Diese 5 Dinge deuten darauf hin, dass Du nicht genug für Dein Alter zurücklegst

Für viele liegt der eigene Ruhestand noch Jahrzehnte in der Zukunft. Es ist jedoch nie zu früh, sich Gedanken über die eigene Altersvorsorge zu machen. Je eher man damit anfängt, desto leichter fällt es, sich ein weiches Polster für das Alter aufzubauen. Wer dies nicht tut, könnte mit dem Eintritt ins Rentenalter eine unschöne Überraschung erleben. Doch woran genau erkennt man eigentlich, ob diesbezüglich noch Nachholbedarf herrscht?
1. Wie viel meines jährlichen Einkommens lege ich eigentlich zurück?

Eine vernünftige private Altersvorsorge setzt voraus, dass man auch einen Überblick darüber hat, wie viel Geld man eigentlich Jahr für Jahr beiseite legt. Wer sich die obige Frage stellt und keine Aufzeichnungen bei der Hand hat, um sie zu beantworten, fährt ohne Licht im Nebel. Ein vernünftiger Finanzplan ist für jedes Sparziel wichtig. Für die Altersvorsorge ist er jedoch unentbehrlich, da das Ziel des Vermögensaufbaus noch in weiter Ferne liegt.

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Es gibt keinen festen Betrag, wie viel man für die Rente zurücklegen sollte. Meistens wird eine Quote zwischen 10 und 15 Prozent des eigenen Einkommens genannt. Allerdings hängt dies natürlich auch davon ab, wie viel Geld man überhaupt entbehren kann.
2. Man hat keine Ahnung, wie viel Geld man im Alter benötigt

Niemand kann genau wissen, wie viel Geld in Zukunft notwendig ist, um einen vernünftigen Lebensstil zu führen. Zum Teil ist dies von der weiteren Entwicklung der Inflation abhängig. Dadurch wird das Geld jedes Jahr ein kleines Stück weit entwertet. Mit dem aktuellen Einkommen würde man daher in 30 Jahren deutlich weniger weit kommen als heute. Normalerweise wird die Inflation durch eine entsprechende Erhöhung bei Einkommen und Rente ausgeglichen. Allerdings hinkt beides der tatsächlichen Rate der Geldentwertung spürbar hinterher. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass man im späteren Lebensabschnitt mehr Geld benötigen wird, als man dies heute vielleicht glauben mag.

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Erschwerend hinzukommt, dass viele Menschen unterschätzen, welche Ausgaben sie im Alter haben werden. Es herrscht diesbezüglich ein weitverbreiteter Irrglaube, dass man aus irgendeinem Grund im Alter weniger Geld benötigen wird als jetzt. Allerdings kommen mit den Jahren oft zusätzliche Kosten auf einen zu. So steigt beispielsweise der Bedarf an medizinischer Versorgung. Nicht alles davon wird von der gesetzlichen Krankenkasse gedeckt. Wer sich privat versichert, wird im Alter hingegen mit deutlich steigenden Beiträgen konfrontiert.

Zu guter Letzt möchten die meisten im Alter sicherlich noch ein bisschen zusätzliches Geld zur Verfügung haben, um sich die eigenen Lebensträume zu erfüllen. Es gibt manche Dinge, für die hat man erst im Ruhestand so richtig Zeit. Vielleicht möchte man einmal im Leben eine umfassende Weltreise machen. Eventuell entdeckt man auch ein neues Hobby für sich. Um sich dies jedoch leisten zu können, wird zusätzliches Geld benötigt. Den Grundstein hierfür legt man jedoch bereits in jungen Jahren.
3. Das Geld ist jetzt schon knapp

Statistiken zufolge ist mittlerweile jeder Fünfte über 65-Jährige in Deutschland von Altersarmut bedroht. Einer der wichtigsten Indikatoren, ob man selbst einmal Gefahr läuft, in die Altersarmut zu rutschen, ist das aktuelle Einkommen. Wer bereits jetzt Schwierigkeiten damit hat, mit dem eigenen Geld über die Runden zu kommen, läuft sehr wahrscheinlich Gefahr, mit dem Eintritt in die Rente noch größere Probleme zu bekommen. Das Brutto-Rentenniveau liegt bei ca. 44,7 Prozent. Die Grenze für eine Armutsgefährdung liegt laut Definition der Europäischen Union bei 840 Euro im Monat.

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4. Man verlässt sich auf die staatliche Rente

Im Vergleich zu vielen anderen Ländern verfügt Deutschland über ein sehr stark ausgebautes Sozialsystem. Auch die Rente war über Jahrzehnte hinweg sicher. Allerdings wächst die Zahl der kritischen Stimmen am deutschen Rentensystem nunmehr seit vielen Jahren. Seit Langem ist von der sogenannten Rentenlücke die Rede. Verlässt man das Berufsleben, bricht ein signifikanter Teil des monatlich verfügbaren Geldes weg. Für viele Menschen reicht die staatliche Rente hinten und vorne nicht.
Erschwerend hinzu kommt, dass das Rentensystem aufgrund des voranschreitenden demografischen Wandels zunehmend instabiler wird. Ein immer kleiner werdender Teil der arbeitenden Bevölkerung steht einer wachsenden Zahl an Rentnern gegenüber. Auf Dauer droht das deutsche Rentensystem dadurch aus den Fugen zu geraten. Bisher handelte es sich dabei stets nur um Prognosen. Mit der Generation der Babyboomer steht nun jedoch ein besonders geburtenstarker Jahrgang vor dem Eintritt in das Rentenalter. Ob die zukünftige Finanzierung der Rente trotzdem als sicher angesehen werden kann, wie viele Politiker immer wieder versichern, sollte zumindest in Zweifel gezogen werden.

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Schon jetzt raten Experten dazu, sich neben der staatlichen Rente noch zusätzlich um eine private Altersvorsorge zu kümmern. Entsprechende Programme und Anreize existieren bereits seit Jahren. Wer sich hingegen gänzlich auf den Staat verlässt, geht ein hohes Risiko ein. Wenn man selbst erst einmal von der Rentenlücke betroffen ist, ist es zu spät, noch etwas daran zu ändern.
5. Es bestehen hohe Schulden

Ächzt man schon heute unter der eigenen Schuldenlast, ist dies ein guter Indikator, dass es auch in späteren Jahren nicht sonderlich gut um die eigenen Finanzen bestellt sein wird. Selbstverständlich sind nicht alle Schulden grundsätzlich schlecht. Wer beispielsweise ein Eigenheim abbezahlt, betreibt damit durchaus eine vernünftige Form der Altersvorsorge.

Anders sieht die Sache hingegen aus, wenn man in erster Linie Konsumschulden abbezahlt. Darlehen, Kreditkarten und der Kauf auf Raten gehören heutzutage für viele Menschen dazu. Allerdings birgt diese Form des Konsums auch erhebliche Risiken. Sie verleitet einen nämlich dazu, mehr Geld auszugeben, als man eigentlich hat. Im Laufe der Zeit sammeln sich dadurch erhebliche Schuldenberge an. Früher oder später schränken die hierdurch notwendig gewordenen Tilgungsraten den eigenen finanziellen Spielraum ein. Unter solchen Voraussetzungen fällt die eigene Altersvorsorge nochmals deutlich schwerer.

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