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Die besten finanziellen Vorsätze für das neue Jahr
Die besten finanziellen Vorsätze für das neue Jahr

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Es gehört zum Ritual des Jahreswechsels, das neue Jahr mit einer Reihe guter Vorsätze zu begrüßen. Meistens gelingt es trotz anfänglicher Entschlossenheit nicht, die eigenen Vorsätze langfristig umzusetzen. Doch gelegentlich bleibt doch mal etwas hängen. Daher gibt es keinen Grund, es nicht zumindest zu versuchen.
In diesem Sinne ist dies der ideale Zeitpunkt, um endlich einmal die eigenen Finanzen umzukrempeln. Im Folgenden sind einige der besten finanziellen Vorsätze für 2021 aufgelistet. Gelingt es dir, auch nur einen davon wirklich umzusetzen, wäre dies bereits ein großer Gewinn für dich.

1. Finanzielle Ziele definieren

Jeder hat zumindest eine ungefähre Vorstellung davon, welche Wünsche man sich erfüllen möchte. Diese sind zumeist auch an vage finanzielle Ziele geknüpft, die notwendig sind, um sich die eigenen Wünsche zu erfüllen. Doch es zahlt sich langfristig gesehen aus, sich ganz konkrete finanzielle Ziele zu setzen, die über die Finanzierung des nächsten Urlaubs oder eines neuen Fernsehers hinausgehen.

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Ein hervorragendes langfristiges Ziel ist es, für den Ruhestand zu planen. Auch andere größere Anschaffungen wie ein Eigenheim erfordern eine weitreichende finanzielle Planung. Je eher du dies angehst, desto schneller erreichst du die eigenen Ziele auch.
Dabei solltest du jedoch darauf achten, den langfristigen Plan in eine Zahl kurzfristigerer Etappenziele zu unterteilen. Dadurch erscheint der Weg zum Ziel weniger lang. Durch das stetige Erreichen dieser Zwischenziele ist es zudem auch leichter, die eigene Motivation aufrecht zu erhalten. Dies ist gerade für einen guten Vorsatz wichtig, um zu verhindern, dass du die eigenen Pläne bereits nach wenigen Monaten wieder aus dem Blick verlierst.

2. Sparsamer mit dem Geld umgehen

Auch ein sparsamerer Umgang mit dem eigenen Geld ist ein guter Vorsatz für das neue Jahr. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dies zu bewerkstelligen. Zum einen lohnt es sich jedes Jahr, die laufenden Kosten auf den Prüfstand zu stellen. Hierbei geht es zum einen um die Kosten für Strom und Gas. Pünktlich mit dem Jahreswechsel beglücken viele Anbieter ihre Kunden nur allzu gerne mit Preiserhöhungen. Ein Vergleich und gegebenenfalls Anbieterwechsel lohnen sich daher recht häufig.

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Darüber hinaus bietet es sich an, ab Januar einfach einmal zu versuchen, umsichtiger einzukaufen. Indem du Mahlzeiten langfristig planst und bei Sonderangeboten auf Vorrat kaufst, kannst du leicht über das Jahr hinweg viel Geld sparen. Bei teuren Einkäufen solltest du hingegen erst ein paar Tage warten und überlegen, ob sich der Kauf auch wirklich lohnt. Diese Dinge sind bedeutend weniger anstrengend als ein Gang ins Fitnessstudio und haben dafür deutlich schneller einen positiven Effekt.

3. Ein persönliches Budget erstellen

Sparen und die eigenen finanziellen Ziele verwirklichen geht deutlich leichter, wenn du einen genauen Überblick über die eigenen Einnahmen und Ausgaben hast und entsprechend planen kannst. Hierfür solltest du dir idealerweise einen Budgetplan erstellen. Hierfür schreibst du sämtliche Einnahmen und Ausgaben auf, welche üblicherweise innerhalb eines Monats anfallen. Anschließend unterteilst du deine Ausgaben in Fixkosten und variable Kosten.
Es ist deutlich einfacher, bei den variablen Kosten einzusparen als bei den Fixkosten. Zu Letzteren gehören Dinge wie Miete und Nebenkosten. Zu den variablen Kosten gehören jedoch Dinge wie Abos und Ausgaben für Einkäufe. Hier kannst du bei deinen Sparbemühungen ansetzen und jeden Monat zusätzliches Geld herausschlagen.

