Finanzielle Bildung für Kinder: 10 Tipps für (werdende) Eltern

Eltern sind nicht nur für die eigene finanzielle Bildung verantwortlich. Zudem können die Eltern ihren Kindern wertvolles Wissen vermitteln und den Grundstein für finanziellen Erfolg legen. Das staatliche Schulsystem lässt in puncto Finanzbildung zu wünschen übrig. Doch Meckern kann jeder, eigenverantwortliches Handeln heißt die Devise. Schließlich hat es jeder selbst in der Hand, seine finanzielle Bildung zu verbessern und diese an die geliebten Nachkommen weiterzugeben. Die folgenden 10 Tipps helfen dir bei der spielerischen Umsetzung.
1. Endlichkeit von Geld vor Augen führen

Eltern sollten ihren Kindern früh vor die Augen führen, dass Geld endlich ist. Schließlich werden die Wünsche der Kinder im Laufe der Zeit immer größer und kostenintensiver. Mit einer Begrenzung des Taschengelds lernen die Kinder früh, dass man sich nicht alles kaufen kann. Oftmals bedarf es einer Entscheidung zwischen zwei Spielzeugen, die beide gleichermaßen toll zu sein scheinen. Was Eltern das Herz zerbrechen kann, ist eine wichtige Lektion. Kinder lernen frühzeitig den Umgang mit Geld. Zudem ist es für die Kleinen kein schönes Gefühl, zu wenig Geld für eine Anschaffung zu haben. Kinder bekommen die Gelegenheit, sich einen finanziellen Puffer bereitzulegen – eine Fähigkeit, die im späteren Leben Gold wert ist.

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2. Strategie für die finanzielle Erziehung

Die Kinder sind da, die Zeit vergeht im Flug. Wenn das Kind in das Grundschulalter kommt, muss eine Strategie für die Finanzerziehung her. Schließlich ist es wenig Erfolg versprechend, wenn sich Eltern als Oberlehrer vor den Kindern aufplustern und über die Gefahren der Finanzwelt schwadronieren. Spielerisches Lernen heißt die Devise! Bestenfalls legen sich die Eltern einen Zeitplan zu Recht und planen ihre finanzielle Erziehung. Vom ersten Taschengeld über zusätzliche Einnahmen und den Überblick via Haushaltsplan bis hin zu weiterführender Finanzbildung ist alles möglich – Schritt für Schritt werden die Kinder zu echten Finanzexperten.
3. Kreativität und Unternehmertum fördern!

Zusatzverdienst und kreative Tätigkeiten sind gern gesehen – wenn die Kinder das Geld als endliches Gut auffassen, folgt der nächste Schritt. Auf der Suche nach Zusatzeinnahmen können Eltern die Kreativität ihrer Kinder fördern. Wie lässt sich Geld verdienen? Wie kann ich mein Taschengeld vermehren? Mit der notwendigen Freiheit und Unterstützung werden aus den Kindern nicht nur Finanzexperten, sondern wohlmöglich auch erfolgreiche Unternehmer.

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4. Positive Einstellung zu Geld

„Über Geld spricht man nicht!“. Diese Einstellung ist unglücklicherweise weit verbreitet. Doch warum ist Geld in vielen Haushalten eigentlich ein Tabu-Thema? Damit die Kinder ein positives Verhältnis zu Geld entwickeln, ist eine Tabuisierung der falsche Weg. Vielmehr sollten die Vorteile von Vermögensaufbau und Freiheit dargestellt werden. Schließlich ist es keineswegs verwerflich, wenn die Kinder später viel Geld verdienen wollen.

