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Mit einem China-ETF von Chinas Aufstieg profitieren

China ist mittlerweile die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die chinesische Wirtschaft überzeugt sowohl im Export wie auch im Binnenbereich. Das Reich der Mitte bietet Anlegern in den kommenden Jahren zahlreiche Renditechancen. Gleichzeitig steht auch die chinesische Wirtschaft vor Herausforderungen. Die beste Möglichkeit von Chinas wirtschaftlichem Aufstieg zu profitieren, stellen dabei ETFs dar. Besonders einer sticht dabei heraus.


Chinas Aufstieg in Rekordgeschwindigkeit

Seit nunmehr 30 Jahren wächst Chinas Wirtschaft mit schier unaufhörlicher Geschwindigkeit weiter. Zwar verlangsamte sich das Wachstum in den letzten Jahren etwas. Mit 6,1 Prozent wuchs die chinesische Wirtschaft 2019 so langsam wie seit dreißig Jahren nicht mehr. Jedoch ist diese Zahl im Vergleich zu den Wachstumszahlen der Industrieländer nach wie vor beeindruckend.

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2019 belief sich das BIP Chinas auf über 14 Billionen US-Dollar. Damit ist China mittlerweile nach den USA die zweitgrößte Wirtschaft der Welt. Lange Zeit wurde das chinesische Wachstum vor allem durch den Export angetrieben. Das Land galt als die Werkbank der Welt. In den letzten Jahren hat jedoch auch die chinesische Binnenwirtschaft immer mehr an Bedeutung gewonnen. Mit einer Bevölkerung von ca. 1,37 Milliarden Menschen verfügt China über den größten Binnenmarkt der Welt.

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Auch aus technologischer Sicht hat die chinesische Wirtschaft mittlerweile deutlich aufgeholt. Tech-Unternehmen wie Alibaba, Tencent oder Huawai bieten seit einigen Jahren technisch hochwertige Produkte und Dienstleistungen an. Es wird erwartet, dass die chinesischen IT-Giganten mittelfristig auch außerhalb Asiens in Konkurrenz zu ihren US-amerikanischen Gegenstücken treten werden. Zumindest bei Huawei ist dies bereits der Fall.

Auch China steht vor Herausforderungen

Der Ausbruch des Corona-Virus hat auch die chinesische Wirtschaft hart getroffen. Im ersten Quartal dieses Jahres verzeichnete China zum ersten Mal seit 1992 einen Einbruch der Wirtschaft. Die Wirtschaftsleistung ging insgesamt um rund 6,8 Prozent zurück. Ähnlich wie in den westlichen Industrieländern reagierte auch die chinesische Führung mit einer Reihe von Unterstützungsmaßnahmen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

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Dank der drakonischen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus gelang es China laut eigener Statistik, den Ausbruch des Corona-Virus im Land einzudämmen. Allerdings werden die chinesischen Statistiken bereits seit längerer Zeit von zahlreichen Experten in Zweifel gezogen, sodass nicht vollständig klar ist, wie schwer das Virus das Land tatsächlich getroffen hat. Mittlerweile kam es auch wieder zu vereinzelten Neuausbrüchen, wodurch abermals lokale Quarantänemaßnahmen notwendig geworden sind.

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Abgesehen von der derzeitigen Krise steht die chinesische Wirtschaft auch vor längerfristigen Herausforderungen. Ein signifikanter Teil des Wachstums ist bereits seit längerer Zeit auf Pump finanziert. Viele chinesische Unternehmen ächzen unter einer gewaltigen Schuldenlast. Der Schuldenberg beläuft sich mittlerweile auf über 280 Prozent. Standard & Poor’s äußerte im vergangenen Jahr in einem Bericht die Besorgnis, dass es vielen chinesischen Firmen trotz Wachstum auf Dauer evtl. nicht gelingen werde, die durch die Überschuldung hervorgerufenen Risiken zu minimieren. Zudem gilt der chinesische Finanzmarkt laut vieler Experten als relativ chaotisch. Vor allem die zahlreichen Schattenbanken befeuern das Aufblähen der Kreditblase zusehends.

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Hinzu kommt ein sich in den letzten Jahren verschärfender Handelskonflikt zwischen China und den USA. Dieser wurde speziell von US-Präsident Donald Trump befeuert. Zwar gab es zwischenzeitlich eine vorläufige Einigung. Ob dies jedoch dazu führen wird, dass sich die beiden Seiten langfristig einander annähern, muss aufgrund der sich entwickelnden geopolitischen Situation bezweifelt werden. Da China langfristig gesehen durchaus Ambitionen hat, die Hegemonialstellung der USA herauszufordern, dürfte sich die Annahme, die Streitigkeiten würden nach dem Ende der Amtszeit des jetzigen US-Präsidenten enden, zudem als Trugschluss erweisen.

Unterschiedliche Börsensegmente in China

Dennoch steht es außer Zweifel, dass China Anlegern sowohl kurzfristig wie auch langfristig gesehen weiterhin enorme Renditemöglichkeiten bieten wird. Das Wachstumspotenzial und die Innovationskraft der großen chinesischen Unternehmen ist schlicht zu enorm, als dass diese auf absehbare Zeit Gefahr liefen, an Schwung zu verlieren.

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Anleger, welche in den chinesischen Markt einsteigen möchten, sollten berücksichtigen, dass chinesische Unternehmen unterschiedliche Arten von Anteilsscheinen herausgeben. Man unterscheidet zum einen zwischen Onshore- und Offshore-Aktien. Zu den Onshore-Aktien gehören zum einen die sogenannten A-Shares, welche auf Renminbi laufen und nur von chinesischen Anlegern und ausgewählten ausländischen Investoren gehandelt werden können. Im Unterschied dazu laufen die B-Shares in Hongkong auf US-Dollar bzw. in Shenzhen auf Hongkong-Dollar und sind frei handelbar.

