32-jähriger Schulabbrecher gründet Firma und verkauft sie für 550 Millionen Dollar

Bill Smith brach einst die Highschool ab, weil er nicht länger damit warten wollte, sich seinen Traum von einem eigenen Unternehmen zu erfüllen. Nach mehreren erfolgreichen Start-ups gelang ihm schließlich der große Wurf. Er stampfte ein Unternehmen aus dem Boden, welches er schließlich für 550 Millionen Dollar verkaufen konnte.
Schulabbruch mit Plan

Bill Smiths Vater war alles andere als erfreut, als ihm sein 16-jähriger Sohn mitteilte, dass er nicht länger vorhabe, die Schule zu besuchen. Sein Vater versuchte alles, um ihn noch umzustimmen. Dies sollte sich jedoch als vergeblich erweisen. Bill Smith wusste nämlich zu jenem Zeitpunkt genau, was er in seinem Leben erreichen wollte. Die Ironie an der Sache war, dass ihn laut eigener Aussage ausgerechnet sein Vater einst auf diesen Weg gebracht hatte.

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Bill Smiths Vater war zeit seines Lebens ein Unternehmertyp. Mehrfach gelang es ihm, unterschiedliche Geschäftsideen zu realisieren. Mit 5 Jahren, so Bill Smith, begann er sich bereits für das geschäftige Treiben seines Vaters zu interessieren. In seinen jungen Jahren kam er an dessen Seite mit den verschiedensten Aspekten des Unternehmertums in Berührung – und sein Verlangen, es seinem Vater gleich zu tun, wuchs.

Schließlich kam für Smith mit 16 das Alter, in welchem er das Warten nicht länger aushalten konnte. In einer weiteren akademischen Laufbahn sah er keinen Sinn mehr. Seiner Meinung nach hätte ihm die Schule nichts weiter beibringen können, was ihm bei seinem Karriereplan weitergeholfen hätte. So kam es schließlich, dass er die Schule abbrach und sich Hals über Kopf in die Geschäftswelt stürzte.
Schritt für Schritt zum Erfolg

Sein erstes eigenes Geschäft drehte sich um den Verkauf von Mobiltelefonen an Unternehmen. Dies geschah in den frühen 2000ern, als Mobiltelefone auf dem Vormarsch waren. Seine erste Geschäftsidee sollte sich rasch als rentabel erweisen und es gelang ihm, zwei Einzelhandelsgeschäfte zu eröffnen. Diese brachten ihm im Monat zwischen 4.000 und 5.000 Dollar ein.

Während sein erstes kleines Unternehmen blühte, holte Smith seine Hochschulreife nach und besuchte anschließend sogar kurzzeitig die Universität. Jedoch fühlte er sich dort bald in seiner Einschätzung bestätigt, dass man Unternehmertum nicht in einem Kurs erlernen kann. Seiner Meinung nach sei dies vielmehr etwas, was man sich Schritt für Schritt selbst aneignen müsse.

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Demnach entschied er sich schon bald dazu, seinen kurzen Aufenthalt an der Hochschule wieder zu beenden und sich mit erneutem Elan seiner Unternehmerkarriere zu widmen. Sein nächster Schritt war dabei ein Unternehmen, welches kleine Darlehen vergab. Seinen ersten großen Wurf sollte er jedoch mit seiner darauffolgenden Idee im Jahr 2009 machen.

Smith gründete in diesem Jahr das Kreditkartenunternehmen Insight Card Services. Das Unternehmen spezialisierte sich darauf, wiederaufladbare Prepaid-Visa-Karten anzubieten. Diese Geschäftsidee sollte sich zwar als äußerst lukrativ, jedoch auch als relativ komplex erweisen. Seinen eigenen Vorsätzen folgend, erlernte Smith jedoch alles, was er wissen musste, während er noch dabei war, das Unternehmen aufzubauen. Hierbei orientierte er sich an den Big Playern des Geschäfts und suchte den Kontakt zu wichtigen Unternehmen innerhalb der Branche.

