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Aktiendepot für Kinder: So sparst du Steuern und baust Vermögen für deine Kinder auf 
Aktiendepot für Kinder: So sparst du Steuern und baust Vermögen für deine Kinder auf 
Daniel Robrecht

Daniel Robrecht Investor shield

Profi Investor

Die meisten Eltern wollen für ihre Kinder eine sichere und erfolgreiche Zukunft. Dabei ist nur den wenigsten Eltern bewusst, dass sie die Grundlage für finanziellen Erfolg einfach selbst legen können. Zwar sparen viele Eltern bereits Geld für ihre Kinder – oftmals landet dies auf dem Sparbuch, sodass die Kinder nach 18 Jahren Inflation bei der Volljährigkeit nur noch einen Bruchteil des angesparten Geldwerts zur Verfügung haben. Doch heutzutage gibt es spannende Alternativen zum veralteten Sparbuch.

Während unser Finanzminister weiter auf sein Sparbuch setzt, eröffnen immer mehr Eltern ein Kinderdepot. Im folgenden Beitrag geht es um die Vorteile des Aktiendepots für Kinder, dem Steuerspareffekt sowie einigen Ideen für die richtige Depot-Zusammenstellung.

Aktiendepot statt Sparbuch

Geld für die Kinder an die Seite zu legen, ist wahrlich keine neue Erfindung. Die einen Eltern sparen für den Führerschein des Kindes, die anderen schenken zum 18. Geburtstag gleich ein Auto. Darüber hinaus legen viele Eltern einen monatlichen Betrag an die Seite, um die Kinder in der Zukunft finanziell abzusichern. Schließlich dankt es der Zinseszinseffekt, wenn man bereits bei der Geburt mit dem Vermögensaufbau anfängt. Lange Zeit waren Sparbuch, Bausparvertrag und Co. sehr beliebt für den anfänglichen Vermögensaufbau für Kinder. Doch in einem Niedrigzinsumfeld sinkt der Mehrwert immer weiter. Zugleich verfolgen Eltern doch stets das Ziel, das Beste für ihre Kinder zu wollen. Wieso dann nicht auch auf die Assetklasse setzen, die langfristig die beste Rendite verspricht? Den Aktienmarkt!

Kinderdepot statt eigenem Depot

Bei dem Aufbau eines Aktien-Portfolios für die Kinder haben die Eltern die Qual der Wahl. Zum einen kann man einfach monatlich für einen bestimmten Betrag Aktien in das eigene Depot kaufen, die dann für die Kinder gedacht sind. Allerdings geht dies zulasten einer sauberen Trennung. Obgleich dieser Punkt wohl noch umsetzbar ist, gibt es einen weiteren Nachteil. Die Eltern müssen die Gewinne und Dividenden versteuern. Wenn der Freibetrag jedoch schon ausgenutzt ist, mindert die Kapitalertragssteuer das Vermögen. Das Gleiche gilt, wenn die Eltern später das Aktien-Vermögen an die Kinder übertragen. Dann will der Staat erneut Geld in Form der Schenkungssteuer – sofern die Freibeträge überschritten werden.

Zum anderen kann man jedoch ein eigenes Kinderdepot für die geliebten Kleinen eröffnen. Immer mehr Broker bieten hierzulande ein eigenes ETF Depot für Kinder an, das ihnen dann auch direkt gehört. Jede Aktie im Depot gehört fortan den Kindern. Die Eltern treffen zwar die konkreten Anlageentscheidungen. Bei Volljährigkeit übernehmen die Kinder die volle Verantwortung – mit allen Vorteilen, aber auch den Risiken, dass die Kinder die Aktien direkt verkaufen wollen.

Steuern sparen mit Kinderdepot

Ein großer Vorteil des Kinderdepots sind die Steuern. Denn Kinder haben ebenfalls einen eigenen Freibetrag in Höhe von 801 Euro, auf welchen keine Steuern anfallen. Dazu kommt der einkommenssteuerfreie Betrag. Über 10.000 Euro steuerfreier Gewinn aus Aktien sind somit jedes Jahr möglich.

Finanzielle Bildung mit Praxisbezug

Darüber hinaus kann das Kinderdepot bei der Vermittlung von Finanzwissen helfen. Denn dies ist in Deutschland nur rudimentär verbreitet. In den staatlichen Schulen sind Tipps zur richtigen Geldanlage oftmals fehl am Platz. Wenn man nicht eine Lehrerin a la Börsenoma Beate Sander und der dazugehörigen Aktien-AG hat, werden die meisten Schüler nichts über die unschätzbaren Vorteile des Aktienmarktes lernen. Mit einem eigenen Depot können die Kinder den Aktienmarkt praxisnah erleben und bestenfalls noch eigenes Taschengeld in die geliebten Unternehmen investieren.

