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Finanzblogger im Fragefeuer: Interview mit Finanziell Fit

In der Reihe Finanzblogger im Fragefeuer stellen wir die Köpfe hinter den spannendsten Finanzblogs Deutschlands vor. Heute im Fragefeuer: Carsten Vogel von Finanziell Fit. Carsten betreibt seinen Blog seit 2017 und ist hauptberuflich Lehrer.

ETF Nachrichten: Das Motto von Finanziell Fit ist „Moneybuilding statt Bodybuilding“. Kannst du kurz erklären, was es mit diesem Motto auf sich hat?

Carsten: Der Slogan kam mir irgendwann kurz bevor ich den Blog im Frühjahr 2017 gestartet habe.

Mir war aufgefallen, dass sich viele Leute Gedanken über ihr Aussehen und ihren Körper machen und manche dann auch hart daran arbeiten, möglichst gut auszusehen – Stichwort “Bodybuilding”. Als Alternative dazu kam mir dann der Begriff “Moneybuilding” in den Sinn – also daran zu arbeiten, meine finanzielle Situation zu verbessern (andere nennen das Vermögensaufbau), was von vielen vernachlässigt wird.

Teilweise aus Unwissen, teilweise aber auch aufgrund von negativen Glaubenssätzen, wie “Geld ist nicht so wichtig” oder “Geld ist die Wurzel allen Übels.”

Leser meines Blogs erwarten Artikel, die beim Moneybuilding helfen. Ich gehe z.B. auf folgende Fragen ein:

  • Wie kann ich mehr sparen?
  • Wie lege ich Geld richtig an?
  • Wofür sollte ich mein Geld (nicht) ausgeben?

und vieles mehr.

ETF Nachrichten: Du arbeitest hauptberuflich als Lehrer. Was hat dich dazu bewogen, einen Finanzblog zu starten?

Carsten: Der starke Eindruck, dass zu viele Menschen in meinem Umfeld keine oder wenig Ahnung vom richtigen Umgang mit Geld und vom Vermögensaufbau haben. Mir ging es früher ja genauso, bevor ich vor ein paar Jahren angefangen habe, mich auf eigene Faust weiterzubilden. Irgendwann wusste ich dann: das, was ich gelernt habe, muss ich weitergeben!

ETF Nachrichten: Wird deiner Meinung nach in deutschen Schulen genügend Finanzbildung vermittelt? Lernen die Kinder und Jugendlichen, mit Geld umzugehen?

Carsten: Leider nein. Die Lehrpläne sehen es zumindest in meinem Bundesland Hessen nur in sehr geringem Umfang vor. Ich versuche dazu beizutragen, dass mehr Schüler Finanzbildung vermittelt bekommen. Letztes Schuljahr habe ich in der letzten Schulwoche ein Projekt zum Thema “Umgang mit Geld” durchgeführt und wenn es im Unterricht thematisch halbwegs passt, gebe ich meinen Schülern mein Finanzwissen weiter.

Und neulich hab ich sogar einen befreundeten Finanzberater eingeladen, eine Unterrichtsstunde zu übernehmen. Die Schüler fanden’s auf jeden Fall gut 🙂

ETF Nachrichten: Wodurch hebt sich Finanziell Fit von anderen Blogs ab?

Carsten: Angeblich durch meinen Schreibstil 😉 (zumindest hab ich dieses Feedback schon bekommen). Also, ich versuche meine Texte so zu schreiben, dass sie jemand, der sich bisher gar nicht mit der Thematik auseinandergesetzt hat, verstehen kann. Ob ich mich dadurch von anderen abhebe kann ich schwer beurteilen, aber das ist mein Anspruch an mich selbst.

ETF Nachrichten: Was ist dein persönliches finanzielles Ziel?

Carsten: So viel passives Einkommen zu generieren, dass ich nicht mehr meine Zeit für Geld tauschen muss. Ich weiß, der Begriff polarisiert – auch für passives Einkommen muss man natürlich erst mal hart (aktiv) arbeiten. Aber ich bin davon überzeugt, dass man Systeme erschaffen kann, die letztendlich nur noch betreut und am Leben gehalten werden müssen. Das ist dann zwar immer noch mit Arbeit verbunden, aber man hat weniger zeitlichen Aufwand für das selbe bzw. ein höheres Einkommen. Und darauf arbeite ich hin.

ETF Nachrichten: Was war dein bisheriger größter finanzieller Fehler?

Carsten: Ich war viel zu lange der Meinung, dass ich mit Daytrading im Forex-Handel erfolgreich sein könnte. Ich hab mich 1-2 Jahre lang damit beschäftigt und am Ende über 1.000 Euro verloren gehabt. Und ich war damals noch Student, das war also viel Geld für mich.

Sie wollen noch weitere Interviews aus der Reihe „Finanzblogger im Fragefeuer“ lesen? Zur Übersichtsseite mit allen Interviews geht’s hier!


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