In diesen ETFs und Aktien steckt Potenzial, auch wenn die zweite Welle kommt

Die Fallzahlen steigen mittlerweile auch in vielen Ländern Europas stark an. Andernorts hat man die Verbreitung des Corona-Virus bis jetzt nicht unter Kontrolle bekommen. Vieles deutet darauf hin, dass mit Anbruch der kalten Jahreszeit eine zweite Pandemiewelle über den Globus schwappt. Was dies für die Märkte bedeuten wird, lässt sich schwer voraussagen. Doch mit bestimmten Aktien und ETFs dürfte man als Anleger auf der sicheren Seite sein.
Steht die zweite Welle bevor?

Das RKI meldet, dass die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland auf über 2.500 geklettert ist. In zahlreichen anderen Ländern Europas wie Spanien, Belgien oder Island ist die Zahl der Infektionen bereits so stark angestiegen, dass sie von der Bundesregierung als Risikogebiete eingestuft worden sind. Mittlerweile klettert die Zahl der Neuinfektionen weltweit so stark an, dass es nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, ehe die zweite Welle auch hierzulande angekommen ist. In Großbritannien prognostizierten zuletzt 37 renommierte Wissenschaftler, dass der Höhepunkt im Januar oder Februar erreicht werden könnte.

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Angesichts dieser Aussichten liegt die Frage nahe, wie sich dies auf die weltweiten Aktienmärkte auswirken wird. Eine zuverlässige Prognose scheint derzeit kaum möglich zu sein. Im Gegensatz zum Frühjahr sind die Gesundheitssysteme nun besser vorbereitet, wodurch ein zweiter großflächiger Shutdown evtl. vermieden werden kann. Gleichfalls sind zahlreiche Unternehmen nach wie vor vom Umsatzrückgang angeschlagen. Die Gefahr eines weiteren wirtschaftlichen Schadens ist durchaus real. In den vergangenen Wochen ist zudem spürbar Nervosität in die Märkte eingekehrt.

Wer hier als Anleger auf der sicheren Seite sein will, hat dennoch ein paar interessante Optionen. Zum einen gibt es Unternehmen, deren Kurse sogar von einer zweiten Welle profitieren könnten. Zum anderen könnte es sinnvoll sein, sich auf Dinge zu konzentrieren, die in jeder Krise als sicherer Hafen gelten.

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Abbott Laboratories

Abbott Laboritories (US0028241000) ist ein weltweit agierender Pharmakonzern, der sich neben der Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln auch im Bereich der Labordiagnostik verdient gemacht hat. Vor allem Letzteres könnte sich in den kommenden Monaten erneut als Antriebsmotor für das eigene Geschäft erweisen. Das Unternehmen hat bereits einen 750 Mio. Dollar schweren Kontrakt über die Herstellung von Covid-19-Schnelltests von der US-Regierung in der Tasche. Die Nachfrage nach seinem neuen BinaxNOW-Schnelltest könnte im Herbst und Winter noch deutlich steigen.

Dies dürfte sich auch auf den Aktienkurs des Unternehmens positiv auswirken. Hinzukommt, dass Abbott Laboratories zu den Dividenden Aristokraten zählt. Seit nunmehr 48 Jahren hat das Unternehmen seine Ausschüttungen an Aktionäre durchgehend erhöht. Anleger könnten hier also gleich in zweifacher Hinsicht profitieren.
BioNTech

Das deutsche Biotech-Unternehmen BioNTech (US09075V1026) arbeitet derzeit mit dem US-amerikanischen Pharmakonzern Pfizer bei der Entwicklung eines möglichen Impfstoffes gegen das Virus zusammen. Das deutsch-amerikanische Team wird von diversen Experten sowie dem langzeitigen Impfadvokaten Bill Gates als führend im Rennen um einen Impfstoff betrachtet. Es liegt daher relativ nahe, dass BioNTech in den kommenden Monaten zu einer heiß begehrten Aktie werden könnte.

Gleichzeitig stehen jedoch noch die Ergebnisse der Phase 3 der klinischen Studie aus. Diese werden ca. gegen Ende dieses Monats erwartet. Sollte sich herausstellen, dass alles zufriedenstellend verlaufen ist, dürfte dies wohl der Startschuss für einen deutlichen Kursanstieg sein. Allerdings besteht auch hier die Gefahr, dass es zu Komplikationen bei der Testreihe gekommen ist. In diesem Fall könnte die erhoffte Kursrallye leicht in ihr Gegenteil umschlagen. Wer jetzt einsteigt, müsste demnach spekulieren. Auf Sicherheit bedachte Anleger sollten hingegen noch etwas warten.

