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The Bottom is in? Warum die Talfahrt am Kryptomarkt bald vorüber sein könnte
The Bottom is in? Warum die Talfahrt am Kryptomarkt bald vorüber sein könnte

Patryk Don

Profi Investor

2022 war wirklich kein rosiges Jahr für den Kryptospace. Während die Weltwirtschaft und der Aktienmarkt ein schlechtes Jahr hatten, verlief der Kursverlauf vieler Kryptoassets katastrophal. Der Bitcoin fiel von seinem Jahresstartwert von knapp über 40.000 auf 15.000 Euro und verlor fast zwei Drittel seines Wertes. Altcoins traf es noch schlimmer. Sie korrigierten teilweise um mehr als 90 Prozent.

Trotz dieser schlechten Performance mehren sich die Stimmen, welche ein Bottom ausrufen und den nächsten Bullenmarkt in Aussicht stellen. Neben dem bereits geschehenen Kursverfall gibt es noch eine ganze Reihe relevanter Indizien, die für eine anstehende Kursrallye sprechen und die These vom bereits geschehenen Bottom untermauern.

Über ein Jahr Bärenmarkt – ist es jetzt endlich vorbei?

Über das letzte Jahr hinweg, war es nicht nur die Realwirtschaft, deren unterirdische Performance für den Crash im Kryptospace sorgte. Auch innerhalb des Spaces gab es mehrere gravierende Ereignisse, die als Quellen für den aktuellen Bärenmarkt herangezogen werden können. Nachdem der Kurs bereits vor Jahresbeginn von fast 60 auf knapp über 40 Tausend Euro korrigiert war, führte vor allem der Crash von großen Kryptoplattformen und ihren Tokens zu einem weiteren Wertverfall. Dieser schädigte den Space und schwächte das Vertrauen in Krypto im Allgemeinen.

Zunächst kollabierte mit LUNA ein ganzes Ökosystem und spülte Milliarden aus der Branche, dann zerstörte der Crash der zweitgrößten Kryptobörse FTX, den übriggebliebenen Glauben vieler Investoren und institutioneller Anleger. Mit dem zusätzlichen Druck, der von der Realwirtschaft ausging, kann man wohl wirklich sagen, dass es nicht viel schlimmer hätte kommen können. Man könnte schon fast sagen, der Bitcoin steht nicht wegen, sondern trotz alledem bei aktuell 15.800 Euro.

Nach einer derartig großen Anzahl von Negativereignissen scheint eine Erholung des Marktes nun wesentlich wahrscheinlicher, als eine noch weitere Fortsetzung des Negativtrends. Im aktuellen Marktumfeld reichen schon kleine bullische Signale, um das Sentiment der Anleger in Hoffnung auf einen neuen Bullrun aufflammen zu lassen. Man kann sich also vorstellen, wie leicht es wäre, durch wirklich positiven Neuigkeiten eine neue Rallye anzuschieben.

Derartige News können sowohl innerhalb des Spaces passieren, etwa mit neuen Konzernen und Plattformen, die Krypto in ihre Services integrieren, als auch außerhalb des Spaces, mit einer Lösung globaler Konflikte. Eine Entspannung des Ukrainekonflikts hätte ein globales Aufatmen zur Folge, was in steigenden Kursen der meisten Assetklassen resultieren würde. Doch vor allem auch eine weitere Lockerung der Zinspolitik würde die Theorie vom Bottom unterstützen.

Wie könnte es nun weitergehen, wenn das Bottom bereits gesetzt ist?

Nach dem verheerenden Crash von FTX, führten die Verbindungen vieler anderer Kryptoplattformen zum bankrotten Anbieter zu großer Unsicherheit im Markt und viele Unternehmen standen ebenfalls vor dem finanziellen Abgrund. Aus dieser schwierigen Situation resultierte am 21. November ein Jahrestief des Bitcoins in Höhe von 15.277 Euro. Inzwischen hat sich der Kurs leicht erholt und pendelt knapp unter der 16.000-Euro-Marke.

Das FTX-Debakel kann als sogenanntes Black-Swan-Event gesehen werden, welches den Bitocinkurs irrational tief nach unten zog und somit für das Bottom dieses Bärenmarktes verantwortlich war. Das heißt nicht, dass es im kommenden Jahr sofort wieder Richtung All-Time-High gehen muss, doch fürs erste, ist kein Event in Sicht, was den Markt nochmals in einen derartigen negativen Überschwung versetzen könnte.

Im Gegenteil gibt es eine Vielzahl von Indikatoren, die aktuell sehr bullische Signale für die bevorstehende Entwicklung des Bitcoinkurses geben. Sie zeigen zum einen auf, dass Longterm-Holder nach wie vor am Bitcoin interessiert sind und diesen weiterhin halten, selbst wenn sie mit ihrem Investment im Minus sind. Zum anderen beweisen sie, dass die Bitcoin-Blockchain nach wie vor zuverlässig arbeitet und immer mehr Bitcoin-Adressen hinzukommen, um am Netzwerk teilzuhaben.

Abgesehen von diesen spricht auch der Vergleich mit zurückliegenden Bärenmärkten, für ein bereits gebildetes Bottom. In der Vergangenheit korrigierte der Bitcoin in einem solchen Negativtrend stets um 65 bis 85 Prozent, die nun schon erreicht sind. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt allerdings auch, dass nach dem Bottom noch ein paar Monate mit geringer Volatilität und stagnierenden Kursen folgen können. Der Tiefststand im Volatilitätsindex des Bitcoins spricht dafür, dass der Bitcoin sich aktuell in eben dieser Phase befindet.

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Patryk Don

Profi Investor

Patryk Don

Profi Investor

Hallo, ich heiße Patryk und bin glücklicher Träger eines Meistertitels. Die Leidenschaft für Finanzen habe ich schon immer in mir getragen! Auf der Suche nach finanzieller Freiheit bin ich dann „zufällig“ auf Kryptowährungen gestoßen, seit dem habe ich kaum einen Tag, ohne mich auf dem neuesten Stand zu halten, verbracht. Die Kausalität zum traditionellen Aktienmarkt machte es unumgänglich, sich auch mit diesem sehr stark auseinanderzusetzen. „Ja, das Gold regiert die Welt. Sie baut Throne, Gott zum Hohne, der Macht, die sie gefesselt hält.“ -Georg Henischs 1616
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