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Binance beendet Rechtsstreit mit US-Justiz – Weg frei für Bitcoin ETF?
Binance beendet Rechtsstreit mit US-Justiz – Weg frei für Bitcoin ETF?
Florian Hieke etf-nachrichten

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Ein milliardenschwerer Rechtsstreit zwischen Binance und den US-Behörden geht zu Ende und kommt der Krypto-Börse teuer zu stehen. Während einerseits die Preise vieler Kryptowährungen nach unten gezogen werden, könnte ein Bitcoin ETF wieder ein Schritt nähergekommen sein.

4,3 Milliarden Dollar Strafe

Binance ist die größte Krypto-Börse der Welt und wurde wegen Verstoßes gegen Sanktionen und Geldtransfergesetze strafrechtlich angeklagt. Nun erklärte sich Binance bereit, den Rechtsstreit beizulegen und 4,3 Milliarden US-Dollar zu zahlen.

Damit muss Binance eine der höchsten Strafen aller Zeiten zahlen, die die USA einem Unternehmen je aufgebrummt hat. Worum ging es genau in der Anklage?

Binance war und ist in verschiedene Konflikte mit Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt verwickelt. Besonders die Terrorismusfinanzierung steht dabei häufiger im Vordergrund, denn die Anonymität von Kryptowährungen kann bei der Geldwäsche und Finanzierung krimineller Handlungen helfen.

Das US-Finanzministerium sagte am Dienstag, Binance habe es versäumt, mehr als 100.000 verdächtige Transaktionen im Zusammenhang mit Ransomware-Angriffen, sexuellem Kindesmissbrauch, groß angelegten Hacks, dem Drogenhandel und Gruppen wie Al-Qaida und Isis zu melden. Gleichzeitig wurde der Krypto-Börse vorgeworfen, aufgrund der kriminellen Aktivitäten weltweit zur größten Börse ihrer Art geworden zu sein.

Binance-Gründer Changpeng Zhao bekannte sich in Seattle wegen der Anklagen, mit denen er persönlich konfrontiert wurde, schuldig und erklärte sich bereit, eine Geldstrafe von 50 Millionen US-Dollar zu zahlen und von der Position des CEO zurückzutreten. Experten sind der Meinung, dass Zhao damit glimpflich davongekommen ist und sein riesiges Vermögen intakt bleibe. Er könnte seinen Anteil an Binance behalten.

Laut einer anderen Akte bekannte sich Zhao schuldig, gegen das Bankgeheimnisgesetz verstoßen zu haben und ein Finanzinstitut dazu veranlasst zu haben, gegen das BSA zu verstoßen. Binance-Mitarbeiter hätten gewusst, dass das Unternehmen Tausende von Nutzern in sanktionierten Ländern bediente, und dass die Erleichterung von Transaktionen zwischen US-Kunden und Kunden in sanktionierten Ländern einen Verstoß gegen US-Recht sei. Dennoch hätten sie nicht eingegriffen.

Neben der Milliardenstrafe muss Binance jetzt auch für drei Jahre einen unabhängigen Compliance-Monitor ernennen und seine Bemühungen melden. Der nunmehr ehemalige CEO Zhao ist jede gegenwärtige oder zukünftige Beteiligung am Betrieb oder der Verwaltung von Binance untersagt – zumindest für die nächsten drei Jahre. Richard Teng, ein ehemaliger Aufsichtsbeamter und Leiter der regionalen Märkte von Binance, wird die Position des CEO übernehmen.

Weiterer Sieg der US-Behörden gegen Krypto

Eine Lösung des Binance-Falls stellt einen weiteren großen Sieg der US-Regierung gegen einen großen Krypto-Akteur dar, der nur wenige Wochen nach der Verurteilung von Sam Bankman-Fried wegen Betrugs und Verschwörungsvorwürfen im Zusammenhang mit seiner Krypto-Börse FTX erfolgte.

