Dein Start in die Welt der ETFs!

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Finger weg von ETFs! (Sieben Gründe)

Bist Du Dir nicht sicher, ob ETFs wirklich das Richtige für Dich sind? Indexfonds erfreuen sich bei zahlreichen Anlegern wachsender Beliebtheit. Doch das Finanzprodukt, welches zu jedem Anlegertyp passt, existiert nicht. Hier sind sieben Gründe, weshalb Du vielleicht besser die Finger von ETFs lassen solltest.


1. Du denkst, du bist schlauer als 90 % der aktiven Investoren

Praktisch jeder Investor verfolgt das Ziel, den Markt zu schlagen. Dies ist der Hauptgrund, weshalb man eine aktive Anlagestrategie verfolgt. ETFs bilden stets nur den Markt ab. Wer sich auf einen solchen Indexfonds verlässt, kann sich von dem Gedanken, die Kursentwicklungen der jeweiligen Indizes hinter sich zu lassen, verabschieden.

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Gleichzeitig scheitern jedoch rund 90 % der aktiven Investoren bei ihrem Versuch, langfristig besser zu sein als ein vergleichbarer Index. Je nach Marktlage kann diese Zahl etwas schwanken. Der Großteil aller aktiven Anleger bleibt jedoch stets hinter dem Markt zurück.

Eine deutliche Mehrheit der aktiven Investoren – je nach Studie über 90%– liegt für ein gegebenes Zeitfenster unter ihrer passiven Benchmark, also einem vergleichbaren Index, der einfach nur auf Buy-and-Hold-Basis den Markt abbildet.

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2. Du weißt genau, welche Branchen die größte Rendite bringen werden

Nicht nur bei einzelnen Aktien gibt es Gewinner und Verlierer. Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, dass sich einzelne Branchen immer wieder als die großen Gewinner bestimmter technologischer und wirtschaftlicher Entwicklungen herausgestellt haben. Die IT-Branche ist seit Jahren im Aufwind. Dank Corona gehören seit Kurzem viele Unternehmen aus der Gesundheits- und Biotechbranche zu den Gewinnern. Gleichzeitig erweisen sich manche Branchen als lahme Enten und ziehen jedes Portfolio, in welchem Sie enthalten sind, in die Verlustzone.

Aber wie lässt sich der Erfolg einer Branche vorhersehen? Gerade bei neuen Branchen ist dies nur schwer möglich. Ein aufmerksamer Investor vermag es vielleicht, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Falls Du die Märkte und alle sie beeinflussenden Entwicklungen im Auge behältst, weißt vielleicht auch Du, in welcher Branche in Zukunft die besten Renditen warten.

Für alle anderen gilt auch hier: Mit einem ETF auf einen breit aufgestellten Index, der viele verschiedene Branchen abdeckt, bist du sehr wahrscheinlich besser bedient.

3. Du kennst die Länder, in denen in Zukunft die erfolgreichsten Unternehmen sitzen werden

Die meisten großen Indizes setzen gerne in großem Umfang auf US-Aktien. Im MSCI World, welcher immerhin 23 Industrieländer beinhaltet, machen sie ganze 60 % aus. Der Grund hierfür ist einfach: Aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten stammen die zurzeit erfolgreichsten Unternehmen. Es gibt natürlich auch Indizes, welche sich auf spezifische Regionen der Welt konzentrieren. Aber auch hier bist Du stets auf eine feste Vorauswahl beschränkt.

Welche Länder werden in Zukunft besonders stark?

Aber wer weiß, wie es in 10 oder 20 Jahren aussieht? Vielleicht steht irgendwo bereits das nächste Amazon oder Apple in den Startlöchern. Im Laufe der Zeit werden wurden bereits viele Schwellenländer gehypt. In China sind mittlerweile zahlreiche Tech-Giganten aus dem Boden gesprossen. Andere Länder blieben hinter den Erwartungen zurück.

Der Vorteil bei ETFs ist, dass sie regelmässig neu gewichtet werden. Die Wirtschaftskraft der USA nimmt ab? Kein Problem, die Aktien eines anderen Landes werden eben stärker gewichtet.

Wenn du allerdings selbst zu 100% entscheiden möchtest, in welche Aktien und Länder du investieren möchtest, dann sind ETFs nichts für dich.

4. Du denkst, dass die Kosten von aktiven Fonds gerechtfertigt sind

Einer der Gründe, weshalb passive Fonds so beliebt sind, sind zweifelsohne ihre niedrigen Kosten. Aktive Fonds sind im Vergleich dazu meist deutlich teurer. Aber ist dies wirklich ein Grund, weshalb man auf eine aktive Anlagestrategie verzichten sollte?

Die niedrigen Kosten passiver Indexfonds lassen sich darauf zurückführen, dass diese lediglich den Markt abbilden. Bei einem aktiven Fonds werden hingegen alle wichtigen Anlageentscheidungen von einem Fondsmanager getroffen. Dieser kann auf einen Fundus jahrelanger Erfahrung zurückgreifen und kennt meist alle Tricks und Kniffe des täglichen Handelsgeschäfts. Wie wir allerdings in Punkt eins erfahren haben, sind nur schlappe 10 % der Fondsmanager erfolgreicher als der Marktdurchschnitt. Aktive Fonds sind also im Durchschnitt nicht nur weniger erfolgreich sondern auch teurer als ETFs.

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Falls Du jedoch der Überzeugung bist, dass die Erfahrung und Qualifikation gepaart mit einer ausgefeilten Investmentstrategie einen gewissen Aufpreis wert ist, gibt es keinen Grund, sich von den höheren Kosten aktiver Fonds abschrecken zu lassen.

