Wise IPO: Gang aufs Parkett steht kurz bevor

Das FinTech-Unternehmen Wise steht unmittelbar davor, den Weg an die Börse zu gehen. Bereits in den nächsten Wochen könnte der Börsengang von Wise demnach über die Bühne gehen. Als Bewertung stehen 6 bis 7 Milliarden Dollar im Raum. Anstatt einem Wise IPO wird der Börsengang jedoch in Form einer Direktplatzierung erfolgen.

Bereits vor einer Woche hatte Wise verkündet, demnächst an die Börse gehen zu wollen. Gestern reichte man nun die hierfür notwendigen Dokumente ein. Der Börsengang soll dabei als Direktplatzierung an der Londoner Stock Exchange erfolgen.

Laut CEO und Mitbegründer Kristo Käärmann habe man sich für ein direktes Listing und gegen ein IPO entschieden, weil das Unternehmen hierfür kein frisches Kapital aufbringen müsse. Dies helfe dabei, die eigenen Kosten niedrig zu halten und passe gut zum Unternehmensziel, möglichst niedrige Preise anzubieten. Wise wäre damit das erste Technologieunternehmen, welches an der Londoner Stock Exchange über eine Direktplatzierung gehandelt wird.

Bewertung zwischen 6 und 9 Milliarden Dollar

Laut involvierten Parteien könnte sich die Bewertung von Wise im Zuge des Börsengangs auf 6 bis 7 Milliarden Dollar belaufen. Einem Bericht von Sky News zu Folge sei sogar eine Bewertung von bis zu 9 Milliarden Dollar möglich.

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Wäre es zu einem Wise IPO gekommen, wäre die mögliche Preisspanne im Zuge des obligatorischen Aktienbewertungsprozesses festgelegt worden. Aufgrund der Direktplatzierung wird die Preisgestaltung nun jedoch ausschließlich durch den Markt bestimmt werden. Im vergangenen Jahr war Wise – damals noch unter dem seit Februar abgelegten Namen TransferWise – mit gut 5 Milliarden Dollar bewertet worden.

Wise will Zwei-Klassen-Struktur bei Anteilsscheinen etablieren

Wise strebt die Etablierung eines Zwei-Klassen-Systems bei den Aktien mit Blick auf die Stimmrechte an. Hierzu will das Unternehmen neben den A-Aktien zusätzlich B-Aktien anbieten. Diese garantieren ihren Besitzern zehn anstatt lediglich einer Stimme.

Die B-Aktien sollen dabei nicht frei handelbar sein oder gelistet werden. Stattdessen will sich Käärmann mit diesen mehr Stimmrechte sichern. Allerdings sollen diese Anteilsscheine fünf Jahre nach dem Börsengang verfallen.

Darüber hinaus bietet Wise unter dem Namen OwnWise ein spezielles Kunden-Aktionärsprogramm, welches es Nutzern erlaubt, 12 Monate später zusätzliche Aktien im Wert von 100 Pfund zu erhalten.

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Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. ETFs, Aktien und Kryptowährungen sind seine Leidenschaft.

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