Diese sieben Dividenden-Aktien würde ich im April 2021 kaufen

Unser Autor Sebastian Röhler schreibt bei ETF Nachrichten über die Geldanlage am Aktienmarkt. Privat setzt er auf eine Kombination aus Wachstums- und Dividendendepot. Im folgenden Beitrag stellt er sieben Dividenden-Aktien vor, die er aktuell für kaufenswert hält.

Anhänger einer Dividendenstrategie erfreuen sich an den regelmäßigen Ausschüttungen der Unternehmen. Diese werden bestenfalls direkt wieder in den Aktienmarkt investiert, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren. Dabei gibt es gar nicht die eine Dividendenstrategie – einige Investoren setzen vermehrt auf Dividendenwachstum, während für andere Anleger die Höhe der Gewinnausschüttung die entscheidende Rolle spielt. Wichtig ist jedoch allen Dividendeninvestoren, dass ein Teil der Unternehmensgewinne auf dem Verrechnungskonto landet.

Besonders spannend sind Dividendenaktien, wenn Investoren einen günstigen Einstieg erwischen. Wenn Kurs und Dividenden steigen, kann die Ausschüttungsrendite in einigen Jahren im Vergleich zum Einstandskurs überproportional stark anwachsen. Persönliche Dividendenrenditen im höheren zweistelligen Bereich wären dann keine Seltenheit.

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Aus diesem Grund gibt es im folgenden Beitrag sieben Dividenden-Aktien, die ich im April 2021 kaufen würde.

SAP (WKN: 716460)

In der letzten Woche ging es für die SAP-Aktie um 7 % nach oben. Im April 2021 befindet sich die SAP-Aktie somit in einer starken Ausgangsposition. Ein Blick auf die Charttechnik offenbart weiteres Wachstumspotenzial. Zugleich scheinen die Investoren wieder Gefallen am deutschen Softwareunternehmen zu finden.

Nachdem im letzten Jahr verkündet wurde, dass die Margen dem langfristigen Wachstum geopfert werden, zogen viele Investoren die Reißlinie – obgleich die Zukunftsaussichten gut scheinen. Nun verkündete der Technologieriese Google, dass er in Zukunft auf SAP statt Oracle (WKN: 871460) setzen wird. Nach kurzer Stagnation im Jahr 2021 sollen Umsatz und Gewinne anschließend weiterwachsen.

Zudem zahlt SAP seit mittlerweile 21 Jahren eine Dividende, die auch bereits seit neun Jahren erhöht wurde. Die Dividendenrendite lag 2019 bei 1,35 %.

Fresenius (WKN 578560)

Ein weiterer Kandidat für das Dividenden-Depot ist im April 2021 das deutsche Unternehmen Fresenius. Dabei handelt es sich um ein weltweit aktives Gesundheitsunternehmen, dessen Fokus jedoch auf Europa liegt. Allerdings wurden in der letzten Zeit auch Krankenhäuser in Südamerika hinzugekauft – hier könnte Wachstumspotential schlummern.

In der Corona-Pandemie musste Fresenius mit verschiedenen Problemen kämpfen. Die Sterblichkeitsrate der eigenen Dialyse-Patienten war überdurchschnittlich, Krankenhausbetten mussten freibleiben und Operationen verschoben werden. Darüber hinaus musste Fresenius höhere Ausgaben tätigen, um Hygieneauflagen zu erfüllen.

Dennoch gibt es gute Gründe für langfristiges Kurswachstum. Der demografische Wandel führt zu einer immer älter werdenden Gesellschaft. In den Schwellenländern steigt der Wohlstand. Es gibt immer mehr funktionierende Gesundheitssysteme. Dazu kommt der technologische Fortschritt, der wiederum gezielte Behandlungen ermöglicht. Als deutscher Dividendenaristokrat zahlt Fresenius eine Dividende von über 2 %.

Unilever (WKN: A0JNE2)

Unilever ist ebenfalls ein heißer Kandidat auf der Dividendenaktien-Liste für den Monat April. Zu Unilever muss man nicht viele Worte verlieren, denn das Internet ist voll mit Analysen und Empfehlungen. In den letzten sechs Monaten ging es für die Unilever-Aktie über 10 % nach unten. Die Positionierung in den Schwellenländern, der Fokus auf Nachhaltigkeit und die Dividendenrendite von über 3 % machen Unilever zu einem spannenden Kauf im April 2021.

Diageo (WKN: 851247)

Diageo ist ein britischer Getränkehersteller, der sich auf die Produktion von Spirituosen und Alkohol konzentriert hat. Ein Großteil der beliebtesten Schnapssorten der Welt stammt aus der Produktion von Diageo. In den Schwellenländern steigt der Marktanteil des Unternehmens weiterhin – zugleich schlummert dort Wachstumspotential. Seit 34 Jahren zahlt Diageo die Dividende aus und erhöht sie Jahr für Jahr. Mittlerweile gibt es jährlich über 2 % für die Anleger.

Visa (WKN: A0NC7B)

Visa ist einer der beiden großen Kreditanbieter weltweit. Im Duopol gemeinsam mit Mastercard (A0F602) generiert Visa beständig Umsätze. Von der Öffnung und dem vermehrten Reisen in der Post-Corona-Zeit dürfte Visa deutlich profitieren.

Mit einem jährlichen Gewinnwachstum im zweistelligen Bereich ist Visa kein typischer Dividendenwert. Allerdings schüttet das Unternehmen bereits seit 13 Jahren eine Dividende an ihre Anleger aus. Diese wurde in den letzten vier Jahren erhöht und nähert sich der 0,5 %. Die Mischung aus Kurspotential und Dividendenwachstum macht Visa zu einer spannenden Aktie im April 2021.

Novo Nordisk (A1XA8R)

Spannend und in einem Zukunftstrend positioniert, ist auch der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk. Im letzten Jahr entwickelte sich die Aktie mit nur 6 % Performance unterdurchschnittlich. Dennoch dürfte Novo Nordisk langfristig profitieren. Schließlich ist das Unternehmen der Marktführer im Bereich Diabetes. Immer mehr Menschen weltweit erkranken an Diabetes. Dies bedeutet Wachstum für Novo Nordisk. Für ihr Vertrauen werden Anleger mit einer Dividendenrendite von knapp 2 % belohnt, die seit 21 Jahren gezahlt wird.

Church & Dwight (WKN: 864371)

Wer sich eine Aktie aus dem Konsumgütersektor sucht, stößt oftmals auf bekannte Namen. Church & Dwight ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich oftmals unter dem Radar der Anleger bewegt. Das Unternehmen kauft regelmäßig kleinere Akteure auf und integriert die Marken in das eigene Portfolio. Bei Church & Dwight liegt der Fokus auf Wachstum – dennoch gibt es eine Dividende über 1 %, die mittlerweile seit 21 Jahren gezahlt wird.

In den letzten Monaten kam die Aktie deutlich zurück. Vom Allzeithoch jenseits der 80-Euro-Grenze ging es bis auf 65 Euro zurück. Im April 2021 hat die Church & Dwight Aktie die 70 Euro wieder erreicht. Dennoch scheint ein Kauf lohnend, wenn Anleger auf ein wachsendes Unternehmen setzen wollen, das sich im beständigen Konsumgütermarkt befindet.

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