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ETF-Sparplan für MSCI World einrichten: So funktioniert’s

Ein ETF-Sparplan ist eine beliebte Möglichkeit, langfristig Geld in einen Indexfonds anzulegen, ohne hierfür ständig eigenständig Anteile kaufen zu müssen. Der folgende Artikel erklärt, welche Vorteile ein ETF-Sparplan bietet, was bei der Auswahl zu beachten ist und wie sich der Sparplan für den beliebten MSCI World Index in wenigen Schritten einrichten lässt.


Vorteile eines ETF-Sparplans

Anleger können auf zwei unterschiedliche Arten in ETFs anlegen. Zum einen kann in jeden Indexfonds per Einmalanlage investiert werden. Hierbei legt man einmalig eine Summe in beliebiger Höhe in den ETF der Wahl an. Dies ist beliebig oft möglich. Die Alternative hierzu ist ein sogenannter ETF-Sparplan. Dabei legen Sparer einen bestimmten Betrag fest, welcher in regelmäßigen Abständen automatisch in den jeweiligen Indexfonds eingezahlt wird.

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ETF-Sparpläne eignen sich besonders für langfristige Anlagestrategien. Weil die meisten Anbieter auch Sparpläne mit niedrigen Raten (25 bis 50 EUR) erlauben, bieten Sparpläne eine gute Möglichkeit, auch mit geringen Summen in Wertpapiere zu investieren. Dies birgt zudem den Vorteil, dass man das Sparen über das Jahr hinweg kaum merkt. Anleger können jederzeit mit einem solchen Sparplan beginnen und müssen nicht warten, bis sie eine größere Summe für eine lohnende Einmalanlage zusammengespart haben.

Zwar wird durch die festgelegte Sparrate stets die gleiche Menge an Geld investiert. Da die Kurse jedoch schwanken, variiert die Zahl der Anteile, welche mit jeder Rate erworben werden. Sind die Kurse hoch, erhält man weniger Anteile, sind sie hingegen niedrig, fließen für die gleiche Summe mehr Anteile in das Depot. Auf diese Weise profitieren Anleger vom Cost-Average-Effekt. Über einen längeren Zeitraum hinweg werden die Anteile insgesamt betrachtet zum Durchschnittspreis erworben. Dadurch wird die Gefahr eliminiert, zu einem ungünstigen Zeitpunkt in den Markt einzusteigen und zu überhöhten Preisen zu kaufen.

Zudem kann die Sparrate im Laufe der Zeit angepasst werden. Besteht zwischenzeitlich ein finanzieller Engpass, kann die Rate auch einmal vorübergehend ausgesetzt werden. Dies macht ETF-Sparpläne sehr flexibel.

Auswahl des Online-Depot-Anbieters

Bevor ein ETF-Sparplan eingerichtet werden kann, muss ein Depot eröffnet werden. Hierfür bieten sich Banken, Direktbanken oder reine Online-Broker an. Häufig bieten Direktbanken und Online-Broker günstigere Konditionen als klassische Banken. Neben der Höhe der Gebühren unterscheiden sich die verschiedenen Depot-Anbieter auch, was das jeweilige Angebot an sparplanfähigen ETFs angeht.

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Nicht jeder ETF kann bei jedem Anbieter bespart werden. Indexfonds auf den MSCI World gehören gleichfalls zu den beliebtesten ETFs. Zahlreiche Online-Broker und Direktbanken bieten deshalb diverse dieser ETF-Sparpläne an. Ferner führen viele Anbieter auch kostenlose Sparpläne. Oftmals sind diese jedoch zeitlich begrenzt oder an eine bestimmte Mindestsparrate geknüpft. Ein Vergleich zwischen den einzelnen Anbietern finden Sie hier.

Depot eröffnen

Nachdem sich Anleger für einen Anbieter entschieden haben, müssen sie bei diesem ein Online-Depot eröffnen. Neben der Eingabe der persönlichen Daten ist eine Identifizierung notwendig. Diese kann entweder über den klassischen Weg per Post-Ident oder digital per Video-Ident vorgenommen werden.

Wie viel Zeit die Depoteröffnung in Anspruch nimmt, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Bei Trade Republic* kann der komplette Prozess innerhalb von 10 Minuten abgeschlossen werden. Bei anderen Banken und Online-Brokern, werden die Zugangsdaten unter Umständen postalisch zugesandt und die Depoteröffnung kann zwei bis drei Wochen dauern.

Den passenden MSCI World-ETF finden

Der MSCI World Index ist bei ETF-Anlegern sehr beliebt, da sie mit einem Schlag die erfolgreichsten Unternehmen der Welt ins Depot holen können. Zwar ist die USA mit über 60 % stark übergewichtet, allerdings liegt dies an der wirtschaftlichen Dominanz der USA im weltweiten Vergleich. Dadurch ist der MSCI World Index besonders von der amerikanischen Börse abhängig. Schwellenländer wie China, Brasilien oder Indien sind im MSCI World Index nicht enthalten.

