Fünf der besten Aktien für den Juli

Nachdem die Aktienmärkte zwischen Mai und Juni im Plus lagen, hat sich in den letzten Wochen wieder etwas mehr Verunsicherung an den Märkten breit gemacht. Das bedeutet jedoch nicht, dass es zurzeit keine interessanten Anlagemöglichkeiten gibt. Einige Unternehmen profitieren auch weiterhin von der Pandemie, während andere wiederum besser durch die Corona-Krise kommen, als bisher erwartet worden war. Hier sind 5 Aktien, welche man im Juli im Auge behalten sollte.
Crown Castle International

Crown Castle International ist ein sogenannter Real-Estate-Investment-Trust (REIT). Als solches erwirbt und verwaltet das Unternehmen verschiedene Immobilien und vermietet diese anschließend an Kunden weiter. Crown Castle International hat sich auf die Vermietung von Mobilfunkmasten spezialisiert. Was vermietbare Immobilien angeht, stellen diese eine der lukrativsten Einnahmequellen dar. Bei den Mietern handelt es sich um große Mobilfunkunternehmen, welche gleich mehrjährige Verträge unterschreiben. Der Aufwand und die Kosten für die Instandhaltung sind für Crown Castle International hingegen nur minimal.

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In den vergangenen zehn Jahren steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um über 800 Prozent. Auch die zukünftigen Aussichten sind dabei mehr als rosig. In den kommenden Jahren wird mit einem massiven Ausbau der 5G-Technologie gerechnet. Hierfür werden die beteiligten Mobilfunkunternehmen mehr Infrastruktur benötigen. Dies erlaubt es Crown Castle International, mehr Mobilfunkmasten zu vermieten bzw. leichter gleich mehrere Mieter für einen einzigen Mast zu finden. Zusätzliche Mieter für bestehende Masten bedeuten höheren Umsatz ohne, dass hierfür großartige Investitionen seitens Crown Castle International notwendig wären.

Gleichzeitig besteht jedoch die Möglichkeit, dass zumindest ein Teil des Umsatzes in den kommenden Jahren wegbrechen könnte. Mit T-Mobile und Sprint sind zwei Mobilfunkanbieter dabei, ihre Infrastruktur zu verschmelzen. Hierdurch könnte die Nachfrage mittelfristig etwas zurückgehen. Da die beiden Unternehmen zusammengenommen jedoch nur 13 Prozent der vermieteten Masten beanspruchen, dürfte sich der negative Inpact in Grenzen halten.

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Der Kurs von Crown Castle International konnte sich nach dem Crash schnell erholen und bewegt sich seit Juni relativ gleichmäßig auf und ab. Mittel- bis langfristig steckt aufgrund des kommenden 5G-Ausbaus jedoch noch eine Menge Potenzial in der Aktie. Hinzu kommt, dass das Unternehmen als REIT 90 Prozent seines Gewinns als Dividende ausschüttet.

The Clorox Company

Hersteller von Konsumprodukten gelten auch in Krisenzeiten als sichere Anlage. Zurzeit sind Aktien von Unternehmen, welche auch Desinfektionsmittel in ihrem Sortiment haben, sogar besonders gefragt. Clorox zählt zu den Gewinnern der Pandemie. Rund ein Drittel seines globalen Umsatzes verdient das Unternehmen mit seinem Sortiment an Desinfektionsmitteln. In den vergangenen Monaten erhöhte Clorox seine Produktion in diesem Bereich um 40 Prozent, um der gesteigerten Nachfrage nachzukommen. Auch bei den herkömmlichen Reinigungsmitteln ist die Nachfrage zuletzt um 32 Prozent angestiegen.

Der Kurs der Clorox-Aktie wurde vom Börsen-Crash praktisch überhaupt nicht negativ beeinflusst. Vielmehr kam es Mitte März zu einem kurzzeitigen, massiven Anstieg der Aktie aufgrund von Spekulationen. In den vergangenen drei Monaten stieg der Kurs um rund 23 Prozent an. Zusätzlich verkündete das Unternehmen erst im Mai, die Quartalsdividende von 1,06 auf 1,11 US-Dollar zu erhöhen. Clorox zählt zu den Dividenden-Aristokraten und steigert seine Dividende bereits seit 43 Jahren regelmäßig.

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Solange das Corona-Virus weiterhin wütet, dürfte sich am Aufwärtstrend für Clorox auch nichts ändern. Die Aktie bietet Anlegern daher sowohl kurzfristig wie auch mittelfristig weiterhin eine sehr gute Perspektive. Die hohe Dividende ist dabei ein schöner Bonus. Marktforschungen haben zudem ergeben, dass der hohen Nachfrage nach Clorox-Produkten zurzeit auch ein hoher Verbrauch gegenübersteht. Das Umsatzplus ist daher nicht unbedingt auf Horten und Hamsterkäufe zurückzuführen. Daher dürfte der Umsatz auch nach dem Ende der Pandemie, wann immer dies sein mag, nicht zu stark einbrechen.