Im Gegensatz zu den Onshore-Anteilen sind alle Aktien aus dem Offshore-Segment ausländischen Anlegern uneingeschränkt zugänglich. Man unterscheidet hier zwischen H-Shares, Red Chips und P-Chips. H-Shares sind an der Honkonger Börse gelistet und laufen auf Hongkong-Dollar. Teilweise haben diese Unternehmen jedoch auch A-Shares herausgegeben, welche zudem zu einem anderen Kurs laufen. Auch Red Chips werden in Hongkong gehandelt und beziehen sich speziell auf Unternehmen, welche über verschiedene Zwischenstationen vom chinesischen Staat kontrolliert werden. P-Chips sind schließlich Unternehmen, die ihren Sitz zwar außerhalb Chinas haben, jedoch hauptsächlich innerhalb der Volksrepublik tätig sind.

Breit gestreut profitieren mit dem Xtrackers MSCI China UCITS ETF

Für Privatanleger kann es teils sehr schwierig sein, bei der großen Auswahl an chinesischen Unternehmen den Überblick zu behalten. Dies wird durch die Tatsache erschwert, dass die Transparenz bei vielen Unternehmen nicht dem Niveau entspricht, welches Anleger von westlichen Wirtschaften kennen. Die Nutzung von ETFs ist hier daher besonders sinnvoll.

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Der zurzeit größte hierzulande handelbare Indexfonds ist der Xtrackers MSCI China UCITS ETF mit einer Fondsgröße von ca. 1,195 Milliarden US-Dollar. Er enthält rund 700 verschiedne chinesische Unternehmen mit sowohl hoher wie auch mittlerer Kapitalisierung. Der Fonds beinhaltet dabei B-Shares, H-Shares, Red Chips und P-Chips. Hierdurch ermöglicht er Anlegern einen enorm breit gestreuten Zugriff auf eine große Zahl unterschiedlicher Unternehmen über die komplette Bandbreite der regulär für Ausländer zugänglichen Börsen-Segmente hinweg. Der ETF deckt damit rund 85 Prozent der streubesitzbereinigten Marktkapitalisierung ab.

Der Indexfonds wird von Alibaba mit 17,7 Prozent und Tencent mit rund 15 Prozent dominiert. Diese Ungleichverteilung ist allerdings in der starken Marktmacht dieser beiden Unternehmen begründet. Bei der Zusammensetzung dominieren das Nicht-Basiskonsumgüter-Segment sowie die Kommunikationsdienste, gefolgt vom Finanzwesen. Andere Bereich sind hingegen jeweils nur zu einem kleinen Teil berücksichtigt.

  • Name: Xtrackers MSCI China UCITS ETF
  • ISIN: LU0514695690
  • WKN: DBX0G2
  • Replikationsmethode: Physisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,65 %
  • Ertragsverwendung: Thesaurierend
  • Auflagedatum: 24.06.2010
  • Fondsgröße: 1.195 Mio. US-Dollar

Für Anleger, welche nach Alternativen Ausschau halten, bietet sich zudem ein Blick auf den CSI 300 oder den Dow Jones China Offshore 50 an. Der CSI 300 Index bietet Anlegern Zugang zu 300 der größten und liquidesten Unternehmen der Volksrepublik, welche in Renminbi notiert sind. Er wird derzeit von zwei ETFs abgebildet. Der Dow Jones China Offshore 50 erlaubt es Anlegern hingegen, in die 50 größten in China tätigen Unternehmen zu investieren, welche speziell an den Börsen in Hongkong oder den USA gehandelt werden. Abgebildet wird er derzeit nur vom iShares Dow Jones China Offshore 50 UCITS ETF (ISIN: DE000A0F5UE8)

Starke Performance mit Luft nach oben

In den vergangenen zehn Jahren wies der Xtrackers MSCI China UCITS ETF eine Performance von rund 71 Prozent auf. Der MSCI World Index verzeichnete im gleichen Zeitraum ein doppelt so starkes Wachstum von rund 142 Prozent. Diese im Vergleich überraschend niedrige Performance ist zudem keineswegs nur ein Merkmal dieses ETFs, sondern lässt sich auch bei anderen chinesischen Indizes beobachten. Ähnlich wie in anderen Schwellenländern auch, schlägt sich das starke Wirtschaftswachstum Chinas nichts zwangsläufig auf die Wertentwicklung seiner Unternehmen nieder.


Hiervon ausgenommen sind die Aktien der großen Top-Unternehmen wie Alibaba oder Tencent. Letzteres verzeichnete beispielsweise in den vergangenen zehn Jahren ein Wachstum von beinahe 2000 Prozent. Einer der Gründe hierfür liegt in der Natur des chinesischen Börsenmarktes, welcher nicht im selben Maße für ausländische Investoren offen ist, wie es in den Industrieländern der Fall ist.

In den vergangenen Jahren hat China jedoch Anstalten gemacht, seinen Anlagemarkt schrittweise für die restliche Welt zu öffnen. Im Zuge weiterer Öffnungsmaßnahmen sowie aufgrund des weiteren, starken Wachstums zahlreicher chinesischer Unternehmen, ist jedoch zu hoffen, dass die Performance chinesischer Aktienindizes in den kommenden Jahren anziehen wird.

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1 KOMMENTAR

  1. Hallo,
    Danke für die gute Übersicht. Ich habe auch erst kürzlich eine erste Position in den Xtracker ETF eröffnet. Inzwischen bin ich auch der Meinung, dass an China kein Weg mehr vorbri führt, und am besten ist dies fast über einen ETF.

    Lg
    Andreas

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