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Health-Care ETFs: Massive Zuflüsse im April

Trotz weitreichender Beschränkungen im täglichen Leben kann die weitere Ausbreitung des Coronavirus mit den derzeitigen Mitteln lediglich verlangsamt werden. Die einzige Hoffnung auf ein Ende der Pandemie liegt in einem Impfstoff. Entsprechend hat mittlerweile in der Pharma- und Biotech-Branche ein regelrechter Wettlauf eingesetzt. Dies sorgt dafür, dass  ETFs aus dem Bereich Gesundheitswesen derzeit ein beliebtes Ziel für Anleger geworden sind.


Impfstoff als Hoffnungsträger

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO laufen derzeit weltweit 89 aktive Impfstoffprojekte. Hinzu kommen noch 12 weitere Projekte, welche momentan noch nicht in der Liste verzeichnet sind. Neben den üblichen großen Pharmaunternehmen sind auch vermehrt aufstrebende Biotech-Firmen an der Suche beteiligt. Deren Einsatz neuer Technologien und revolutionärer Ansätze wie beispielsweise ein Impfstoff auf RNA-Basis machen es trotz zahlreicher Hürden wahrscheinlich, dass im Laufe der nächsten 12 Monate eine Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 einsatzbereit sein wird.

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Doch in der aktuellen Krise entwickelt sich der Gesundheitssektor hierdurch nicht nur zum Hoffnungsträger von Milliarden Menschen weltweit. Auch Investoren und Anleger haben die Aktien der beteiligten Unternehmen sowie diverse Health-Care ETFs als eine besonders lohnende Investitionsmöglichkeit ausgemacht.

Rekord beim Zufluss für Gesundheitswesen-ETFs

Der Health Care Select Sector SPDR Fund (XLV), welcher die Unternehmen des S&P 500 abbildet, die dem Gesundheitssektor angehören, verzeichnete diesen April Zuflüsse in Höhe von 3 Milliarden Dollar. Dabei handelte es sich um den größten Zuwachs in der 20-jährigen Geschichte des Fonds. Ebenfalls beliebt bei Anlegern war der iShares U.S. Medical Devices ETF (IHI), welcher immerhin noch Zuflüsse in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar verzeichnete. Einen ähnlich hohen Zuwachs konnte ETFs aus dem Gesundheitssektor zuletzt 2013 vorweisen. Bei allen Health-Care ETFs zusammen gab es im April sogar Zuflüsse von über 5 Milliarden Dollar.

Der steigende Andrang sorgte dafür, dass die Kurse der entsprechenden Indizes rasant in die Höhe schossen. So befindet sich der XLV mittlerweile wieder in Schlagdistanz zu seinem Höchstwert vor dem Börsen-Crash. Auch der IHI bewegt sich bereits wieder auf dem gleichen Niveau wie zu Jahresbeginn.


Die großen ETFs, welche die bedeutendsten Unternehmen aus dem US-Gesundheitswesen abdecken, sind jedoch nicht die einzigen Profiteure dieser Entwicklung. Vor allem Biotech-Firmen avancieren in den letzten Wochen und Monaten zunehmend zum neuen Hoffnungsträger von Ärzten und Anlegern zugleich. Dementsprechend deutlich ist der Kurs des SPDR S&P Biotech ETF (XPI) im April in die Höhe geschnellt. Mit einem Zuwachs von 32 % im vergangenen Monat ist der XPI nur noch Tage von einem neuen Allzeithoch entfernt.

Trotz Kurszuwachs bestehen Risiken

Trotz des Runs auf Wertpapiere von Unternehmen des Gesundheitswesens wird der Ausblick durchaus von der ein oder anderen Wolke getrübt. Zwar erweisen sich Pharma- und Biotech-Unternehmen sowie die Hersteller von Medizintechnik und Schutzausrüstung zurzeit durchaus als die großen Gewinner der Krise. Jedoch können gleichfalls nicht alle Unternehmen aus dem Gesundheitssektor profitieren.

Grund hierfür sind vor allem die erheblichen Einbrüche bei den freiwilligen Eingriffen. Viele Menschen verzichten momentan bewusst auf medizinisch nicht dringend notwendige Eingriffe und Behandlungen, aus Angst, sich beim Arzt oder im Krankenhaus anzustecken. In zahlreichen Staaten wurden ferner Einschränkungen erlassen, alle nicht zwingend notwendigen Behandlungen zu unterbrechen. Zudem sind auch die Kapazitäten des medizinischen Personals vielerorts dermaßen ausgelastet, dass zahlreiche Prozeduren zurückgestellt werden müssen.

Die leidtragenden dieser Entwicklung sind Unternehmen, deren Dienste und Produkte zu einem großen Teil auf diese Behandlungen ausgerichtet ist. Bestes Beispiel hierfür ist der Medizintechnikhersteller Medtronic, welcher u. a. Herzschrittmacher und Insulinpumpen herstellt. Die Unternehmensführung gab jüngst bekannt, dass in den vergangenen Wochen rund 60 % des Umsatzes weggebrochen sind. Die Medtronic-Aktie, die immerhin 12 % des IHI ausmacht brach dadurch um 4 % ein. Den Höhenflug des ETFs konnte dies jedoch kaum bremsen.


Wie viele weitere Unternehmen mit Umsatzrückgängen rechnen müssen und wie stark diese ausfallen, hängt entscheidend davon ab, wie gut die weitere Ausbreitung des Coronavirus eingegrenzt werden kann. In den kommenden Wochen werden viele Bundesstaaten in den USA beispielsweise ihre Einschränkung hinsichtlich der freiwilligen Behandlungen wieder zurückfahren. Wie viele Patienten dann von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden, steht jedoch noch in den Sternen.

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