Adobe

Adobe stellt für Anleger derzeit eine sehr gute konservative Anlagemöglichkeit dar. Als Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen profitiert Adobe von der fortschreitenden Digitalisierung. Gleichzeitg verfügt die Firma in ihrem Marktsegment über eine herausragende Stellung. Designer, Photographen, Filmemacher und zahlreiche andere kreative Berufssparten greifen in großer Zahl auf die Produktpalette von Adobe zurück.

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Adobe gelang es dabei, seinen Umsatz in den vergangenen fünf Jahren jährlich durchschnittlich um 63 Prozent zu steigern. Im ersten Quartal dieses Jahres erzielte das Unternehmen einen Rekordumsatz von über 3 Milliarden Dollar. Dies stellt ein Wachstum von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. Die überraschend positiven Zahlen für das zweite Quartal zeigen zudem, dass auch die Corona-Krise dem Unternehmen keine großen Schwierigkeiten bereitet. Der Aktienkurs von Adobe stieg in den letzten drei Monaten um beinahe 35 Prozent.

Trotz seiner Marktdominanz arbeitet Adobe zudem fierberhaft daran, seine Produkte und Dienste enger mit dem Cloud-Geschäft zu verknüpfen. Dieses gilt als einer der größten Wachstumsmärkte in den kommenden Jahren. Um der derzeitigen Entwicklung Rechnung zu tragen, hat Adobe zudem die Nutzung seiner Creative Cloud auf das Homeoffice umgestellt. Unabhängig davon, ob sich der Trend zur Arbeit in den eigenen vier Wänden auch nach dem Ende der Pandemie fortsetzt, dürfte Adobe weiterhin auf dem aufteigenden Ast stehen.

Raytheon Technologies

Auch die Aktie des Luftfahrt- und Verteidigungsunternehmens Rytheon Technologies gehört im Juli zu den Anlagen, welche man im Auge behalten sollte. Das Unternehmen entstand erst am 3. April dieses Jahres aus einer Verschmelzung von Raytheon und der United Technologies Corporation. Vor der Verschmelzung zählte auch Raytheon zu den Dividenden-Aristokraten. Raytheon Technologies gedenkt, diese Tradition fortzusetzen. Jüngst zahlte das Unternehmen seinen Aktionären eine Dividendenrendite in Höhe von 2,84 Prozent aus.

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Zwar befindet sich die Luftfahrtindustrie derzeit in einer schwierigen Lage. Raytheon Technologies hat gegenüber anderen Herstellern jedoch den Vorteil, dass es den Großteil seines Umsatzes mit Militärkontrakten erzielt. Erst im Juni erhielt das Unternehmen abermals einen Zuschlag vom US-Militär in Höhe von über 2 Milliarden Dollar. Hinzu kommt, dass die Auftragsbücher nach dem Ende des ersten Quartals mit Aufträgen in Höhe von über 51 Milliarden Dollar prall gefüllt sind. In den ersten drei Monaten des Jahres verzeichnete das alte Raytheon zudem ein Umsatzplus von 6,5 Prozent.

Angesichts dieser Ausgangslage, dürfte das Unternehmen trotz eines temporären Auftragsrückgangs in den kommenden Monaten mehr als gut aufgestellt sein. Da sich dies in der bisherigen Entwicklung des Aktienkurses noch nicht wiederzuspiegeln scheint, sind auf absehbare Zeit stärkere Kursanstiege durchaus realistisch.

FedEx

Lange Zeit trat die Aktie von FedEx auf der Stelle. In den letzten Tagen kam es nun jedoch zu einem steilen Kursanstieg. Die Gründe hierfür liegen in der hervorragenden Auftragslage des Logistikunternehmens. Laut eigener Aussage wird das Unternehmen derzeit von einer regelrechten „Flut von Pakten“ erdrückt. Grund hierfür ist der enorme Anstieg beim Online-Handel.

Die Zahl der Pakete ist momentan so groß, dass FedEx mit der Auslieferung kaum hinterherkommt. Zuletzt sah sich das Unternehmen sogar dazu gezwungen, einzelnen Händlern Quoten aufzuerlegen, um die große Zahl an Paketen bewältigen zu können. Damit kommt FedEx allem Anschein nach deutlich besser durch die Krise, als dies von vielen Analysten erwartet worden war. Zwar ging das Versandaufkommen von Geschäftskunden tatsächlich deutlich zurück. Dies kann jedoch von dem wachsenden Segment des Online-Handels zu einem großen Teil kompensiert werden.

Aus dem Grund gilt die Aktie zurzeit als unterbewertet. Für Anleger bieten sich hierdurch kurzfristig gesehen Renditemöglichkeiten. Weil die Entwicklungen beim Onlinegeschäft zudem durchaus dauerhafter Natur sein könnten, ist auch die langfristige Perspektive von FedEx durchaus positiv. Spätestens, wenn auch die Zahl der Geschäftskunden wieder zunimmt, könnte das Unternehmen dadurch mit einem starken Umsatzwachstum rechnen.

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