5. Du traust dir zu, Aktienunternehmen professionell zu analysieren und zu bewerten

Der Kurs einer Aktie wird von zahllosen Faktoren beeinflusst. Umsätze, Gewinne, Prognosen, technologische Entwicklungen und die allgemeine wirtschaftliche Situation sind nur einige von vielen Dingen, welche für eine umfassende Analyse berücksichtigt werden müssen. Hinzu kommen die diversen Eigenheiten des Börsengeschäfts. Ist es einer bestimmten Aktie gerade gelungen, einen technischen Widerstand zu überwinden? In dem Fall solltest Du davon ausgehen, dass bei unzähligen technischen Analysten die Ampeln auf Grün schalten.

Das alles erfordert nicht nur eine gewisse Expertise. Es nimmt auch große Mengen an Zeit in Anspruch. Unternehmens- und Aktienanalysten gehen keinem bloßen Hobby nach. Es handelt sich um arbeitsintensive Berufe mit hohen Ansprüchen. Wer sich jedoch als Privatanleger Hoffnungen macht, dauerhaft auf die richtigen Aktien zu setzen, sollte im Vergleich mit den Experten besser nicht ins Hintertreffen geraten.

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Ein Vorteil von ETFs ist, dass ein tiefgreifendes Börsenwissen nicht nötig ist und Aktienanalysen den Profis überlassen werden können. Wenn du allerdings ein Faible für Zahlen und Statistiken hast und die Wirtschaftsnachrichten mit einem Argusauge verfolgst, stellst du dein Portfolio vielleicht lieber selbst zusammen. Es ist war unwahrscheinlich, dass du damit erfolgreicher bist als mit einem ETF, aber vielleicht fühlst du dich damit besser.

6. Du erkennst genau den Moment, wann man eine Aktie verkaufen sollte

Jeder Investor, Anleger und Analyst träumt von ihm: Der perfekte Zeitpunkt, die eigenen Aktienanteile zu verkaufen. Nach jeder noch so langen Kursrallye folgt irgendwann zwangsläufig der Absturz. Vielleicht haben Anleger endlich realisiert, dass eine bestimmte Aktie überbewertet ist. Vielleicht sind die jüngsten Quartalszahlen in hohem Maße enttäuschend. Vielleicht platzt jedoch auch gerade eine gewaltige Blase und der nächste Börsen-Crash steht vor der Tür. Wer die höchsten Gewinne einfahren will, muss in diesen Situationen vorher wissen, wann es Zeit ist, zu verkaufen.

Beim Verkauf von Aktien muss es manchmal schnell gehen.

Dies gestaltet sich jedoch oftmals nicht so einfach. Bestimmte Entwicklungen lassen sich zwar voraussehen. So dürften schlechte Quartalszahlen bei einem Unternehmen, welches in einer Branche tätig ist, die gerade eine Flaute durchlebt, nicht sonderlich überraschend kommen. Manche Ereignisse treten jedoch auch sehr unvermittelt ein. Ferner hat der jüngste Börsen-Crash gezeigt, dass viele Anleger selbst dann von einem Kurssturz überrascht werden, wenn sich die zugrunde liegende Krise bereits lange abgezeichnet hat. An der Börse ist es ein entscheidender Unterschied, ob man erahnt, dass ein Kurseinbruch bevorsteht oder ob man das exakte Datum kennt.

ETF-Investoren müssen sich keine Gedanken um den perfekten Verkaufszeitpunkt machen. Ihr ETF sortiert automatisch die weniger erfolgreichen Aktien aus.

Vielleicht bist Du jedoch in der Lage, zum richtigen Zeitpunkt zu verkaufen. Wenn Du alle relevanten Informationen zusammenträgst, kannst Du evtl. erkennen, wann der optimale Zeitpunkt gekommen ist. Vielleicht bist Du auch einfach weniger gierig als viele Anleger und bist nicht versucht, jeden Tag der Kursrallye mitzunehmen, obwohl eine Pandemie gerade dabei ist, die weltweiten Lieferketten zum Erliegen zu bringen. Wenn Du diese Kunst beherrscht, wären Deine Talente bei einem Indexfonds tatsächlich verschwendet.

7. Du möchtest an der Börse schnelles Geld verdienen

Betrachtest Du die Börse als Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit eine größere Menge an Geld zu verdienen? Die Aktienmärkte sind für ihre Volatilität bekannt. Dies gilt für manche Wertpapiere sicherlich mehr als für andere.

Wenn Du von schnellen Gewinnen träumst, solltest Du eine kurzfristige Anlagestrategie mit häufigen Käufen und Verkäufen verfolgen. Die aktive Suche nach unterbewerteten Titeln und der rechtzeitige Verkauf, sobald diese ihren Höhepunkt erreicht haben, versprechen maximale Gewinne in der kürzest möglichen Zeit. Aber bedenke hierbei: Wer dermaßen ins Risiko geht, kann schnell alles verlieren.

Mit ETFs kannst Du hingegen nicht schnell reich werden. Wenn Du auf einen Indexfonds setzt, welcher den MSCI World oder einen vergleichbaren Benchmark abbildet, wirst Du zwangsläufig eine langfristige Anlagestrategie verfolgen müssen. Eine solche Strategie hat langfristigen Anlegern in der Vergangenheit stets Rendite eingebracht. Wer mindestens 15 Jahre dabei blieb, erwirtschaftete auch nach großen Krisen immer eine Rendite.

Dies bedeutet jedoch gleichzeitig, dass Du Jahre oder gar Jahrzehnte dabei bleiben musst. Den schnellen Reichtum kannst Du damit leider vergessen. Wenn Du diese Tatsache nicht akzeptieren willst, werden Dir ETFs nicht weiter helfen können.

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