Den nicht einsehbaren Unterlagen zufolge räumte Zhao dem Wachstum, dem Marktanteil und den Gewinnen von Binance Vorrang vor der Einhaltung der US-Bankenvorschriften ein. Diese Denkweise durchdrang die Geschäftstätigkeit von Binance und sorgte dafür, dass Binance keine KYC-Informationen über seine Nutzer sammelte, im Glauben, dass dies das Wachstum und die Attraktivität der Plattform beeinträchtigen würde. Tatsächlich sind viele Krypto-Nutzer einem KYC-Check gegenüber skeptisch, da dies nicht im Einklang mit der angeblichen Anonymität von Kryptowährungen stünde.

Bitcoin ETF nun näher?

Direkt mit der Bekanntgabe der Strafzahlung durch Binance und Zhao begannen die Preise vieler Kryptowährungen zu fallen. Bitcoin fiel zeitweise auf 35.750 USD, schaffte es zum Mittwochnachmittag aber wieder auf 36.500 USD rauf. Dennoch ist dies ein deutliches Minus zu den knapp 37.633 USD von Montag.

Ethereum verlor zwischen Montag und Mittwoch rund 6 %, hat sich aber bereits erholt und kostet mittlerweile 2018,78 USD. Damit verteidigt ETH seine Stärke und bleibt über der 2.000-USD-Marke. Der Preis von BNB, der Kryptowährung von Binance, stürzte über 16 % ab.

Neben den Auswirkungen auf die Krypto-Preise könnte sich der Binance-Rechtsstreit auch auf die weiter erwartete Einführung von Bitcoin ETFs auswirken. Einige Experten glauben, dass Bitcoin-Spot-ETFs nun Raum für eine Genehmigung haben, nachdem Binance-CEO Zhao kapituliert hat.

Für die Securities & Exchange Commission (SEC) könnte jetzt Spielraum bestehen, mit der Genehmigung von Bitcoin ETFs zu beginnen. Mit großen institutionellen Akteuren wie BlackRock, Fidelity und Invesco und anderen im Mix hat der Spot-Bitcoin-ETF-Markt nach Schätzungen von Bloomberg Intelligence das Potenzial, sich mit der Zeit zu einem 100-Milliarden-Dollar-Gigant zu entwickeln.

Zahlreiche Analysten und sogar ChatGPT haben zuvor prognostiziert, dass die Einführung eines Spot-BTC-ETF in den USA zu einem astronomischen Bitcoin-Preisanstieg führen könnte. Das KI-gestützte Sprachmodell schätzte, dass eine solche potenzielle Entwicklung Bitcoin auf bis zu 100.000 USD bringen könnte. An der aktuellen Aufmerksamkeit will auch das Krypto-Projekt Bitcoin ETF Token mitverdienen, das einen ERC-20-Token im Vorverkauf anbietet. $BTCETF kann durch Staking seinen Inhabern ein passives Einkommen generieren und erfreut sich schon im laufenden Presale über große Aufmerksamkeit von Investoren aus der ganzen Welt, die sich beeilen und Bitcoin ETF Token kaufen.

Sofortige Auswirkungen auf den Bitcoin ETF im Allgemeinen dürfte die Entscheidung zu Binance nicht haben. Von der SEC ist voraussichtlich erst im Januar diesbezüglich wieder zu hören, doch es könnte gut sein, dass sie sich dann für die Genehmigung und Einführung von Bitcoin ETFs entscheidet.

Jeder Handel ist riskant. Keine Gewinngarantie. Jeglicher Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Assets, als auch für Produkte, Dienstleistungen und anderweitige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar und unabhängiger finanzieller Rat sollte immer wenn möglich eingeholt werden.

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Florian Hieke

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Florian Hieke

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Florian ist als Autor darauf spezialisiert informative und ansprechende Inhalte über die Schnittstellen von Finanzwesen, Krypto und iGaming zu erstellen. Dank eines Bachelors in International Development und mehrere Jahre Erfahrung am Weltmarkt ist er mit seinem Fachwissen aus diesen Branchen besten positioniert. Ob es um die neuesten Trends von Kryptowährungen, Entwicklungen an der Börse oder von Blockchain-basierten Projekten geht, bietet er eine unverwechselbare Perspektive, um den Lesern zu helfen, auf dem Laufenden zu bleiben. Sein Ziel ist es, wertvolle Erkenntnisse zu liefern, damit die Welt von Krypto, ETFs, Aktien und anderem verständlich und leicht zu navigieren ist.
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