Seine Mühen sollten sich letztlich bezahlt machen. 2014 kaufte GreenDot Corporation, ein Beteiligungsunternehmen mit Fokus auf Finanztechnologie, Insight Card Services auf. Smith brachte dieses Geschäft mehrere Millionen Dollar ein.
On-Demand im Aufwind

Smith war zu jenem Zeitpunkt bereits klar, in welchem Feld er sich als Nächstes versuchen wollte. Zu jener Zeit drängten Amazon-Prime und Uber mit ihrem On-Demand-Konzept immer stärker auf den Markt. Smith beabsichtigte, sich ein Stück von diesem Kuchen abzuschneiden.

Er selbst war noch nie ein Fan des persönlichen Einkaufs im Geschäft. Dementsprechend war er davon überzeugt, dass seine eigene On-Demand-Idee bei einer breiten Masse an Menschen verfangen würde. Er beabsichtigte Käufern die Möglichkeit zu geben, Waren auf der Webseite eines Händlers zu bestellen und diese noch am gleichen Tag geliefert zu bekommen. Zu diesem Zweck wollte er ein Netzwerk aus selbstständigen Einkäufern und Auslieferern aufbauen.

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Allerdings sollte sich schnell herausstellen, dass seine Idee zwar vom Grundsatz her gut war, sich jedoch nicht so leicht realisieren ließ, wie er sich dies erhofft hatte. Zu Beginn wollten die meisten Händler nicht direkt mit seinem Dienst zusammenarbeiten. Daher musste er eine separate Webseite aufbauen, auf welcher Kunden eine Abholung ihrer Bestellung auf der ursprünglichen Händler-Webseite in Auftrag geben konnten. Dieses zweigeteilte System erwies sich für die meisten jedoch als zu umständlich. Hinzu kam, dass sein On-Demand-Lieferservice bisher keine Lebensmittel im Sortiment gehabt hatte. Genau diese wurden jedoch von den Nutzern immer wieder nachgefragt.
Die Millionenidee Shipt

Letzten Endes war es ein eigener Einkauf zusammen mit seiner Frau und seinen beiden schreienden und weinenden Kleinkindern, welcher Smith davon überzeugte, dass die On-Demand-Lieferung von Lebensmitteln durchaus eine gute Idee sein könnte. Ehe er noch mehr Geld in die Unternehmensidee stecken wollte, beauftragte er seine Mitarbeiter, mindestens 1.000 Mitglieder für seinen geplanten Service zu gewinnen. Er wollte wissen, wie groß die Nachfrage nach einem solchen Dienst tatsächlich war. Wie sich herausstellen sollte, war sie enorm.

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Seine Mitarbeiter begannen nun, alle Angebote in sämtlichen relevanten Geschäften von Hand einzuscannen. Anschließend erstellten sie eine eigene Webseite, auf welcher Mitglieder aus dem kompletten Warensortiment eine Bestellung zusammenstellen konnten. Danach würden „Shopper“ in die Geschäfte gehen, um die Einkäufe zu erledigen und diese schließlich zu ihren jeweiligen Käufern zu bringen. Damit war der On-Demand-Einkaufs-und-Lieferservice Shipt geboren. Die Idee erwies sich als grandioser Erfolg.

Nachdem die Nachfrage steil angestiegen war, zeigten sich auch die jeweiligen Händler deutlich gesprächsbereiter, was eine Zusammenarbeit mit Smiths Service anbelangte. 2017 kam es zu Gesprächen mit Target, dem zweitgrößten Einzelhändler der USA. Schnell wurde klar, dass Interesse an einer Übernahme von Shipt bestand. Im Dezember des gleichen Jahres kaufte Target Shipt schließlich für eine Summe von insgesamt 550 Mio. Dollar.

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Bill Smith fungierte noch eine Zeit lang als CEO von Shipt, übernahm jedoch ab 2019 nur noch eine Rolle als Berater. Gleichzeitig ruht sich der findige Unternehmer keineswegs auf seinem Vermögen aus. Mittlerweile hat er mit Landing bereits ein weiteres On-Demand-Unternehmen ins Leben gerufen. Dieses ermöglicht es seinen Mitgliedern, ohne Verzögerung in ein vollständig eingerichtetes Apartment zu ziehen. Es dürfte sicherlich nicht Smiths letzte Geschäftsidee gewesen sein.

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