IPOs 2021: Diese deutschen Startups könnten bald an die Börse gehen 

Viele Anleger behalten die bevorstehenden IPOs im Blick. Denn im Anschluss gibt es wieder ein Unternehmen mehr, deren Aktie man sich ins Depot legen kann. Zugleich sind Zeichnungsgewinne möglich, wenn man als Privatanleger direkt am IPO teilnimmt.

Für Startups ist demgegenüber der Gang an die Börse der folgerichtige nächste Schritt. Denn entgegen aller Kritik, die oftmals aus einigen Parteien von links der Mitte zu hören ist, handelt es sich bei der Börse beileibe nicht um einen Ort der Spekulation ohne jedwede Bedeutung für die Wirtschaft. Im Gegenteil ist die realwirtschaftliche Bedeutung immens, da die Startups hier frisches Kapital aufnehmen können, um das weitere Wachstum zu finanzieren.

Immer wieder werden mögliche Börsengänge heiß diskutiert. Gerüchte machen einige Startups zu baldigen IPO-Kandidaten. Im folgenden Beitrag geht es um fünf deutsche Startups, die in der näheren Zukunft den Gang an die Börse wagen könnten.

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Babbel

Das 2017 gegründete Unternehmen Lesson Nine könnte mit der bekannten Sprachlernapp Babbel 2021 den IPO wagen. Gerüchte sprechen von einem Börsengang im laufenden Quartal. Dabei gehört das Unternehmen zu den Corona-Gewinnern, da im Lockdown immer mehr Menschen auf die Idee kamen, bequem mit dem Smartphone eine Fremdsprache zu lernen. Insider berichten, dass Lesson Nine im dritten Quartal den IPO an der Frankfurter Börse plant. Dann könnte das Unternehmen eine Bewertung von rund eine Milliarde Euro bekommen. Der Umsatz soll im laufenden Geschäftsjahr rund 200 Millionen Euro betragen.

Mymuesli

Noch ein gutes Stück konkreter könnten die Börsenpläne des Passauer Unternehmens Mymuesli sein. Denn Ende Juni wandelte sich das Unternehmen von einer GmbH in eine AG, um eine weitere Voraussetzung für den Börsengang zu erfüllen. Auch hier berichten Insider, dass der IPO definitiv noch im dritten Quartal stattfinden solle. Nach knapp 15 Jahren Unternehmenshistorie wäre der IPO beim wachstumsstarken Unternehmen ein folgerichtiger Schritt, um sich neues Kapital für Investitionen zu besorgen. Mymuesli gab zuletzt bekannt, dass ein beträchtlicher Anteil der eigenen Filialen geschlossen werden wird. Das neue Wachstum wird somit aus anderen Bereichen stammen – dafür braucht es zweifelsfrei frisches Kapital.

Celonis

Das Münchener Startup Celonis gehört zu den heißesten Kandidaten auf einen IPO im Jahr 2021. Doch auch in den letzten Jahren wurde immer mal wieder ein bevorstehender Börsengang ins Spiel gebracht. Bei der letzten Finanzierungsrunde wurde das Software-Startup auf einen Wert von rund 2,3 Milliarden Euro taxiert. Als schnell wachsendes Unternehmen setzt man auf Künstliche Intelligenz und Big Data – eine spannende Mischung, bei welcher Celonis Aufmerksamkeit bei einem Börsengang gewiss wäre. In der Corona-Pandemie stieg die Nachfrage nach der Softwarelösung, um die Krise effizient zu managen und die vorhandene Liquidität aufrechtzuerhalten. Das Marktumfeld könnte sich somit in diesem Jahr besonders gut eignen, um endlich den langersehnten Börsengang abzuschließen.

Sono Motors

Ein weiteres Münchener Unternehmen könnte in 2021 noch einen Börsengang hinter sich bringen. Der deutsche Solar-Auto-Entwickler Sono Motors plant dabei aller Voraussicht nach den IPO in den USA. Hier stellt sich noch die Frage, ob man wirklich den klassischen Börsengang wählt oder ein Umweg via SPAC das Mittel der Wahl ist. Insider berichten, dass Sono Motors bereits bei der US-Börsenaufsicht einen vertraulichen Antrag eingereicht habe. Die Bewertung könnte sich auf über eine Milliarde US-Dollar belaufen. Zwar soll die Produktion erst ab 2023 beginnen. Dennoch weckt die Idee eines solarbetriebenen Fahrzeugs Zukunftsfantasie.

Personio

Zu guter Letzt könnte auch das HR-Unternehmen Personio noch im Jahr 2021 an die Börse kommen. Anfang 2021 knackte das Unternehmen die Grenze von einer Milliarde Euro und gehört somit zu den deutschen Unicorns. Ende letzten Jahres gab der Gründer bereits bekannt, dass ein Börsengang auf dem Plan stehe – nur der konkrete Zeitpunkt sei noch ungewiss. Das Münchener Startup mit einer Software für das HR-Management und Recruiting, die individuell von den Unternehmen konfiguriert werden kann, hat sich in den letzten Monat gezielt in der Führungsebene verstärkt. Besonders spannend ist die Position des CFO – denn dort ist Birgit Haderer die neue Finanzchefin. In der Vergangenheit begleitete sie bereits den Börsengang des Onlineversandhändlers Zalando.

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Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich mich für eine Tätigkeit als Freelancer entschieden. Mein Fokus beim Texten liegt seit vielen Jahren auf den Themen Geldanlage, Kapitalmärkte und Business. Auch im Privatleben gibt es für mich keinen Tag ohne Börse, Aktien und Co.

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