginal erscheinen mag, so machen diese sich, insbesondere auf lange Investmentsicht, aufgrund des Zinseszinseffektes bemerkbar. Ein einmaliges Investment von 10.000€ mit einem Investmenthorizont von 25 Jahren beispielsweise erwirtschaftet bei einer inflationsbereinigten Rendite von 5 % im Endeffekt 13 % mehr als bei einer Rendite von 4,5 %.

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5) Die Replikationsmethode eines ETF

Es gibt Unterschiede wie ETFs einen zugrundeliegenden Index abbilden. Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen einer physischen und einer synthetischen Replikation. Bei einer physischen Replikation ist der ETF selbst in der vorgegebenen Zusammensetzung in die unterliegenden Wertpapiere investiert. Bei einer synthetischen Replikation geht der ETF mit einer anderen Bank ein Tauschgeschäft ein, und sichert sich somit die nachgebildete Rendite der unterliegenden Wertpapiere. Während physisch replizierende ETFs von der Theorie her relativ betrachtet höhere Kosten aufweisen, so sind diese bei Möglichkeit dennoch zu bevorzugen, da sie beispielsweise kein weiteres Gegenparteirisiko enthalten. Gleichzeitig kann es sein, dass gewisse ETFs, aufgrund der Gegebenheiten der unterliegenden Wertpapiere, nur synthetisch repliziert werden können.


Fazit

Halten wir also noch mal fest: Sobald Du Dir über deine eigenen Werte, Vorstellungen und Ziele bezüglich deines Investments im Klaren bist, verhelfen Dir die fünf hier vorgestellten Punkte dazu, Deinen für Dich passenden ETF zu identifizieren. Dabei solltest Du auf die Zusammensetzung, das Volumen, die Performance, die Kosten sowie die Replikationsmethode des ETF achten. Gemeinsam mit den hier vorgestellten Investmenttipps und -ideen auf ETF Nachrichten sollte Deinem erfolgreichen Investment damit nichts mehr im Wege stehen.

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