5. Zinsen veranschaulichen

Frei nach Albert Einstein ist der Zinseszinseffekt das achte Weltwunder. Wer Zinsen nutzt, lässt sein Geld für sich arbeiten. Da tut es auch keinen Abbruch, dass die Zeiten von Sparbuch und Zinsen vorbei scheinen. Eltern können mit ihrem Kind einen individuellen Vertrag aushandeln und angemessene Zinsen für das „Sparen“ bezahlen. Die Kinder lernen somit früh, dass es durchaus sinnvoll ist, das eigene Geld nicht immer auszugeben, sondern schlau zu investieren. Mit fortschreitendem Alter können die Eltern ihrem Kind die Vorzüge von Investitionen an einem ETF-Sparplan vorführen – zahlreiche ETF-Rechner stehen dafür zur Verfügung.
6. Früh Geld verdienen

Einen finanziellen Bonus gibt es für die Kinder bei der Erledigung verschiedener Aufgaben. Eltern können kleine Aufgaben an den Nachwuchs übergeben. Dieser kann sich etwas Geld hinzuverdienen. Kinder schätzen infolgedessen das Geld mehr. Die Erfüllung besonderer Wünsche erfordert immer einen gewissen Aufwand. Es obliegt somit der Entscheidung der Kinder, ob sie bereit sind, für ihren Wunsch zu arbeiten.

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7. Mit Bedacht über Geld reden

Welche Eltern kennen das nicht? Unbedacht rutscht im Gespräch ein Wort heraus und die Kinder haben wieder etwas Neues gelernt. Derartige Unachtsamkeit kann bei der finanziellen Erziehung weitreichende Folgen haben. Wer negativ über Geld spricht oder den Kindern ungewollt falsche Wertmaßstäbe vermittelt, konterkariert seine finanzielle Erziehung. Folglich sollten Eltern jedes Wort über Geld genau abwägen – erst, wenn Mama und Papa allein sind, gibt es keine Grenzen mehr.
8. Eigenverantwortung und aus Fehler lernen

Das Taschengeld gehört den Kindern – niemand anderen! Somit sollten die Kinder auch eigenständig entscheiden, wie das Taschengeld zum Einsatz kommt. Ganz gleich, ob ein neues Comic, das zehnte Kuscheltier oder ein nützliches Buch – wenn die Kinder eigenverantwortliche Entscheidungen treffen, wirkt sich dies positiv auf das Selbstvertrauen aus. Das Gegenteil ist der Fall, wenn Eltern ständig die Kontrolle ausüben wollen. Zudem sollten die Erwachsenen ihre Kinder nicht vor jeder Fehlentscheidung bewahren. Jeder Fehlkauf hat seine Funktion, denn aus Fehlern können die Kinder lernen.

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9. Ein Hund namens Money von Bodo Schäfer

Finanzbücher gibt es für Jung und Alt. Frei nach dem Motto „Wissen ist Macht“ können sich die Kinder mit einem altersgerechten Finanzbuch weiterbilden. Bodo Schäfer hat mit seinem Buch „Ein Hund namens Money“ ein Kinderbuch der Extraklasse veröffentlicht. Ein kleines Mädchen findet eines Tages einen verletzten Hund und bringt ihn mit nach Hause. Der Labrador namens Money kann erstaunlicherweise sprechen und ist ein echtes Finanzgenie. Folglich erklärt der Hund dem Mädchen alles Wissenswerte über die Finanzwelt und gibt Tipps zum Umgang mit Geld.
10. Kindheit genießen!

Die Vermittlung von finanzieller Bildung an die eigenen Kinder ist aller Ehren wert. Dennoch sollten Eltern ihren Kindern den notwendigen Freiraum geben. In ihrer Kindheit sollten die Kleinen zuallererst Kind sein dürfen. Mit fortgeschrittenem Alter können dann die vorherigen Tipps helfen, Finanz-Basics kindergerecht zu erläutern und den Kindern einen Vorteil im Leben zu verschaffen. Wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, hängt von den Kindern ab. Gute Eltern merken es jedoch, wenn das geliebte Kind reif für die erste Finanz-Stunde mit Mama und Papa ist.

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