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Teladoc Health

Teladoc Health (US87918A1051) gehört zu jenen Unternehmen im Gesundheitsbereich, welche vom aufkommenden Trend zur Fernmedizin profitieren. Das Unternehmen ist zurzeit der größte Anbieter von virtuellen Gesundheitsdienstleistungen in den USA. Bereits in den vergangenen Monaten profitierte Teladoc von der stark gestiegenen Nachfrage aufgrund der Angst vieler US-Amerikaner, sich bei einem Arztbesuch anzustecken.

Sollten die Fallzahlen in den kommenden Monaten weiter steigen, dürfte dies der Teladoc-Aktie mehr als gut tun. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass Telemedizin und E-Health nach dem Ende der Pandemie von der Bildfläche verschwinden werden. Ähnlich wie in der Arbeitswelt könnte die Digitalisierung auch hier zu einer dauerhaften Veränderung führen.
Dividenden-ETFs

Dividenden-Titel genießen den Ruf, auch in Zeiten der Krise ein sicherer Hafen für die Anlage zu sein. Selbst wenn die Kurse fluktuieren, bieten diese Aktien eine zuverlässige Rendite via Dividendenausschüttungen. Für Anleger, die auf Bewährtes setzen wollen, kann es daher sinnvoll sein, das eigene Portfolio mit einem Paar solcher Papiere aufzustocken.

Mit Abbott Laboratories wurde ein solches Unternehmen bereits genannt. Auch andere Pharmaunternehmen wie Johnson & Johnson (US4781601046) zählen zum erlauchten Kreis der Dividenden-Aristokraten. Zuletzt hatte der Konzern seine Dividende zum 58. Mal in Folge erhöht.

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Wer sich gleich eine ganze Reihe dieser Titel ins Portfolio holen möchte, kann dies leicht über einen ETF wie den SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF (ISIN: IE00B9CQXS71) tun. Der Indexfonds enthält 100 Unternehmen, welche ihre Dividende seit mindestens 10 aufeinanderfolgenden Jahren erhöht haben. Die Gewichtung erfolgt dabei jeweils gemessen an der aktuellen Dividendenrendite.

Der SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF im Überblick: 

  • Name: SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF
  • ISIN: IE00B9CQXS71
  • WKN: A1T8GD
  • Replikationsmethode: Physisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,45 %
  • Ertragsverwendung: Ausschüttend
  • Auflagedatum: 14.05.2013
  • Fondsgröße: 427 Mio. EUR
  • Handelbar bei u.a.: Smartbroker*, Consorsbank*, comdirect*

Biotech-ETFs

Biotech-Unternehmen gehörten bisher neben dem Tech-Sektor zu den großen Gewinnern der Krise. Viele dieser Unternehmen sind zurzeit an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 beteiligt. Zudem nutzen diese Firmen fortschrittliche Methoden zur Entwicklung zahlreicher anderer Impfstoffe und Medikamente. Aus diesem Grund ist es wahrscheinlich, dass aus diesem Sektor in Zukunft mehr als nur ein profitables Arzneimittel kommen wird.

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Von den drei hierzulande verfügbaren Biotech-ETFs haben sich alle drei deutlich besser geschlagen als der MSCI World. Der Invesco NASDAQ Biotech UCITS ETF (ISIN: IE00BQ70R696) ist derzeit mit einem Volumen von rund 500 Mio. Euro der mit Abstand Größte unter ihnen. Er bildet die Entwicklung von 116 Unternehmen aus dem Biotech- und Pharma-Sektor ab. Allerdings handelt es sich hierbei um einen rein synthetischen ETF. Zudem liegt der Fokus mit rund 92 Prozent fast ausschließlich auf den USA. Letzteres lässt sich in diesem Sektor jedoch ohnehin schwerlich vermeiden, da die meisten Biotech-Unternehmen derzeit dort ansässig sind.

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Der Invesco NASDAQ Biotech UCITS ETF im Überblick: 

  • Name: Invesco NASDAQ Biotech UCITS ETF
  • ISIN: IE00BQ70R696
  • WKN: A12CCJ
  • Replikationsmethode: Synthetisch
  • Laufende Kosten (TER): 0,40 %
  • Ertragsverwendung: Thesaurierend
  • Auflagedatum: 07.11.2014
  • Fondsgröße: 508 Mio. EUR
  • Handelbar bei u.a.: Smartbroker*, Consorsbank*, comdirect*

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