Derzeit existieren 17 ETFs auf den MSCI World. Obwohl sie alle den gleichen Index abbilden, gibt es zwischen den einzelnen Indexfonds diverse Unterschiede. Dazu zählen die jeweilige Größe des Fonds, die laufenden Kosten (TER), die Art der Ertragsverwendung, die Replikationsmethode und die Tracking Difference. Welcher ETF für den eigenen Sparplan am besten geeignet ist, hängt von den jeweiligen Anlagezielen ab.

Wer an einem langfristigen Vermögensaufbau interessiert ist, trifft mit einem thesaurierenden ETF, welcher die erzielten Gewinne automatisch wieder anlegt, eine gute Wahl. Auf diese Weise beschleunigt sich der Wertzuwachs mit der Zeit besonders stark, wodurch gegen Ende hin eine größere Summe zustande kommt. Falls Anleger hingegen selbst entscheiden möchten, was sie mit den erzielten Gewinnen anstellen möchten, können sie stattdessen einen ausschüttenden ETF wählen.

Ein weiteres wichtiges Kriterium sind die laufenden Kosten (TER). Diese wirken sich negativ auf die jährliche Rendite aus. Es kann also sinnvoll sein, einen möglichst günstigen ETF zu besparen. Auch die Tracking Difference spielt eine Rolle, da diese angibt wie genau es einem ETF jeweils tatsächlich gelungen ist, die Kursentwicklung des MSCI World abzubilden. Die Tracking Difference beeinflusst die tatsächlichen Kosten eines Indexfonds, da ein höherer Wert mit einer vergleichsweise niedrigeren Rendite einhergeht. Eine negative Differenz zeigt hingegen an, dass der ETF im Vergleich zum Index sogar besser performt hat.

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Um den gewünschten ETF-Sparplan zu finden, sollten Anleger die Identifikationsnummer des Indexfonds angeben. ETFs lassen sich mittels der Suchfunktion des jeweiligen Brokers über die ISIN oder die WKN finden. Abhängig vom Broker setzt ein Sparplan eine Mindestsparrate voraus. Diese beträgt meistens 50 oder 25 EUR Euro. Um herauszufinden, welcher Broker welche Konditionen anbietet, lohnt sich ein ETF Sparplan Vergleich.

Den Sparplan einrichten

Online-Broker und Direktbanken ermöglichen es, den Sparplan im entsprechenden Menüpunkt mit wenigen Eingaben einzurichten. Anleger müssen zum einen die gewünschte Sparrate festlegen. Hierbei handelt es sich um den Betrag, welcher regelmäßig in den Sparplan eingezahlt wird. Je nach Anbieter gibt es hier Mindestbeträge. Die anfängliche Sparrate kann zu späteren Zeitpunkte gemäß den eigenen Wünschen angepasst werden. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, zunächst mit einem niedrigeren Betrag anzufangen, falls höhere Raten momentan finanziell zu einschneidend wären.

Viele Broker bieten zudem die Möglichkeit, mehrere Sparpläne auf einmal abzuschließen. In dem Fall können Anleger zuerst eine Gesamt-Sparrate auswählen und diese anschließend auf verschiedene ETF-Sparpläne verteilen. Hierbei ist zu beachten, dass die Mindestsparrate pro Wertpapier und dazugehörigem Sparplan gilt. Bei einer Mindestsparrate von 50 Euro muss also jeder einzelne Sparplan mit mindestens 50 Euro bespart werden. Wie genau die Sparraten auf die einzelnen Sparpläne aufgeteilt werden können (z. B. bis auf die Nachkommastelle), hängt ebenfalls vom jeweiligen Anbieter ab.

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Ferner können Anleger zusätzliche Rahmendaten festlegen. Dies kann z. B. der jeweilige Kauftag der Wertpapieranteile sein. Meist wird hier der 1. oder der 15. eines Monats gewählt. Das Datum sollte am besten so gewählt werden, dass das Gehalt rechtzeitig auf dem Konto ist, um stets eine ausreichende Deckung zu garantieren. Auch das Kaufintervall kann festgesetzt werden. Neben monatlichen Kaufintervallen sind abhängig vom Anbieter auch zweimonatliche oder vierteljährliche Intervalle möglich.

Eine weitere Einstellungsmöglichkeit ist die Dynamisierung der Sparrate. Hierüber lässt sich festlegen, um welchen Prozentsatz die Sparrate automatisch pro Jahr steigen soll. Die Dynamisierung ist sinnvoll, um der Inflation entgegenzuwirken. Da die Sparrate später auch von Hand eingestellt werden kann, ist diese Option jedoch nicht zwingend notwendig.

Viele Anbieter erlauben die Wahl, ob das Geld für die Sparrate per Lastschrifteinzug vom eigenen Girokonto oder lieber vom hauseigenen Konto des Brokers bzw. der Bank eingezogen werden soll. Um unnötige Verzögerungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Konto zu wählen, auf welchem auch das eigene Gehalt eintrifft.

Nachdem alle Angaben nochmals überprüft worden sind, muss das Ganze mittels TAN freigegeben werden. Damit ist der ETF-Sparplan abgeschlossen.

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