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Die 4 besten deutschen Aktien für 2023
Die 4 besten deutschen Aktien für 2023

Mario Pervan

Profi Investor

Kurz vor Ende des Jahres ist es an der Zeit, den Blick nach vorne in das neue Jahr 2023 zu wagen. Das abgelaufene Jahr brachte für deutsche Aktien übergreifend deutliche Verluste, der DAX hat sogar 14 Prozent seines Wertes verloren. Doch wenn man die vergangenen Jahrzehnte betrachtet, fällt auf, dass nach jeder Korrekturphase eine Erholungsphase folgt. Diverse Analysten rechnen insbesondere für die zweite Jahreshälfte 2023 mit kräftigen Zuwächsen an den Finanzmärkten und sehen dabei auch bei den deutschen Werten Potenzial im kommenden Jahr. Die besten fünf Aktien aus Deutschland werde ich Dir im nachfolgenden Artikel näher vorstellen.

Zalando SE

Bei Zalando handelt es sich um einen in Berlin ansässigen Online-Versandhändler, der sich auf Schuhe, Kleidung und Kosmetik spezialisiert hat. In den vergangenen Jahren hat Zalando ein rasantes Wachstum an den Tag gelegt und beliefert heute jährlich rund 49 Millionen Kunden aktiv in 25 Ländern weltweit. Zum Produktportfolio zählen rund 4.500 verschiedene Marken, beginnend von Designer-Marken bis hin zu zLabels.

Im vergangenen Geschäftsjahr hat Zalando einen Umsatz von rund 10,35 Milliarden Euro verbucht und dabei einen Gewinn von 425 Millionen Euro erzielt. Durch die allgemein nachlassende Kauflust und die trüben Wirtschaftsaussichten hat die Aktie in den letzten 52 Wochen rund 62 Prozent ihres ursprünglichen Wertes verloren. Die Zukunftsaussichten sind demgegenüber allerdings optimistisch. Aktuell empfehlen 16 von 27 Analysten die Aktie zum Kauf, mit teilweise einem Kurspotenzial von 250 Prozent. Von vielen Anlegern wird die Aktie von Zalando als Qualitätswert mit Wachstumspotenzial wahrgenommen. Insbesondere bei einer nachlassenden Inflation und steigender Kaufkraft ist mit einem erhöhten Umsatzwachstum zu rechnen.

Mit Blick auf die Fundamentaldaten steht aktuell noch ein KGV von 250,80 zu Buche, der KBV beläuft sich allerdings auf solide 3,04. Eine regelmäßige Ausschüttung einer Dividende findet bei Zalando nicht statt.

Vonovia SE

Die Vonovia SE ist der größte deutsche Immobilienkonzern mit Sitz in Bochum. Zum Bestand gehören rund 565.000 Wohnungen, vorrangig in Deutschland verteilt. Neben der Vermietung von Immobilien leistet der Konzern mit Neubauobjekten einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung von Wohnungsnot in Metropolen.

Im Geschäftsjahr 2021 konnte durch die erfolgreiche Vermietung ein Gesamtumsatz von 3,62 Milliarden Euro erwirtschaftet werden, sowie ein Gewinn in Höhe von 1,27 Milliarden Euro. Die Aktie hat in den letzten Monaten dennoch einen starken Abschlag hinnehmen müssen. Durch die starken Zinserhöhungen der EZB notiert die Aktie aktuell 56 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. 11 von 16 Analysten stufen die Aktie dennoch auf Kaufen ein, mit einem Kurspotenzial von 215 Prozent in der Spitze. Wichtig für die Bewertung einer Immobilienaktie ist der Wert der Immobilien. Der Vonovia-Chef äußerte sich dazu heute optimistisch und geht trotz gestiegener Zinsen von stabilen Immobilienpreisen aus.

Die Fundamentaldaten der Aktie signalisieren aktuell eine klare Unterbewertung. Das Kurs-Buch-Verhältnis liegt momentan bei geringen 0,51 und das KGV bei 14,29. An Attraktivität gewinnt die Aktie durch eine regelmäßige Dividendenausschüttung, die zuletzt bei 7,83 Prozent am aktuellen Kurs von 22,02 Euro gemessen lag.