Am besten solltest du zu Beginn noch etwas flexibel mit deinem Budget sein. Gerade am Anfang kannst du noch nicht so richtig einschätzen, wie viel Geld du wirklich einsparen kannst. Wenn dein Budget gleich am Anfang zu eng gefasst ist, wirst du dich schnell finanziell eingeengt fühlen und die Idee evtl. wieder verwerfen. Fängst du hingegen langsam an, kannst du dich später immer noch steigern. Gleich zu Beginn zu ehrgeizige Vorsätze zu fassen, ist einer der Hauptgründe, weshalb man sie meistens bereits nach kurzer Zeit nicht mehr einhalten kann.

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4. Schuldenabbau in Angriff nehmen

Es ist immer eine gute Idee, die eigenen Schulden abzubauen. Solange Schulden auf dir lasten, sind deine finanziellen Möglichkeiten eingeschränkt. Dadurch kannst du dir zum einen weniger leisten. Gleichzeitig ist es auch deutlich schwieriger, Geld zu sparen und sich ein Vermögen aufzubauen, wenn andauernd noch hohe Schulden bedient werden müssen.

Es lohnt sich, all deine Verbindlichkeiten zu ordnen und dir einen Überblick darüber zu verschaffen, wo sich dir die Möglichkeit bietet, den Schuldenabbau zu beschleunigen. Ein besonderes Augenmerk solltest du dabei auf Schulden mit hohen Zinssätzen legen. Oftmals handelt es sich dabei um Kreditkartenschulden oder Dispokredite.
Üblicherweise solltest du für den Schuldenabbau rund 20 Prozent deines Einkommens verwenden. Falls du damit nicht auskommst, ist dies ein deutliches Zeichen, dass du zu hohe Schulden hast. In dem Fall sollte dein Fokus zuerst darauf liegen, deine Ausgaben zu reduzieren und das Machen neuer Schulden zu verhindern, bis du unter diese Quote kommst. Dies ist definitiv ein lohnendes finanzielles Zwischenziel und ergänzt sich daher gut mit den obigen Punkten.

5. Sich finanziell weiterbilden

Dich weiterzubilden ist immer eine gute Idee. Kaum eine Investition lohnt sich langfristig gesehen so sehr wie eine Investition in sich selbst. Um das Maximum aus deinen finanziellen Möglichkeiten und deinen Investments zu machen, solltest du über eine ausreichende finanzielle Grundbildung verfügen. Falls du dies noch nicht tust, ist dies der perfekte Zeitpunkt, um es nachzuholen.

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Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich finanziell weiterzubilden. Du kannst eine Reihe leicht verständlicher Finanz- und Anlagebücher lesen, eine Finanzzeitschrift abonnieren, dich über das Internet informieren oder dir von einem Finanzberater helfen lassen.

6. Anfangen zu investieren

Der richtige Zeitpunkt, mit dem Investieren anzufangen, ist stets heute. Da der Zeitpunkt gerade mit dem Beginn eines neuen Jahres zusammenfällt, spricht daher wirklich alles dafür, so schnell wie möglich damit zu beginnen, das eigene Geld gewinnbringend anzulegen.
Je eher du dies tust, desto länger kannst du dein Geld für dich arbeiten lassen und desto schneller baust du dir ein Vermögen für später auf. Besonders die Anlage in Wertpapiere eignet sich für diese Zwecke hervorragend. Die Hürden hierfür sind wesentlich geringer als beim Immobilienkauf. Es gibt daher auch keinen Grund, zu warten und erst einmal Geld anzusparen. Über günstige Online-Broker und Direktbanken sowie flexible ETF-Sparpläne kannst du jederzeit und auch mit geringen Beträgen investieren.

Was du auf keinen Fall tun solltest, ist zu versuchen, deinen Eintritt in die Wertpapieranlage zu timen. Es ist unmöglich, vorauszusehen, wann die Kurse gerade besonders günstig sein werden. Wenn du zu lange wartest, vergeudest du bloß wertvolle Zeit. Neujahr kommt schließlich nur einmal im Jahr und deinen jetzigen Schwung solltest du am besten mitnehmen.

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