Die richtige Strategie auswählen

Wenn Eltern ein Kinderdepot eröffnen, stellt sich die Frage nach der richtigen Strategie. Die einfachsten Methoden sind das Investieren nach der eigenen Anlagestrategie oder der Kauf von breit gestreuten ETFs. Diese Ansätze gehen mit wenig Aufwand einher. Darüber hinaus ist es jedoch auch möglich, Aktien auszuwählen, die sich perfekt für die Kinder eignen. Bestenfalls kennen diese die Unternehmen selbst und sind fortan Teil der jeweiligen Erfolgsgeschichte.

Kriterien für die Aktienauswahl

Wenn es um die Auswahl von Einzelaktien für das Depot der Kinder geht, sollten die Eltern verschiedene Kriterien berücksichtigen. Zunächst sind stabile und zukunftsträchtige Geschäftsmodelle das Mittel der Wahl. Die Unternehmen sollten in 18 Jahren bestenfalls besser dastehen als heute. Darüber hinaus sollte das Geschäftsmodell für die Kinder und Jugendlichen verständlich sein, wenn das Depot auch eine Bildungsaufgabe übernehmen soll. Da es um den gezielten Vermögensaufbau geht, sollten die ganz spekulativen Titel fehlen. Vielmehr geht es um eine solide und gezielte Geldanlage, die den Kindern die Basis für eine finanziell sichere Zukunft gibt.

Fünf Aktien-Ideen für das Kinderdepot

Um die Aktienauswahl für das Kinderdepot zu vereinfachen, gibt es hier fünf Aktien-Ideen, die sich gut eignen. Die meisten Marken kennen Kinder und Jugendliche. Durch die Anwendung im Alltag wird es den Kindern Spaß machen, das Unternehmen bei seinem Erfolg zu begleiten. Zugleich werden diese im Alltag immer wieder erinnert, dass man in Unternehmen investieren kann.

Facebook

Facebook ist das führende Social Media Unternehmen der Welt. Ob es den Eltern gefällt oder nicht – die Kinder von heute werden einen Teil ihrer sozialen Kontakte über die verschiedenen Netzwerke pflegen. Mit Facebook, Instagram und WhatsApp hat das Unternehmen drei Eisen im Feuer, um Alt und Jung zu begeistern.

Walt Disney

Walt Disney ist der wohl bekannteste Unterhaltungskonzern der Welt. Das US-amerikanische Unternehmen begeistert seit vielen Jahrzehnten, ganze Familien mit den typischen Disney-Filmen. Heute können Kinder auch beim Fernsehabend mit Disney Plus das Unternehmen näher kennenlernen. Bei einem Besuch der abwechslungsreichen Disney Parks bekommt das Thema Geldanlage ein einzigartiges Flair.

Nike

Wenn die Kinder mit ihrem ersten Sport anfangen, muss das richtige Outfit her. Hier könnte man an die Aktie eines Sportartikelherstellers denken. Neben dem größten Unternehmen in dieser Branche Nike sind auch Adidas oder Puma eine gute Wahl, um den Kindern den Alltagsbezug als junger Aktionär aufzuzeigen.

Hasbro

Bei Hasbro handelt es sich um den größten Hersteller von Kinderspielzeug. Es gibt wohl kaum ein Kind, dass kein Spielzeug von Hasbro besitzt. Folglich eignet sich diese Aktie wie kaum eine andere, um das Kinderdepot pädagogisch aufzuwerten.

Activision Blizzard

Gaming ist einer der Zukunftstrends. Spätestens im jugendlichen Alter wird die Konsole das Spielzeug ablösen. Immer mehr Kinder und Jugendliche flüchten in die fiktive Gaming-Welt, um sich abzulenken oder einfach Spaß zu haben. Activision Blizzard ist das führende Unternehmen in diesem Bereich. Vielleicht können die Eltern es dann ein wenig mehr akzeptieren, wenn die Kleinen wieder eine Runde zocken wollen.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

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Daniel Robrecht

Daniel Robrecht

Profi Investor

Daniel Robrecht

Profi Investor

Nach seinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium entschied sich Daniel für eine Tätigkeit als freiberuflicher Autor. Als Investor sammelte er jahrelang Erfahrung mit Aktien & Kryptowährungen. Durch gezielte Weiterbildungen hat er sich umfangreiches Wissen rund um die Kapitalmärkte, Aktien, Kryptowährungen und Decentralized Finance angeeignet. Primär konzentriert sich Daniel auf allgemeine Markttrends, spannende Aktien, Wirtschaftsnachrichten und den digitalen Währungsmarkt. Auch im Privatleben gibt es für ihn keinen Tag ohne die Finanzmärkte. Als Autor schreibt Daniel u.a. für Business2Community oder cryptonews.com.
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