Continental

Die Continental AG mit Sitz in Hannover ist ein international tätiger Automobilzulieferer mit einer vielseitigen Produktpalette, unter anderem bestehend aus Reifen, Fahrzeugelektronik und Bremssystemen. Mit der Reifen-Sparte gehört Continental derzeit zu den führenden Herstellern weltweit. Darüber hinaus zeichnet die Continental AG übergreifend durch die hohe Qualität der eigenen Produkte aus.

Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Konzern einen Gesamtumsatz von 33,77 Milliarden Euro erwirtschaften können, der Gewinn lag bei 813 Millionen Euro. Aufgrund der schwierigen Marktverhältnisse im Automobilbereich musste die Aktie Verluste in den vergangenen 52 Wochen in Höhe von rund 48 Prozent hinnehmen. Die vergangenen Quartalszahlen von Continental hingegen zeigen Umsatz- und Gewinndaten weit über Vorjahresniveau. Konkret liegt die derzeitige Geschäftsprognose für 2022 bei einem Umsatz zwischen 38,3 und 40,1 Milliarden Euro sowie einen Gewinn von maximal 2,29 Milliarden Euro. Die Analysten stufen die Continental-Aktie hingegen mit 11 zu 18 überwiegend auf Halten ein, die Prognosen reichen dennoch bis zu 161 Prozent Kurspotenzial.

Die Fundamentaldaten zeigen derzeit noch einen KBV von 0,75 an, sowie einen KGV von 27,94. Für alle Anleger schüttet Continental zudem eine jährliche Dividende in Höhe von 4,44 Prozent aus, bei einem derzeitigen Kurs von 55,98 Euro.

BMW AG

Die BMW AG ist fast allen Deutschen ein Begriff. Der Automobil- und Motorradhersteller aus München, mit seiner Kernmarke BMW, gehört zu den Premium-Herstellern schlechthin und zählt mit 2,5 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen noch dazu zu den größten Herstellern weltweit. Neben der Kernmarke gehören unter anderem die Marken Rolls-Royce und Mini zum Konzern.

In 2021 konnte durch die 2,5 Millionen ausgelieferten Fahrzeuge ein Umsatz von 111,24 Milliarden Euro erwirtschaftet und ein Gewinn von 13,40 Milliarden Euro ausgewiesen werden. Die Aktie von BMW hat im Jahresverlauf zwar einen deutlichen Verlust erlitten, notiert aber aktuell nur knapp unter dem Kurs vor einem Jahr. Zum Jahreshoch betrachtet notiert die Aktie 10,7 Prozent unter diesem. Mit 13 Analysten stuft der überwiegende Teil der 22 Analysten die BMW-Aktie auf Kaufen ein. Das höchste Kursziel zeigt ein Potenzial von 81,8 Prozent an. Trotz des schwierigen Marktumfelds konnte BMW sich bis zuletzt behaupten und hat Quartalszahlen über Vorjahresniveau verkünden können.

Wie auch die Aktie von Vonovia weist auch die Aktie von BMW ein KBV von unter eins auf. Derzeit liegt das KBV bei 0,63 und das KGV bei 2,97. Neben dem Kurszuwachs-Potenzial bietet die Aktie eine attraktive Dividende, die zuletzt bei 7,27 Prozent lag, bei einem Kurs von 83,38 Euro.

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Mario Pervan

Profi Investor

Mario Pervan

Profi Investor

An der Börse zu investieren ist viel zu kompliziert und benötigt ein Kapital von mehreren Millionen Euro? Viele haben genau diese Vorstellung, daher habe ich es zu meiner Aufgabe gemacht, mein Wissen über Aktien, Kryptowährungen, ETFs und vielen weiteren Investmentmöglichkeiten mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen. Anbei einige Fakten zu mir: - 24 Jahre alt - 6 Jahre Börsenerfahrung - Vorliebe zu Dividenden-Aktien - meist ein langfristiger Anlagehorizont - stetig auf der Suche nach Chancen, um Ineffizienzen des Marktes auszunutzen
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